Über uns kreist eine Vielzahl von Satelliten, die Privatdetektiven die Arbeit erheblich erleichtern können. Global Positioning System oder kurz GPS lautet das Zauberwort, übersetzt ganz einfach globales Positionsbestimmungssystem. Es kommt nicht nur bei den Navigationsgeräten, die in den meisten Autos mittlerweile zum Standard gehören, zum Einsatz, sondern kann auch für die Observation von Personen und die Überwachung von Waren genutzt werden.
Nötig sind dafür ein Sender und ein Empfänger. Dabei kommt es vor allem auf die Leistungsfähigkeit des Senders und seine Batteriekapazität an, wenn eine Zielperson längere Zeit durch eine Detektei beschattet werden soll. Angebracht wird das Gerät in der Regel am Fahrzeug der betreffenden Person. So können die Detektive bei der Verfolgung ausreichend Abstand halten und verlieren ihr Ziel dennoch nicht aus den Augen. Dank moderner Systeme lässt sich jede Meter, der mit dem Auto zurückgelegt wird, genau protokollieren. Sollte ein Einschreiten seitens der Ermittler nötig werden, können sie sehr schnell reagieren. Auf diese Weise kann auch kontrolliert werden, ob Firmenfahrzeuge wirklich nur für betriebliche Fahrten genutzt werden.
Ein weiteres Einsatzgebiet für die GPS-Ortung ist der Warenverkehr. Firmen können den Transport ihrer Güter über die Satelliten-Ortung verfolgen und – sollte der Verdacht bestehen, dass gestohlen wird – Sicherheitsmaßnahmen einleiten. Die Charge würde dann von einem Detektiv mit einem Sender versehen und überwacht. Das Angebot an Technik dieser Art und den Zugriff auf die Daten ist inzwischen recht groß. Denn die GPS-Ortung kann auch für „zivile“ Zwecke verwendet werden. Geworben wird unter anderem damit, dass sich die Sender ideal dazu eignen, Patienten mit Alzheimer oder Senioren zu schützen.