Tatort Hamburg lädt zum Detektivspiel

Detektive, die auf Bühnen oder im Fernsehen ermitteln, gibt es viele. Statt einfach nur zu gucken und in Gedanken auf Mörderjagd zu gehen oder als Privatermittler zu observieren, bietet der Verein „Abenteuer bewegt e.V.“ Interessenten die Möglichkeit, an drei Tagen im Juli (11., 13. und 19.7.) in Hamburg selbst in die Rolle des Detektivs zu schlüpfen. Das Konzept, das schon vor einiger Zeit erfolgreich umgesetzt wurde, nennt sich „Tatort Hamburg“ und verspricht einen spannenden Tag in der Hansestadt.

Die Idee, dass Laien sich als Ermittler versuchen, ist nicht neu. Angeboten werden solche Detektivspiele unter anderem von Restaurants und Hotels. Während des Abendessens oder an einem Wochenende müssen gestellte Fälle gelöst werden, ob nun Mord oder Raub. Das Interesse an solchen Veranstaltungen, die es im Übrigen auch als Ferienspaß für Kinder gibt, ist groß. Entsprechend schnell sind die meisten Termine ausgebucht. Der Verein „Abenteuer bewegt“ (www.abenteuer-bewegt.de) hat noch einige Plätze zu vergeben. Kontaktmöglichkeiten und Bilder zu vergangenen Tatorten finden sich auf der Internetseite des Vereins.

Ganz Hamburg wird bei den Terminen zum Schauplatz des Geschehens. Ermitteln müssen die Teilnehmer unter anderem an den Landungsbrücken, in der Speicherstadt, auf der Reeperbahn und am Michel. Überall sind kleine Hinweise versteckt und helfen Schauspieler, die die Rolle des Kommissars, von Verdächtigen oder von Zeugen übernehmen, bei der Lösung des Falls. Rund vier Stunden dauert das Kriminalstück, in dessen Mittelpunkt die Teilnehmer stehen. Der Startschuss fällt jeweils um 17 Uhr. Der Preis für das Vergnügen, wie die Figuren von Agatha Christie oder Edgar Wallace zu agieren, ist mit 30 Euro vergleichsweise günstig.

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