Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Sherlock Holmes – Der verhasste Detektiv

Freitag, 22. Mai 2009

Sir Arthur Conan Doyle wäre im Mai 2009 150 Jahre alt geworden. Ihm hat die Literatur eine der bekanntesten Detektiv-Figuren der Welt zu verdanken: Sherlock Holmes. Seine Geschichten gibt es inzwischen in 50 Sprachen. Sie wurden verfilmt und vertont. Für einen Autor ein echter Glücksfall. Doch Doyle hat sein „geistiges Kind“ gehasst und hätte für den literarischen Tod des Ermittlers sogar auf Geld und weiteren Ruhm verzichtet. Versucht hat er es, scheiterte aber an der Verlockung des Mammon und indirekt am Protest der Fangemeinde. Sie begründete einen wahren Kult um den Detektiv, der heute noch zelebriert wird.

Für echte Sherlockians ist der Besuch der Reichenbach-Fälle in der Schweiz beinahe schon Pflicht. Hier ließ Sir Arthur Conan Doyle das Genie zusammen mit dessen Erzfeind Moriarty in die Tiefe stürzen. Damit sollte ein- für allemal Schluss sein mit Sherlock Holmes. Im Tagebuch des Schriftstellers fand sich dazu nur ein kurzer Eintrag: „Killed Holmes“ – habe Holmes umgebracht. Das war 1893. In den folgenden Jahren widmete sich Doyle anderen Projekten und arbeitete im Zweiten Burenkrieg als Arzt. Seinen Rittertitel erhielt er 1902. Vergessen hatte man den Detektiv in all den Jahren nicht. So unterbreitete man dem Autor ein Angebot, das er nicht ausschlagen konnte. Sherlock Holmes ermittelte zusammen mit seinem Freund und Helfer Dr. Watson fortan in 13 weiteren Fällen. Dabei hätte Doyle viel lieber historische Romane geschrieben.

Dass er überhaupt einmal als Autor arbeiten würde, hatte sich vorher nie abgezeichnet. Er studierte Medizin, heuerte auf einem Walfänger als Schiffsarzt an und hatte später mit der eigenen Praxis kaum Erfolg. So begann er zu schreiben. Sein Lehrvater an der Universität, ein Gerichtsmediziner und Auguste Dupin von Edgar Allan Poe dienten ihm als Vorbilder. Besonderen Wert legte er darauf, dass sein Privatdetektiv mit wissenschaftlichen Methoden arbeitet und der Leser erfährt, wie es zu den Schlussfolgerungen und letztlich der Lösung der Fälle kommt. 1887 veröffentliche er „Eine Studie in Scharlachrot“, es folgte „Das Zeichen der Vier“ und mit „Ein Skandal in Böhmen“ der Durchbruch.

Detektive als Leitthema der Internationalen Kinder- und Jugendbuchausstellung in Duisburg

Sonntag, 07. September 2008

Kinder im Zeitalter von Internet, Anime und Fernsehen zum Lesen zu begeistern, ist eine Aufgabe, die viel Geduld, Fingerspitzengefühl und Kreativität verlangt. Eine Herausforderung, der man sich bei der 37. Internationalen Kinder- und Jugendbuchausstellung, kurz IKiBu, in Duisburg und Umgebung stellen wird. Am Thema sollte es nicht scheitern. In diesem Jahr dreht sich für die jungen Leseratten alles um das Thema Detektiv- und Krimigeschichten.

Vom 20. bis zum 25. Oktober laden die Stadt- und Bezirksbibliotheken zu insgesamt 170 Veranstaltungen, bei denen Jungen und Mädchen im Altern von drei bis 13 Jahren zuhören und selbst aktiv werden können. Ziel der Initiatoren: Die Bücherei zu einem spannenden Ort werden zu lassen. Hilfe erhalten sie dabei von Schauspielern und Autoren, die unter anderem aus der Computerkrimi-Reihe „Level 4“ vortragen werden. Zum umfangreichen Programm gehört auch eine Literaturwerkstatt unter dem Motto „Detektive, Gangsterjäger und andere Krimihelden“. Hier lernen Kinder Romanhelden wie Sherlock Holmes kennen und dürfen in einem Quiz in die Rolle des Ermittlers schlüpfen.

Dass die IKiBu ein Erfolg wird, daran gibt es schon jetzt keinen Zweifel. Privatdetektive und knifflige Fälle haben auf Kinder immer noch eine ungeheure Anziehungskraft. Sämtliche Veranstaltungen, die an Vormittagen stattfinden, sind bereits ausgebucht. Schulen und Kindertagesstätten nutzen die Gunst der Stunde und integrieren den Event in ihre Leseförderung. Für die Eltern sind noch Plätze frei. Doch auch hier sollte man sich beeilen. Informationen halten die Bibliotheken in Duisburg bereit.

Jobportal für die Bereiche Security & Safety

Samstag, 30. August 2008

Der Beruf des Privatdetektivs gilt für viele nach wie vor als absoluter Traumjob. Viele vergessen dabei gerne, dass es sich um harte Arbeit handelt, die nicht nach acht Stunden an der Stechuhr endet. Wer sich nicht davon abschrecken lässt, hat nur noch ein Problem: Eine Stelle zu finden. Auf eine Anzeige in der Tageszeitung, „Detektiv-Lehrling“ gesucht, darf man nicht hoffen. Auch eine gesetzlich geregelte Ausbildung gibt es nicht, höchstens Kurse, um sich die nötige Qualifikation anzueignen. Das heißt: Es ist relativ schwierig, einen Fuß in die Tür zu bekommen, wenn man sich nicht gerade mit einer Detektei selbständig machen möchte. Ein neues Jobportal – secjobs – von der CSO Group INTERNATIONAL soll es jetzt einfacher machen, eine Arbeit in der Sicherheitsbranche zu finden.

„Security & Safety“ nennt sich der Bereich, auf den sich das Portal konzentriert. Das Personalvermittlungsunternehmen mit Fokus auf die Sicherheit in Firmen und Konzernen weiß aus jahrelanger Erfahrung, dass es immer schwerer wird, qualifiziertes Personal zu finden. „Es war oft die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen“, heißt es in der Pressemitteilung. Bisher sei kein einziges Stellenportal auf die speziellen Bedürfnisse der Sicherheitsbranche zugeschnitten gewesen. Mit secjobs.de habe die CSO Group INTERNATIONAL diese Lücke jetzt geschlossen.

Für Arbeitgeber besteht die Möglichkeit, kostengünstig Angebote zu schalten. Arbeitssuchende können die Annoncen in Ruhe studieren und dabei zwischen verschiedenen Rubriken wählen. Gegliedert ist das Portal in Unternehmenssicherheit, Sicherheitsdienst, Sicherheitsberatung, Sicherheitstechnik, Detektei, IT-Sicherheit und Sonstiges. Um schneller passende Ergebnisse angezeigt zu bekommen, lassen sich zusätzlich Land (Österreich, Deutschland, Schweiz, Europa, International) sowie Postleitzahl eingeben. Und tatsächlich: Wer als Privatermittler tätig werden will, findet aktuell sogar eine Stelle, allerdings nur in der Schweiz. Arbeitgeber wäre ein Versicherungsunternehmen.

Begleitschutz sorgt für mehr Sicherheit

Montag, 07. Juli 2008

Prominente haben sie immer um sich: Leibwächter und Personenschützer. Sie bewachen das Anwesen, halten allzu aufdringliche Fans fern und das nach Möglichkeit, ohne großes Aufsehen zu erregen. Auch die Nationalmannschaften haben sich während der Fußballeuropameisterschaft abgesichert und dafür gesorgt, dass die Spieler in Ruhe trainieren und ihre Freizeit genießen konnten. Angeboten wird Begleitschutz auch von gut ausgebildeten Detektiven. Die Klientel steht nicht zwangsläufig im Rampenlicht und muss rund um die Uhr beschützt werden. Vielmehr geht es darum, für einen Tag oder ein paar Stunden die Sicherheit zu erhöhen.

Beispiele hierfür gibt es genug. Für den Kauf eines Autos werden mehrere tausend Euro in bar vom Konto abgehoben. Sonderlich sicher fühlt sich niemand mit einer größeren Summe Bargeld in der Brieftasche. Ein Privatdetektiv kann den Kunden von der Bank bis nach Hause oder direkt zum Händler begleiten. Das trifft auch für den Kauf von Wertgegenständen zu, etwa bei einer Auktion, im Kunsthandel oder bei einem Juwelier. Immer dann, wenn man das Gefühl hat, es ist besser, nicht alleine oder nur mit dem Ehepartner- oder Geschäftspartner unterwegs zu sein. Kurzum: Ist das Sicherheitsbedürfnis angesichts einer besonderen Situation oder aufgrund der persönlichen Stellung erhöht, ist der Begleitschutz durch die Mitarbeiter einer Detektei eine Möglichkeit, sich abzusichern.

Wie genau der Begleitschutz organisiert wird, lässt sich bis ins Detail im Rahmen eines Gesprächs mit den Ermittlern klären. Sind die Detektive dazu befugt, eine Waffe zu tragen, kann auch ein bewaffneter Begleitschutz vereinbart werden. Ob die Bewachung für jeden sichtbar oder verdeckt erfolgt, ist situationsbedingt. Möglich ist auch, beides mit einer zu kombinieren. Während ein oder zwei Mitarbeiter direkt „am Kunden“ sind, arbeiten ihre Kollegen mit einem gewissen Abstand, um im Zweifelsfall sofort eingreifen zu können.

Detektive und Simulanten

Montag, 18. Februar 2008

Die Diskussion, ob es sich in Deutschland besser lebt, wenn man arbeiten geht oder Hartz IV bezieht, hat inzwischen auch die EU erreicht. Der Anreiz, für sein Auskommen zu arbeiten, sei in der Bundesrepublik zu gering, heißt es aus Brüssel. Ein Problem, das viele Arbeitgeber zur Genüge kennen. Sie haben oft mit Angestellten zu tun, die sich lieber krank schreiben lassen als ihrem Job nachzugehen. Ob es sich um Simulanten und Blaumacher handelt, klären Detektive im Auftrag der Unternehmen, wenn es berechtigte Zweifel daran gibt, dass der Betreffende auch wirklich arbeitsunfähig ist.

Ein Privatermittler, der seit über 30 Jahren im Geschäft ist und mehrere dieser Fälle übernommen hat, zeichnet kein sonderlich schönes Bild dieser Mitarbeiter. Sie seien nicht faul, sondern nutzten die Krankschreibung für einen Nebenjob oder ganz einfach, um dem Hobby zu frönen. Die freie Zeit werde herausgeschlagen um das zu machen, was gerade als wichtig erachtet wird. Anleitungen, wie man am schnellsten und einfachsten krankgeschrieben wird, fänden sich zuhauf im Internet. Allerdings, schränkt der Detektiv ein: Einige Arbeitgeber hätten ein komplettes falsche Bild von der Arbeitsunfähigkeit. Der Gang ins Freibad sei noch lange kein Beweis für Blaumachen. Denn Schwimmen könne ja schließlich auch der Gesundheit und Genesung dienen.

Dass überhaupt eine Detektei beauftragt wird, um die Mitarbeiter zu beschatten, hält Bernhard Baduras, Professor für Gesundheitswissenschaften an der Uni Bielefeld für reine Kontrollsucht. Es gebe kaum noch Fehlzeiten. Der Schaden durch so genannte Blaumacher sei daher nur noch als gering zu bezeichnen. Angestellte und Arbeiter, die den gelben Schein ausnutzten, seien vielmehr ein Einzelphänomen. Trotzdem nimmt die Zahl der Anfragen durch Arbeitgeber beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MKD) zu, der in derlei Fragen als Schiedsgericht fungiert. 70.000 Nachfragen waren es in 2006.

Software Update WP 2.0.7

Donnerstag, 11. Januar 2007

Aufgrund diverser Bugs und Sicherheitsmängel wurde ein Upgrade der Blog-Software notwendig. Ab sofort werkelt jetzt WordPress 2.0.7 unter der Haube unseres Detektiv-Blogs. Schade, dass es diese Version noch nicht gibt. Frohes Neues!

Zunahme bei Produktspionage

Sonntag, 17. Dezember 2006

Im Bundestag stellte die FDP-Fraktion eine Anfrage zu Verletzungen geistiger Eigentumsrechte im internationalen Warenverkehr. Ausgangsbasis waren die in bedenklichem Maße angestiegenen Schäden durch Produkt- und Markenpiraterie. Der weltweit dadurch entstehende Schaden wird auf 120 bis 370 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt. Weitere Zahlen:

  • Der Wert vom deutschen Zoll beschlagnahmter Pirateriewaren betrug 2005 ca. 215 Mio. Euro und hat sich gegenüber 2004 um 50 Prozent erhöht.
  • Etwa 60 Prozent der aufgegriffenen gefälschten Markenartikel stammen aus Asien, allein 35 Prozent aus China (2003 noch 13 Prozent).
  • Die Beschlagnahme nachgeahmter Waren durch die EU-Zollverwaltungen verzeichnete von 1998 bis 2004 einen Anstieg um fast 1 000 Prozent.
  • HIB: Produktspionage spielt international eine immer größere Rolle

    Schlag den Schlüssel

    Sonntag, 13. August 2006

    Sicherheit ist ein großes Thema, sowohl in unserem virtuellen Leben (wie jüngst das Security Update unserer Weblog-Software zeigte), als auch im häuslichen und beruflichen Umfeld. Allerorten lauern Gefahren, denen wir mit entsprechendem Aufwand entgegenzuwirken versuchen.

    Beim Computer heißt das u.a. Passworte setzen, Virenchecker installieren und eine Firewall einrichten. Im Beruf kommen weitere Komponenten wie Einzäunung, Chipkarten, Wachpersonal, Video-Überwachung oder Alarmanlagen usw. dazu. Zu Hause hingegen glauben wir, mit Rollladen und Zylinderschloss hätten wir’s geschafft.

    Mitnichten, wie ein Video über Bump-Keying eindrucksvoll beweist. Mit der sogenannten Schlagschlüssel-Technik öffnen selbst Laien in Sekundenschnelle die meisten der marktüblichen Zylinderschlösser. Faszinierend und erschreckend zugleich.

    [via BasicThinking

    Software Update WP 2.0.4

    Donnerstag, 10. August 2006

    Aufgrund diverser Bugs und Sicherheitsmängel wurde ein Upgrade der Blog-Software notwendig. Ab sofort werkelt jetzt WordPress 2.0.4 unter der Haube unseres Detektiv-Blogs.

    Digitale Langfinger

    Freitag, 02. Juni 2006

    Unter Shopanbieter.de finden sich zwei interessante Weblog-Artikel zum Thema Online Betrug. Einmal hilft die GeldKarte gegen Langfinger im Internet und dann heißt es Online-Betrug seltener als Ladendiebstahl.

    Waren- und Warenkreditbetrügereien erfreuen sich im Internet, laut jüngster polizeilicher Kriminalstatistik, mit einem Anstieg der Delikte um 11,5 Prozent immer größerer Beliebtheit und verdrängen damit den klassischen Ladendiebstahl, der einen Rückgang um 9,7 Prozent zu verzeichnen hatte.

    Sicherlich gibt es eine Verlagerung hin zum digitalen Langfingern, denn die Anonymität im Internet schützt nicht nur den Kunden, auch die bösen Wichte profitieren stark davon. Wer sich ein wenig schlau machen möchte zu diesen Themen, dem seien die beiden obigen Artikel und der Download des White-Papers “Lug, Betrug und Außenstände im Online-Handel” empfohlen.