Viele Unternehmen stecken einen Großteil ihres Gewinns in Forschung und Entwicklung, um der Konkurrenz im Kampf um Marktanteile einen Schritt voraus zu sein. Schwarze Schafe scheuen die Investition und setzen auf Betriebsspionage, um so an die Ergebnisse zu gelangen. Das Problem ist allseits bekannt. Das alleinige Verbot von Fotohandys nützt wenig. Denn Abhörgeräte, Minikameras und oft auch Mitarbeiter stellen die eigentlichen Gefahren dar, bei denen ein Detektiv schon im Vorfeld aktiv werden kann.
Einerseits besteht die Möglichkeit, sensible Bereiche selbst per Videoüberwachung kontrollieren zu lassen. Andererseits kann eine Detektei jeden Raum auf versteckte Überwachungstechnik hin überprüfen. Laien fehlt der Blick für die Feinheiten der Technik. Ein Detektiv weiß aus Berufserfahrung, wo sich Wanzen und Kameras befinden könnten. Zudem kann er auf Hilfsmittel zurückgreifen, die versteckte Geräte aufspüren. Entsprechende Detektoren, die unter anderem auf die Funkwellen reagieren, arbeiten recht effektiv und sind auch nur im Fachhandel erhältlich.
Damit die Sicherheit auf Dauer gewährleistet ist, muss regelmäßig kontrolliert werden. Und selbst dann sind noch nicht alle Bereiche abgedeckt. Auch in den kleinsten Mobiltelefonen können heute schon Wanzen versteckt werden, über die Gespräche abgehört werden. Ein Krypto Handy kann hier ein wenig Abhilfe schaffen, auch wenn es mit über 2.000 Euro sehr teuer ist.
Der Faktor Mitarbeiter ist und bleibt allerdings das größte Sicherheitsproblem. Detekteien bieten daher an, Bewerber schon vor der Anstellung genauer zu überprüfen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Posten in einem sicherheitsrelevanten Bereich des Unternehmens vergeben wird.
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