Weitere Details zur Lauschabwehr

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Sehen Sie nachfolgend einen kleinen Auszug unserer Lauschabwehrüberprüfung. Wir bieten Ihnen während der Messungen, die Möglichkeit, sich selbst von der Leistungsfähigekeit unserer Messgeräte zu überzeugen, indem wir reale Abhörtechniken zeigen, vorführen und detektieren.

Meßtechnische Überprüfung
Im meßtechnischen Teil erfolgen unterschiedliche Überprüfungen des Hochfrequenz-Spektrums vom unteren MHz - Bereich bis 12,4 GHz nach aktiven Minisendern (sog. „Wanzen) durch Feldstärkemessungen unter Nutzung des „Nahfeld - Prinzips”. Es werden u.a. folgende Meß-/-Überprüfungs/-Crosscheckgeräte eingesetzt: Hochfrequenz-Spektrumanalyzer, NF-/HF-Messgeräte, Interceptor, prof. Frequenzzähler, Profi-Wanzendetektor, Wanzendetektor mit NF-Demodulation, Funkgerät, Halbleiterdetektor (NLJD), Scanner etc. Es werden permanente Crosschecks mit simulierten realen Abhöranlagen für Audioüberwachung, Telefonüberwachung, Kameraüberwachung etc. durchgeführt.

Röntgentechnische Untersuchung
Gegenstände die sich messtechnisch nicht überprüfen lassen und auch schwer oder gar nicht deinstallierbar sind wie z.B.der Telefonhörer werden von uns rötgentechnisch untersucht. Nur mit dieser Option können schwer zugängliche Gerätschaften sicher überprüft werden.

Visuelle Überprüfung
Es werden verdächtige und zerstörungsfrei zugänglichen Bereiche geöffnet bzw. zerlegt und visuell überprüft insb. Kabelkanäle und abgehängte Decken (Gefahr von drahtgebundenen bzw. festverdrahteten Raummikrofone, GSM-Abhöranlagen, Minitonbänder etc.), sämtliche Schubladen und Schränke, die in den Büroräumen vorhandenen Steckdosen (auf sog. Netzsender), sowie die Telefonanschlußdosen (auf Telefon-Mitschnittgeräte, Paralell angezapfte Leitungen). Bei unzugänglichen Bereichen und verborgenen Hohlräumen erfolgt eine Untersuchung mittels Videoskopen, Endoskopen, Boroskopen, Inspektionskameras, Inspektionsspiegel und hochauflösender IR-Kameras. Die Überprüfung verdächtiger nichtmetallischer Gebrauchs-, Dekorations und Einrichtungsgegenstände erfolgt zusätzlich mittels Metalldetektoren, Kameradetektoren, Videoscanner (Gefahr von Raumsendern, verkabelte Mikrofone, verdeckt eingebaute Kameras, Kamera-Videosender etc.). Sämtliche elektrische Verbraucher (PC, Drucker, Tischleuchten, Deckenleuchten etc. die 12 Volt / 230 Volt versorgt werden, werden hierbei aktiviert um Netzsender die über Jahre hinweg Raumgespräche über Funk übertragen können in den Sendebetrieb zu versetzen. Die Suche nach akustisch aktivierbaren Sendern (sog. Vox-Sender) erfolgt durch eine permanente Geräuschkulisse (Cassettenrekorder). Die Telefonhörer der Telefonendgeräte werden auf Manipulation und Hinweise auf sog. ISDN-Sender untersucht. Die PC-Tastaturen bzw. die PS/2-Anschlüße werden auf KeyGhost-Dongle (Tastaturmitschnitt) untersucht. Der PC wird auf angeschlossene Mikrofone über den MIC-Eingang der Soundkarte untersucht.
Optische Abhör bzw. Übertragungsverfahren von externen Gebäuden oder innerhalb des Gebäudes die eine optische Sichtverbindung voraussetzen (IR-Sender, Laserabhöranlage etc.) werden durch ein Nachtsichtgerät und einer Digitalkamera mit LCD-Monitor detektiert.
Die Ausbreitungseigenschaften von Schallwellen in der Bausubstanz und Einrichtungen der Haustechnik ( Heizung; Klima, Lüftung etc. ) werden sporadisch u.a. mit einem piezokeramischen Schwingungsaufnehmer und hochempfindlichen Abhörverstärker mit Filtertechnik überprüft (Stethoskop). Der Außenbereich der zu untersuchenden Räume bzw. der Außenfesterbereich wird auf Körperschallmikrofone (Stethoskope und Stethoskopsender hin untersucht).