Autos, Fahrräder und Baumaschinen haben eines gemeinsam: Sie sind begehrtes Diebesgut und verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Nur in wenigen Fällen besteht Hoffnung, dass man durch die Polizei oder eigene Ermittlungen sein Eigentum wiedererlangt. Der Europäische Detektiv-Verband hat sich Gedanken zu dem Thema gemacht und eine Lösung gefunden, die sowohl für Firmen als auch Privatpersonen praktikabel ist. Sie rief EURODET|VI ins Leben, wobei das VI für Vehicle Identification steht. Dabei handelt es sich um eine europäische Fahrzeugdatenbank, auf die jeder kostenlos Zugriff hat.
Drei Monate haben der Präsident des Verbandes, Dipl.-Ingenieur Markus Schwaiger, und sein Team an dem System gearbeitet, ehe es der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Im Mittelpunkt ihrer Bemühungen stand immer das Ziel, einen sinnvollen Beitrag zur Diebstahlprävention zu leisten. Das ist ihnen gelungen. EURODET|VI beschränkt sich nicht ausschließlich auf Fahrzeuge im herkömmlichen Sinne, sondern umfasst alles, was sich irgendwie bewegt, zu Land, zu Wasser und gegebenenfalls auch in der Luft: angefangen bei Pkw, Lastwagen und Bussen über Fahrräder und Baumaschinen bis hin zu Motorbooten. Jedes Fahrzeug kann in der Datenbank registriert werden. Damit soll ein wenig Sicherheit gewährleistet werden.
Denn dank eines Eintrags in EURODET|VI haben Interessenten, denen ein Fahrzeug angeboten wird, die Möglichkeit, die Fahrzeugidentifizierungsnummer abzugleichen. Gestohlene Autos oder Bagger würden damit gar nicht erst den Besitzer wechseln, sondern die Polizei auf den Plan rufen. Das hat für Käufer den Vorteil, später nicht aufgrund des Erwerbs von gestohlener Ware finanziell und strafrechtlich belangt werden zu können. Der Europäische Detektiv-Verband legt daher allen ans Herz, ihre Fahrzeuge unter http://vi.eurodet.at/ zu registrieren, um Diebesbanden abzuschrecken.