Prominente haben sie immer um sich: Leibwächter und Personenschützer. Sie bewachen das Anwesen, halten allzu aufdringliche Fans fern und das nach Möglichkeit, ohne großes Aufsehen zu erregen. Auch die Nationalmannschaften haben sich während der Fußballeuropameisterschaft abgesichert und dafür gesorgt, dass die Spieler in Ruhe trainieren und ihre Freizeit genießen konnten. Angeboten wird Begleitschutz auch von gut ausgebildeten Detektiven. Die Klientel steht nicht zwangsläufig im Rampenlicht und muss rund um die Uhr beschützt werden. Vielmehr geht es darum, für einen Tag oder ein paar Stunden die Sicherheit zu erhöhen.
Beispiele hierfür gibt es genug. Für den Kauf eines Autos werden mehrere tausend Euro in bar vom Konto abgehoben. Sonderlich sicher fühlt sich niemand mit einer größeren Summe Bargeld in der Brieftasche. Ein Privatdetektiv kann den Kunden von der Bank bis nach Hause oder direkt zum Händler begleiten. Das trifft auch für den Kauf von Wertgegenständen zu, etwa bei einer Auktion, im Kunsthandel oder bei einem Juwelier. Immer dann, wenn man das Gefühl hat, es ist besser, nicht alleine oder nur mit dem Ehepartner- oder Geschäftspartner unterwegs zu sein. Kurzum: Ist das Sicherheitsbedürfnis angesichts einer besonderen Situation oder aufgrund der persönlichen Stellung erhöht, ist der Begleitschutz durch die Mitarbeiter einer Detektei eine Möglichkeit, sich abzusichern.
Wie genau der Begleitschutz organisiert wird, lässt sich bis ins Detail im Rahmen eines Gesprächs mit den Ermittlern klären. Sind die Detektive dazu befugt, eine Waffe zu tragen, kann auch ein bewaffneter Begleitschutz vereinbart werden. Ob die Bewachung für jeden sichtbar oder verdeckt erfolgt, ist situationsbedingt. Möglich ist auch, beides mit einer zu kombinieren. Während ein oder zwei Mitarbeiter direkt „am Kunden“ sind, arbeiten ihre Kollegen mit einem gewissen Abstand, um im Zweifelsfall sofort eingreifen zu können.