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	<title>Kommentare zu: Verbrecherjagd ganz modern &#8211; Software vergleicht Schuhabdr&#252;cke</title>
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	<description>Detektei Böhm ermittelt</description>
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		<title>Von: Matthias Ney</title>
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		<dc:creator>Matthias Ney</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 19:20:35 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Artikel hat mich sehr interessiert, obwohl ich kein Fachmann auf diesem Gebiet bin. Man kann wirklich nur ahnen, wieviel Arbeit, Energie und Zeit in dieser T&#228;tigkeit enthalten ist.
Meine Anerkennung und mein Gl&#252;ckwunsch
        
                                    Matthgias Ney</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel hat mich sehr interessiert, obwohl ich kein Fachmann auf diesem Gebiet bin. Man kann wirklich nur ahnen, wieviel Arbeit, Energie und Zeit in dieser T&#228;tigkeit enthalten ist.<br />
Meine Anerkennung und mein Gl&#252;ckwunsch</p>
<p>                                    Matthgias Ney</p>
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		<title>Von: Günther Kurras</title>
		<link>http://www.detektei-boehm.de/blog/2010/02/22/verbrecherjagd-ganz-modern-software-vergleicht-schuhabdruecke/comment-page-1/#comment-13353</link>
		<dc:creator>Günther Kurras</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:38:17 +0000</pubDate>
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		<description>Als ehemaliger Kriminaltechniker, Entwickler und Sachverst&#228;ndiger habe ich auf dem im Artikel beschriebenem Gebiet sehr viele Jahre gearbeitet. Dem Tiroler Entwicklungsteam m&#246;chte ich aus meiner Sichtweise f&#252;r die Entwicklung eines automatischen Schuhsohlenvergleichs gratulieren. Nach der Beschreibung ist es dem Team gelungen, ein effizienteres Verfahren zur T&#228;terfeststellung mittels Schuhspuren f&#252;r die KPU`s zu entwickeln und damit die zeitaufwendige manuell betriebene Karteikasten-Arbeitsweise abzul&#246;sen. Die dadurch erreichte Zeiteinsparung kann jetzt f&#252;r die beschleunigte Vorgangsbearbeitung eingesetzt werden, um die Aufkl&#228;rungsquote zu erh&#246;hen. Im &#246;stlichen Teil Deutschlands begann man in den 60-ziger Jahren mit dem Anlegen und dem Vergleichen von Schuhspuren-Sammlungen. Aufgrund der Aufkl&#228;rungserfolge wurde die Arbeitsmethode weiter entwickelt und ein Katalog (lose Blattsammlung) &#252;ber Schuhbesohlungsmaterialien f&#252;r alle Polizeidienststellen f&#252;r die Vergleichsarbeit sowie Beschaffung von Vergleichsmaterial zur Verf&#252;gung gestellt. Der Katalog wurde laufend erg&#228;nzt und hatte 1989 einen Umfang von gr&#246;&#223;er als 1000 Blatt. Auf der Vorderseite des Katalogblattes befand sich das Sohlenmuster mit der Klassifizierungs-Nr. und auf der R&#252;ckseite der Oberbau des Schuhes. Zus&#228;tzlich zum Katalog befanden sich in der Leitstelle noch etwa 2500 Arbeitskarteien mit unterschiedlichen Sohlenprofilen. Der Suchprozess mit dem manuell gef&#252;hrten Karteikastensystem nahm so viel Zeit in Anspruch, so dass es nicht mehr vertretbar war, diese Arbeiten so fortzuf&#252;hren. Daraufhin wurde das rechnergest&#252;tzte Programm CIS (Dr. Ulf Pillat/G. Kurras) entwickelt und 1988 in die Praxis eingef&#252;hrt. Das Programm CIS (computergest&#252;tzte Interpretation von Schuhspuren) wurde in den Pr&#228;sidien des Landes Brandenburgs bis 2006 und im LKA Brandenburg bis zum Jahre 1996 genutzt. 1996 wurde das CIS Programm von Schars (GFaI Berlin Adlershof - feist@gfai.de -) abgel&#246;st. Schars wurde von der GFaI mit den Mitarbeitern vom LKA Brandenburg (Marquardt/Kurras) auf der Grundlage von CIS entwickelt und wird gegenw&#228;rtig von mehreren L&#228;ndern in Deutschland genutzt. &#196;hnliche Programme werden mit unterschiedlichen Klassifizierungssystemen auch in der Schweiz, Gro&#223;britannien und in Deutschland angewendet. Besondere Aufmerksamkeit sollte k&#252;nftig auf die vollautomatische Mustererkennung von Sohlenprofilen gelegt werden und die Installation eines Referenzmuster-Tools mit l&#228;nder&#252;bergreifendem Zugang. Abschlie&#223;end sei erw&#228;hnt, dass sich Schars im Land Brandenburg seit 2007 als landesweit zugriffsf&#228;higes Web-System im Einsatz befindet, was bundesdeutsch bisher einzigartig ist.
G&#252;nther Kurras</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ehemaliger Kriminaltechniker, Entwickler und Sachverst&#228;ndiger habe ich auf dem im Artikel beschriebenem Gebiet sehr viele Jahre gearbeitet. Dem Tiroler Entwicklungsteam m&#246;chte ich aus meiner Sichtweise f&#252;r die Entwicklung eines automatischen Schuhsohlenvergleichs gratulieren. Nach der Beschreibung ist es dem Team gelungen, ein effizienteres Verfahren zur T&#228;terfeststellung mittels Schuhspuren f&#252;r die KPU`s zu entwickeln und damit die zeitaufwendige manuell betriebene Karteikasten-Arbeitsweise abzul&#246;sen. Die dadurch erreichte Zeiteinsparung kann jetzt f&#252;r die beschleunigte Vorgangsbearbeitung eingesetzt werden, um die Aufkl&#228;rungsquote zu erh&#246;hen. Im &#246;stlichen Teil Deutschlands begann man in den 60-ziger Jahren mit dem Anlegen und dem Vergleichen von Schuhspuren-Sammlungen. Aufgrund der Aufkl&#228;rungserfolge wurde die Arbeitsmethode weiter entwickelt und ein Katalog (lose Blattsammlung) &#252;ber Schuhbesohlungsmaterialien f&#252;r alle Polizeidienststellen f&#252;r die Vergleichsarbeit sowie Beschaffung von Vergleichsmaterial zur Verf&#252;gung gestellt. Der Katalog wurde laufend erg&#228;nzt und hatte 1989 einen Umfang von gr&#246;&#223;er als 1000 Blatt. Auf der Vorderseite des Katalogblattes befand sich das Sohlenmuster mit der Klassifizierungs-Nr. und auf der R&#252;ckseite der Oberbau des Schuhes. Zus&#228;tzlich zum Katalog befanden sich in der Leitstelle noch etwa 2500 Arbeitskarteien mit unterschiedlichen Sohlenprofilen. Der Suchprozess mit dem manuell gef&#252;hrten Karteikastensystem nahm so viel Zeit in Anspruch, so dass es nicht mehr vertretbar war, diese Arbeiten so fortzuf&#252;hren. Daraufhin wurde das rechnergest&#252;tzte Programm CIS (Dr. Ulf Pillat/G. Kurras) entwickelt und 1988 in die Praxis eingef&#252;hrt. Das Programm CIS (computergest&#252;tzte Interpretation von Schuhspuren) wurde in den Pr&#228;sidien des Landes Brandenburgs bis 2006 und im LKA Brandenburg bis zum Jahre 1996 genutzt. 1996 wurde das CIS Programm von Schars (GFaI Berlin Adlershof &#8211; <a href="mailto:feist@gfai.de">feist@gfai.de</a> -) abgel&#246;st. Schars wurde von der GFaI mit den Mitarbeitern vom LKA Brandenburg (Marquardt/Kurras) auf der Grundlage von CIS entwickelt und wird gegenw&#228;rtig von mehreren L&#228;ndern in Deutschland genutzt. &#196;hnliche Programme werden mit unterschiedlichen Klassifizierungssystemen auch in der Schweiz, Gro&#223;britannien und in Deutschland angewendet. Besondere Aufmerksamkeit sollte k&#252;nftig auf die vollautomatische Mustererkennung von Sohlenprofilen gelegt werden und die Installation eines Referenzmuster-Tools mit l&#228;nder&#252;bergreifendem Zugang. Abschlie&#223;end sei erw&#228;hnt, dass sich Schars im Land Brandenburg seit 2007 als landesweit zugriffsf&#228;higes Web-System im Einsatz befindet, was bundesdeutsch bisher einzigartig ist.<br />
G&#252;nther Kurras</p>
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