Einfache Überwachungskameras samt allen Kabeln und Minimonitor mit Mattscheibe in schwarz-weiß gibt es in jedem Baumarkt für unter 100 Euro. Für den Hausgebrauch, sprich zur Absicherung des Grundstücks oder der eigenen vier Wände, sind diese Geräte sicherlich tauglich. Geht es aber um eine professionelle Überwachung durch einen Detektiv, bedarf es ausgefeilter Technik, die auch bei Gegenlicht und schlechten Lichtverhältnissen brauchbare Ergebnisse liefert.
Bei den günstigen Modellen reicht schon zu viel Sonnenschein, um nur noch Schemen zu erkennen. Moderne Kameras hingegen stellen sich auf solche Situationen ein. Hier liegt auch der Preisunterschied. Minikameras mit einer Größe unter 20 Millimeter kosten im Fachhandel rund 190 Euro. Sie gibt es in allen Formen. Getarnt als Bewegungsmelder, Uhr oder als Schaltkasten für die Heizung liefern sie selbst bei wenig Licht noch perfekte Bilder. Für die Kameraüberwachung rund um die Uhr stehen Detektiven Gerät mit getrennter Nachtsichttechnologie zur Verfügung, die weitaus besser arbeiten als herkömmliche Infrarotkameras.
Viele der Videokameras verfügen über einen eigenen Speicher. Je nach Bildformat und Qualität nehmen sie über 60.000 einzelne Fotos auf oder aber bis zu 1000 Stunden Videomaterial. Kommen Kamera und Speicher getrennt zum Einsatz kommt es auf die Reichweite des Senders der Videokamera an. Im Haus sind bis zu 30 Meter, im freien Gelände bis zu 100 Meter möglich. Die Speichermedien orientieren sich am PC-Standard. Angeboten werden Anlagen mit bis zu zwei Festplatten zu je 500 Gigabyte, die über ein Jahr lang aufzeichnen können.