Meisterdetektiv Nick Knatterton

Gedacht war er als Parodie auf Superman. Geworden ist er eine der bekanntesten deutschen Detektivfiguren: Nick Knatterton. Von 1950 bis 1959 unterhielt der Meisterdetektiv mit seinen Abenteuern und nicht zuletzt den politisch angehauchten Seitenhieben die Leser der Quick als Comic in mehreren Folgen. Der Erfolg war so groß, dass es schon 1952 Sammelbände gab. Komplett wurde das Werk von Manfred Schmidt, dem Zeichner und Erfinder der Figur, erst 1988 auf den Markt gebracht.

Lieblingswort des Privatdetektivs, der sich mit allerhand Halunken befassen musste, war das berühmte „Kombiniere“. Der Wunsch, Detektiv zu werden, war bei Nick Knatterton, geboren als Nikolaus Kuno Freiherr von Knatter, schon früh geweckt. Dabei kam ihm seine vom Autor zugeschriebene Intelligenz immer zugute. Selbst seinen weiblichen Gegenspielern, die recht üppig ausgestattet und dem Detektiv nicht abgeneigt waren, konnte er widerstehen. Mit seiner Hochzeit sollte eigentlich alles enden. Das ließen die Fans aber nicht zu.

Der große Boom, den die Serie um den Meisterdetektiv auslöste, mündete 1959 in einem Kinofilm mit Karl Liefen in der Hauptrolle. Auch Persönlichkeiten wie Gert Fröbe und Günter Pflitzmann spielten in „Nick Knattertons Abenteuer – Der Raub der Gloria Nylon“ mit. In den 80er Jahren folgten einige Zeichentrickfilme. Wie weit es der Detektiv gebracht hat, beweist der Bund Deutscher Kriminalbeamter. Er vergibt die Nick Knatterton-Ehrenmütze.

2 Antworten zu “Meisterdetektiv Nick Knatterton”

  1. Peter sagt:

    Also eine (parodierte) Parallele zu Superman ist mir an Knatterton nie aufgefallen.

  2. birgit sagt:

    wem immer,wohin ich schreibe, ich bin auch der meinung, er war ein original. da kann superman + batman nicht mithalten.
    bin ein neueinsteiger am pc. habe die serie im fernsehn vor zig-jahren gesehen. von biene maja und…wird alles wieder im fs gebracht,aber “er”nicht. frage: wo gibt´s eine dvd z erwerben?
    lg aus wien

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