Kraftstoffdiebstahl in Aachen

Von unserer Auftraggeberin (AG) in Aachen erhielten wir den Auftrag einen Mitarbeiter aus ihrem Speditionsbetrieb zu observieren. Die AG hatte den begründeten Verdacht, dass der Mitarbeiter (ZP) Kraftstoff für sein Privatfahrzeug auf Kosten der Spedition abzweigte.

Nach 2 Tagen begannen wir mit der Observation am Speditionsbetrieb. Die ZP verlies wie bereits aus der Info der AG zu vernehmen war um 07.30 Uhr mit dem LKW den Betrieb. Darauf folgend fuhr der Mitarbeiter verschiedene Firmen an und belieferte diese mit Ware. Nach seiner Mittagspause setzte die ZP die Fahrt in Richtung Betrieb fort. Die ZP fuhr nach ca. 5 Min. auf einen abgelegenen Parkplatz und traf sich hier mit einer für uns unbekannten männlichen Person. Nach einer kurzen Unterhaltung wurden von der ZP 3 scheinbar volle 20 Liter Kanister hinter dem Fahrerhaus des LKW hervorgeholt und diese in den Kofferraum der unbekannten Person geladen. Die ZP fuhr anschließend weiter auf das Gelände des Speditionsbetriebs und führte seine Arbeit weiter fort.

Nach Berichterstattung an die AG wurde der Observationseinsatz auf insgesamt 1 Woche verlängert. In dieser Zeit konnte noch ein wie oben beschrieben ähnlicher Fall beobachtet werden.

Da einer der Sachbearbeiter die kompletten Abläufe per Videoaufzeichnung dokumentierte, stellte sich bei Abspielung des Videos bei unserer AG heraus, dass es sich bei der oben genannten unbekannten, männlichen Person um einen früheren Mitarbeiter unserer AG handelte.

Nach einer Unterredung zwischen ZP und der AG wurde der Diebstahl erst nach Vorlage der Videoaufzeichnung von der ZP zugegeben.

Bei einem späteren Termin mit unserer AG sollte an der Tankanlage der Spedition ein Kamerasystem zur Videoüberwachung installiert werden.

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