Die Zusammenarbeit mit dem Detektiv

Sich mit seinen Sorgen und Nöten an einen Detektiv zu wenden, kostet viele Menschen Überwindung. Falsche Scheu oder Scham sind jedoch fehl am Platz. Privatdetektive sind professionelle Dienstleister, die tagtäglich mit Problemen konfrontiert werden, die von den staatlichen Behörden nicht gelöst werden können oder sollen. Das in Romanen und Filmen gezeigte Bild der Ermittler mit schmuddeligen Büros und einem Schreibtisch mit alter Schreibmaschine, Whisky-Flasche und überfülltem Aschenbecher sollte man daher ganz schnell vergessen.

Der erste Schritt, um seine Probleme anzugehen, ist die Suche nach einem seriösen Privatdetektiv. Hilfe bietet hierbei unter anderem der Bundesverband der Detektive (BDD). Ansonsten reicht auch ein Blick in das Branchenbuch. Für die erste Kontaktaufnahme bietet sich das Telefon an. Ist das Büro nicht besetzt, kann man in der Regel eine Nachricht hinterlassen und um Rückruf bitten. Während des Gesprächs sollte man sein Anliegen schildern und einen Termin vereinbaren, wenn man das Gefühl hat, gut aufgehoben zu sein. Für dieses Treffen ist es ratsam, Dokumente und Fotos mitzunehmen, die von Belang sein könnten. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man ganz einfach schon am Telefon fragt, was benötigt wird.

Wichtig ist es, genau zu wissen, was man erwartet. Soll nach einem Diebstahl der Täter gefunden und das Eigentum wiederbeschafft, dem Ehepartner Untreue nachgewiesen oder Mitarbeiter überwacht werden? Dann ist der Detektiv auch in der Lage, gemeinsam mit dem Mandanten eine Strategie zu entwickeln und das Vorgehen zu besprechen. Dabei ist es durchaus angebracht, auch den Punkt Kosten anzusprechen und zu fragen, mit welchem finanziellen Aufwand der Auftrag verbunden ist. Je eher man sich an einen Detektiv wendet, desto besser sind die Erfolgschancen und desto schneller kann die Angelegenheit ad acta gelegt werden.

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