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	<title>Detektiv Nachrichten &#187; Alltag</title>
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	<description>Detektei Böhm ermittelt</description>
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		<title>Pimp my Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 08:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Lebenslauf ein wenig abzurunden und um Qualifikationen zu erweitern, die nie erworben wurden, wird immer beliebter, ist allerdings auch ein gef&#228;hrliches Spiel. Gesicherte Statistiken, wie viele Bewerbungen „gesch&#246;nt“ wurden, gibt es zwar nicht. Die interne Auswertung einer Detektei ergab jedoch, dass von 5.000 Unterlagen knapp 1.500 mit gef&#228;lschten Daten versehen waren. Diese immens hohe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Lebenslauf ein wenig abzurunden und um Qualifikationen zu erweitern, die nie erworben wurden, wird immer beliebter, ist allerdings auch ein gef&#228;hrliches Spiel. Gesicherte Statistiken, wie viele Bewerbungen „gesch&#246;nt“ wurden, gibt es zwar nicht. Die interne Auswertung einer Detektei ergab jedoch, dass von 5.000 Unterlagen knapp 1.500 mit gef&#228;lschten Daten versehen waren. Diese immens hohe Quote von 30 Prozent bleibt nat&#252;rlich auch den Unternehmen nicht verborgen. Sie setzen daher immer mehr auf Detektivarbeit, um die Kandidaten genauer zu durchleuchten. Denn schlechte Erfahrungen mit unqualifizierten Mitarbeitern m&#246;chte niemand machen.</p>
<p>Um sich juristisch abzusichern, lassen viele Firmen die Jobanw&#228;rter inzwischen eine Einverst&#228;ndniserkl&#228;rung unterschreiben, dass die Bewerbung &#252;berpr&#252;ft werden darf. Alleine dieser Schritt f&#252;hrt dazu, dass 15 Prozent einen R&#252;ckzieher machen. Einige allerdings auch, weil sie schlichtweg nicht f&#252;r einen Arbeitgeber t&#228;tig werden wollen, der seine Mitarbeiter kontrolliert. Dabei gilt: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu verlieren. Wer hingegen ein wenig mit Software und Kopierer nachgeholfen hat, w&#252;rde sp&#228;testens jetzt auffliegen. Da wird schon mal das Diplom der Freundin genommen und mit dem eigenen Namen versehen oder ein Text aus dem Internet, der von einem Namensvetter geschrieben wurde, auf die eigene Liste gesetzt.</p>
<p>Viele der „&#196;nderungen“ lassen sich relativ leicht feststellen. Ein Zeugnis, das auf einem Sonntag ausgestellt wurde, ist zum Beispiel sehr unwahrscheinlich. Detektive empfehlen grunds&#228;tzlich, sich Originalbelege zeigen zu lassen. Denn Kopien auf den ersten Blick als F&#228;lschung zu identifizieren ist selbst f&#252;r Experten schwer. Wenn ein Bewerber auff&#228;llt und seinen Lebenslauf gepimpt hat, ist die Absage die harmloseste Folge. Im schlimmsten Fall geht die Sache vor Gericht, teilweise wegen Urkundenf&#228;lschung, aber auch wegen T&#228;uschung. Wer bereits eingestellt wurde und dann enttarnt wird, muss sogar mit Schadenersatzforderungen rechnen und den aufgrund des gef&#228;lschten Profils zu viel erhaltenen Lohn erstatten.</p>
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		<title>Diebin kopiert CDs im Elektrofachmarkt</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 06:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Ladendiebe immer dreister werden, ist nichts Neues. Doch das, was sich eine 52-J&#228;hrige in Rostock erlaubte, lie&#223; selbst den gestandenen Detektiv eines Elektrofachmarktes staunen. Langfinger sind normalerweise darauf bedacht, von niemandem beobachtet zu werden, greifen die Waren und schleusen sie an der Kasse vorbei. Die Frau hingegen stellte sich in den Laden, nahm CD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Ladendiebe immer dreister werden, ist nichts Neues. Doch das, was sich eine 52-J&#228;hrige in Rostock erlaubte, lie&#223; selbst den gestandenen Detektiv eines Elektrofachmarktes staunen. Langfinger sind normalerweise darauf bedacht, von niemandem beobachtet zu werden, greifen die Waren und schleusen sie an der Kasse vorbei. Die Frau hingegen stellte sich in den Laden, nahm CD f&#252;r CD aus dem Regal und eignete sich den Inhalt an, ohne die Silberscheiben aus dem Gesch&#228;ft zu tragen. Wie das geht? Sie kopierte die CDs auf ihren Laptop.</p>
<p>Die „Diebin“ war nachmittags in das Fachgesch&#228;ft gegangen und hatte ihren Rechner dabei. Das ist insoweit nicht auff&#228;llig. Schlie&#223;lich wird sie nicht die einzige Kundin sein, die m&#246;glicherweise Probleme mit dem Laptop hat, es zur Reparatur bringt oder dem Verk&#228;ufer eine Frage zur Installation stellt. Von daher achtete auch niemand auf sie. Doch statt in die PC- steuerte sie geradewegs in die Musikabteilung, startete den mobilen Computer und schob die CDs in das Laufwerk. Innerhalb weniger Minuten rippte sie die Titel auf die Festplatte und schnappte sich die n&#228;chste CD.</p>
<p>Dabei lie&#223; sie sich weder von anderen Kunden st&#246;ren, noch zeigte sie sich sonst irgendwie nerv&#246;s. Erst als der Hausdetektiv sie ansprach und die Polizei kam, war das Spiel vorbei. Das Notebook dient jetzt als Beweisst&#252;ck. Ladendiebstahl wird man der Frau nicht vorwerfen k&#246;nnen. Daf&#252;r droht m&#246;glicherweise eine Anzeige wegen Urheberrechtsverletzung. Doch selbst das ist nicht sicher, da jeder das Recht hat, sich eine private Kopie des Originals zu erstellen. Wenn die Frau Gl&#252;ck hat, steht nur noch Sachbesch&#228;digung in der Klageschrift. Denn die Verpackung musste sie aufrei&#223;en, um an den Inhalt zu kommen.</p>
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		<title>Detektive suchen f&#252;nf Millionen Euro</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 06:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auftr&#228;ge, bei denen es um f&#252;nf Millionen Euro geht, d&#252;rften selbst f&#252;r gestandene Detektive die absolute Ausnahme sein. Diesen Betrag hatte ein ehemaliger Finanzberater veruntreut und von den Konten seiner Kunden auf das eigene Konto umgeleitet. Der T&#228;ter wurde geschnappt und sa&#223; bereits sechs Jahre hinter Gittern. Jetzt geht es darum, das Geld zu finden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auftr&#228;ge, bei denen es um f&#252;nf Millionen Euro geht, d&#252;rften selbst f&#252;r gestandene Detektive die absolute Ausnahme sein. Diesen Betrag hatte ein ehemaliger Finanzberater veruntreut und von den Konten seiner Kunden auf das eigene Konto umgeleitet. Der T&#228;ter wurde geschnappt und sa&#223; bereits sechs Jahre hinter Gittern. Jetzt geht es darum, das Geld zu finden. Privatdetektive sind dem Mann beinahe Tag und Nacht auf den Fersen und haben eine erste hei&#223;e Spur, die allerdings sehr viel Arbeit und noch mehr Geduld verlangt.</p>
<p>Zwei Jahre hat es gedauert, bis sich ein erster Hinweis auf das Versteck ergab. Mitten in der Nacht war der heute 50-j&#228;hrige Verm&#246;gensberater in einen Wald im deutsch-&#246;sterreichischen Grenzgebiet gefahren. Die Uhr zeigte 2.32 Uhr, als die Detektive dem Mann im Rahmen der Observation &#252;ber die holprigen Wege folgten. Rund eine Stunde war der ehemalige Bankangestellte im Wald unterwegs, ehe er zur&#252;ckkam. Wenige Tage sp&#228;ter soll er einem Gl&#228;ubiger 100.000 Euro in feuchten und schimmeligen Scheinen gegeben haben. Daher der Verdacht: Das Geld muss in dem Waldgebiet versteckt sein.</p>
<p>Bei seiner Festnahme hatte der T&#228;ter erkl&#228;rt, die italienische Mafia habe ihm den gesamten Betrag abgenommen. Glaubhaft klang diese Aussage nicht. Da der 50-J&#228;hrige seine Strafe abgesessen hat, ist er vorerst noch ein freier Mann. Sollten die Detektei das Geld allerdings finden, k&#228;me der Betr&#252;ger wegen Falschaussage wieder vor Gericht. Der Plan der Detektive ist jetzt, den gesamten Wald St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck zu durchsuchen. Sie gehen davon aus, dass der Verm&#246;gensberater die f&#252;nf Millionen Euro in Stahlkisten vergraben hat. Ob dem so ist, wird sich wohl erst nach vielen Stunden harter Detektivarbeit zeigen.</p>
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		<title>Langfinger werden immer &#228;lter</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 07:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Augsburger Ladendetektive und damit auch die Polizei haben immer &#246;fter mit Senioren zu tun, die sich am Zehn-Finger-Rabatt versuchen und dabei scheitern. 280 Langfinger, die im vergangenen Jahr gefasst wurden, waren 60 Jahre und &#228;lter. Das sind im Vergleich zum Vorjahr rund 80 Rentnerinnen und Rentner mehr, die mit dem Gesetz in Konflikt kamen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Augsburger Ladendetektive und damit auch die Polizei haben immer &#246;fter mit Senioren zu tun, die sich am Zehn-Finger-Rabatt versuchen und dabei scheitern. 280 Langfinger, die im vergangenen Jahr gefasst wurden, waren 60 Jahre und &#228;lter. Das sind im Vergleich zum Vorjahr rund 80 Rentnerinnen und Rentner mehr, die mit dem Gesetz in Konflikt kamen. Bei den 14- bis 18-J&#228;hrigen ist die Zahl hingegen leicht r&#252;ckl&#228;ufig und liegt jetzt bei 342 (449). Insgesamt weist die Statistik in Augsburg 1.700 Ladendiebst&#228;hle auf. Dass es tats&#228;chlich weit mehr sind, daran zweifeln weder Ordnungsh&#252;ter noch Privatermittler.</p>
<p>Wenn sie jemanden erwischen, sind Anzeige und teilweise auch „Fangpr&#228;mien“ obligatorisch. Nur bei wenigen Ausnahmen lassen die Detektive Gnade vor Recht ergehen. So bei einer 97-J&#228;hrigen, die in einem Supermarkt ein paar S&#252;&#223;igkeiten einsteckte. Ansonsten liegt die Toleranzgrenze bei null. Immerhin zwei Prozent der Waren verschwinden Jahr f&#252;r Jahr aus den Gesch&#228;ften, sch&#228;tzt der Verband der Einzelh&#228;ndler in Bayern. Neben Amateuren, die nur hin und wieder lange Finger machen, sorgen vor allem organisierten Diebesbanden f&#252;r Unmut bei den Kaufleuten. Sie r&#228;umen gleich ganze Regale leer. Was sie aus dem Laden tragen, sei ihnen weitgehend egal, so die Erfahrung der Polizei.</p>
<p>Im Kampf gegen die Ladendiebe, ob alt, jung oder organisiert, setzen die H&#228;ndler auf Detektive und modernste Sicherheitstechnik wie die Video&#252;berwachung. Zudem wird das Personal regelm&#228;&#223;ig geschult und erhalten einige Waren inzwischen sogar einen Transponder. Damit lassen sich die gestohlenen Artikel auch au&#223;erhalb des Gesch&#228;ftes orten. Aufgrund der hohen Kosten, rentiert sich diese Technik allerdings nur f&#252;r das hochpreisige Sortiment. Als effektiv, aber datenschutzrechtlich zweifelhaft erwies sich der „elektronische Pranger“, den ein Gesch&#228;ft eingef&#252;hrt hatte und wieder aufgeben musste: Die Fotos der Diebe waren f&#252;r jeden Kunden sichtbar.</p>
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		<title>Weil er keine Beweise beibringen konnte: Frau bel&#228;stigt Detektiv</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 06:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Detektive einen Auftrag annehmen, lautet die oberste Pr&#228;misse zweifelsohne, den Fall erfolgreich abzuschlie&#223;en und den Mandanten die n&#246;tigen Beweise oder Informationen zu liefern. Doch das funktioniert nicht immer. Bei einer entsprechend heiklen Ausgangslage ist es durchaus denkbar, dass der Ermittler nicht die gew&#252;nschten Ergebnisse pr&#228;sentieren kann, sondern mit leeren H&#228;nden Bericht erstatten muss. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Detektive einen Auftrag annehmen, lautet die oberste Pr&#228;misse zweifelsohne, den Fall erfolgreich abzuschlie&#223;en und den Mandanten die n&#246;tigen Beweise oder Informationen zu liefern. Doch das funktioniert nicht immer. Bei einer entsprechend heiklen Ausgangslage ist es durchaus denkbar, dass der Ermittler nicht die gew&#252;nschten Ergebnisse pr&#228;sentieren kann, sondern mit leeren H&#228;nden Bericht erstatten muss. Was man sich daraufhin nicht gefallen lassen sollte, sind Beschimpfungen und Bel&#228;stigungen vonseiten der Klienten. In der Schweiz wurde eine Frau deswegen zu einer Geldstrafe von 150 Franken verurteilt.</p>
<p>Die Lehrerin hatte den Privatdetektiv damit beauftragt, gegen Bekannte und Verwandte zu ermitteln. Sie sollen die heute 37-j&#228;hrige bis ins Erwachsenenalter hinein sexuell misshandelt haben. Eine Strafanzeige blieb ohne Erfolg. Die Staatsanwaltschaft St. Gallen fand seinerzeit keine Beweise f&#252;r die Vorw&#252;rfe und stellte das Verfahren ein. Jetzt sollte der Ermittler die n&#246;tigen Fakten liefern, um den Fall erneut aufrollen zu k&#246;nnen. Doch auch der Profi scheiterte an dieser Aufgabe. Seine Recherchen und Observationen erbrachten keine neuen Erkenntnisse. Niemand habe mit ihm sprechen wollen. Stattdessen sei der „Deckmantel der Familie“ ausgebreitet und geschwiegen worden.</p>
<p>Der Versuch, der Lehrerin klarzumachen, dass sie kaum Chancen habe, einen ihrer Peiniger erfolgreich anzuzeigen, endete f&#252;r den Privatdetektiv im Fiasko. Wochenlang erhielt er Kurznachrichten und Anrufe von der Frau. Sie warf ihm vor, mit den anderen unter einer Decke zu stecken und erkl&#228;rte vor Gericht, sie habe von dem Ermittler eine beleidigende SMS erhalten. Man habe sie provoziert, damit sie in den „offenen Hammer renne“. Die 37-j&#228;hrige, die schon mehrmals in &#228;hnlichen F&#228;llen verurteilt worden war, befindet sich inzwischen in psychiatrischer Behandlung. Sie und der Detektiv stimmten dem Vergleich des Gerichts zu.</p>
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		<title>Video&#252;berwachung wird Diebin zum Verh&#228;ngnis</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 06:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Fotoapparat zu stehlen und dabei von einer Videokamera aufgezeichnet zu werden, k&#246;nnte man fast schon Schicksal nennen. Jedenfalls hat die moderne &#220;berwachungstechnik in einem Elektronikmarkt hieb- und stichfeste Beweise daf&#252;r geliefert, dass sich eine 36-j&#228;hrige Lehrerin mit wenig Erfolg als Langfinger versuchte. Mehr als das Videomaterial und die Aussage einer Verk&#228;uferin ben&#246;tigte das Amtsgericht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Fotoapparat zu stehlen und dabei von einer Videokamera aufgezeichnet zu werden, k&#246;nnte man fast schon Schicksal nennen. Jedenfalls hat die moderne &#220;berwachungstechnik in einem Elektronikmarkt hieb- und stichfeste Beweise daf&#252;r geliefert, dass sich eine 36-j&#228;hrige Lehrerin mit wenig Erfolg als Langfinger versuchte. Mehr als das Videomaterial und die Aussage einer Verk&#228;uferin ben&#246;tigte das Amtsgericht in Ludwigsburg nicht, um die Frau zu einer Geldstrafe von 60 Tagess&#228;tzen zu je zehn Euro zu verurteilen.</p>
<p>Alle Versuche, das Gericht von ihrer Unschuld zu &#252;berzeugen, halfen nichts. Die Bilder sagten in dem Fall mehr als tausend Worte und sind ein Grund daf&#252;r, dass die meisten Gesch&#228;fte inzwischen auf eine Video&#252;berwachung setzen. Denn statt Wort gegen Wort steht in dem Fall Wort gegen unbestechliche Kamera. H&#228;tte die Frau gewusst, dass sie bei ihrer Tat beobachtet wird, h&#228;tte sie es sich gut &#252;berlegt, die Digitalkamera f&#252;r 1.000 Euro an der Kasse vorbei zu schmuggeln. Dass sie sich das Ger&#228;t vorher ganz genau von einer Verk&#228;uferin hat erkl&#228;ren lassen, war ein weiterer Fehler. Damit stand f&#252;r die Richter fest, dass die 36-j&#228;hrige die Tat vors&#228;tzlich und absichtlich begangen hat.</p>
<p>Versteckt hatte sie die mit 850 Gramm recht volumin&#246;se Kamera unter einigen anderen Waren. Als Grund, den Apparat nicht bezahlt zu haben, f&#252;hrte sie Stress an, weil das Kind gequengelt habe. Zudem habe der Betriebsleiter Ann&#228;herungsversuche unternommen, die auch der Detektiv bemerkt haben m&#252;sse. Und &#252;berhaupt, w&#228;re sie nicht so dumm, ihren Job als Lehrerin mit einer Straftat zu gef&#228;hrden. Ihr Problem: Die Video&#252;berwachung zeigte, wie sie die Kamera nahm, versteckte und ohne zu bezahlen hinausging, bis der Ladendetektiv sie aufforderte, zur Kasse zu gehen.</p>
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		<title>Schummeleien von Bewerbern k&#246;nnen Unternehmen teuer zu stehen kommen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 06:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird ein falscher Arzt entlarvt und der Gerichtsbarkeit zugef&#252;hrt, stellt sich vielen die Frage: Wie kann das passieren? Warum hat vorher keiner gemerkt, dass der Mann oder die Frau nie die Erlaubnis hatte, Menschen zu behandeln oder gar zu operieren? Die Antwort darauf ist so simpel wie ern&#252;chternd: Es hat sich niemand die M&#252;he gemacht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird ein falscher Arzt entlarvt und der Gerichtsbarkeit zugef&#252;hrt, stellt sich vielen die Frage: Wie kann das passieren? Warum hat vorher keiner gemerkt, dass der Mann oder die Frau nie die Erlaubnis hatte, Menschen zu behandeln oder gar zu operieren? Die Antwort darauf ist so simpel wie ern&#252;chternd: Es hat sich niemand die M&#252;he gemacht, den Lebenslauf und die Referenzen zu hinterfragen. </p>
<p>Meist f&#228;llt der Betrug erst auf, wenn es zu sp&#228;t ist. Das gilt nicht nur im medizinischen Bereich und bei hochdotierten Posten. Inzwischen ist jeder Job so umk&#228;mpft, dass die Bewerberinnen und Bewerber zu nicht ganz astreinen Mitteln greifen, um sich in einem besseren Licht darzustellen.</p>
<p>Da den Personalabteilungen die Zeit fehlt, Punkt f&#252;r Punkt und Zeugnis f&#252;r Zeugnis auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu &#252;berpr&#252;fen, beauftragen viele Unternehmen Detektive. Ermittler, die schon seit Jahren im Gesch&#228;ft sind, kennen die Tricks. Abgesehen vielleicht vom Foto – schlie&#223;lich w&#252;rde eine Retusche beim Vorstellungsgespr&#228;ch auffallen – gibt es kaum einen Teil der Bewerbung, bei dem nicht geschummelt wird. Geht es nur darum, eine L&#252;cke im Lebenslauf zu schlie&#223;en, ist das vergleichsweise harmlos. Werden aber Belege beigef&#252;gt, die nicht vorhandene Qualifikationen vorgaukeln, kann das f&#252;r ein Unternehmen ernste Folgen haben.</p>
<p>Angefangen beim Image-Schaden, wenn der Betrug auffliegt und in der Branche die Runde macht, bis hin zu m&#246;glichen Schadensersatzforderungen, weil die angebliche Fachkraft von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Zumindest Kandidat(inn)en, die in die engere Wahl f&#252;r einen verantwortungsvollen Posten kommen, sollten daher vorab &#252;berpr&#252;ft werden. Denn fehlendes Fachwissen wird in Vorstellungsgespr&#228;chen mit umso mehr Selbstbewusstsein &#252;berspielt. Die Detekteien nehmen sich in dem Fall die Zeugnisse vor, fragen bei vorherigen Arbeitgebern, der Schule oder der Universit&#228;t nach. Damit geht man auf Nummer sicher und kann die Position punktgenau besetzen.</p>
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		<title>Der Vater klaut Schokolade und der Sohnemann Elektronik</title>
		<link>http://www.detektei-boehm.de/blog/2010/04/06/der-vater-klaut-schokolade-und-der-sohnemann-elektronik/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 06:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[„Der Apfel f&#228;llt nicht weit vom Stamm“ oder „Wenn der Vater mit dem Sohne“ &#8211; beides trifft auf einen Vorfall in einem Kaufhaus in Saarlouis zu. Am Donnerstag vor den Osterfeiertagen – ein ohnehin schon stressiger Tag f&#252;r den Einzelhandel, der den Sicherheitsfachkr&#228;ften in der Regel viel Arbeit beschert – sorgte der Detektiv des Ladens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Der Apfel f&#228;llt nicht weit vom Stamm“ oder „Wenn der Vater mit dem Sohne“ &#8211; beides trifft auf einen Vorfall in einem Kaufhaus in Saarlouis zu. Am Donnerstag vor den Osterfeiertagen – ein ohnehin schon stressiger Tag f&#252;r den Einzelhandel, der den Sicherheitsfachkr&#228;ften in der Regel viel Arbeit beschert – sorgte der Detektiv des Ladens f&#252;r eine „Familienzusammenf&#252;hrung“ der besonderen Art. Sowohl der Herr Papa als auch der Filius hatten es mit dem Bezahlen der Ware nicht ganz so genau genommen und machten Bekanntschaft mit der Polizei.</p>
<p>Zuerst war dem Ladendetektiv ein Mann aufgefallen. Er hatte sich in der S&#252;&#223;warenabteilung ein &#220;berraschungsei und einen Schokoladenosterhasen geschnappt, ausgepackt und lie&#223; sich die Leckereien bei seinem Rundgang durch den Supermarkt sichtlich schmecken. Kurz bevor der Ermittler den Schokofreund aufhalten und zur Rede stellen konnte, meldete sich die Alarmanlage am Eingang. Statt sich um den Mann zu k&#252;mmern, lief der Detektiv zur Auskunft. Dort traf er auf einen zw&#246;lfj&#228;hrigen Jungen, der zwei Elektronikspiele eingesteckt, aber nicht bezahlt hatte.</p>
<p>Kurzum schnappte sich die Sicherheitsfachkraft das Mikro und lie&#223; den Vater &#252;ber die Lautsprecheranlage ausrufen. Lange dauert es nicht und der Papa kam – ausgerechnet der Mann, der sich vorher gen&#252;sslich am Schokohasen gelabt hatte. Damit konnte der Detektiv gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Er informierte die Polizei und wartete zusammen mit Vater und Sohn auf das Eintreffen der Beamten. Die nahmen die Personalien des 54-J&#228;hrigen auf, dem jetzt ein Ermittlungsverfahren droht.</p>
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		<title>Privatdetektiv soll Entf&#252;hrungsfall in S&#252;dafrika kl&#228;ren</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 08:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Entf&#252;hrungsf&#228;lle geh&#246;ren zweifelsohne zu den eher seltenen Auftr&#228;gen, mit denen es Detekteien zu haben. Das gilt umso mehr, wenn das Opfer nicht in heimischen Gefilden, sondern im Ausland verschwunden ist. Denkbar sind solche Auslandseins&#228;tze. Viele Kunden entscheiden sich aber daf&#252;r, einen Privatdetektiv vor Ort mit der Suche zu betrauen. So auch im Fall Uwe Gemballa, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entf&#252;hrungsf&#228;lle geh&#246;ren zweifelsohne zu den eher seltenen Auftr&#228;gen, mit denen es Detekteien zu haben. Das gilt umso mehr, wenn das Opfer nicht in heimischen Gefilden, sondern im Ausland verschwunden ist. Denkbar sind solche Auslandseins&#228;tze. Viele Kunden entscheiden sich aber daf&#252;r, einen Privatdetektiv vor Ort mit der Suche zu betrauen. So auch im Fall Uwe Gemballa, der aktuell in den Medien diskutiert wird. Der Gesch&#228;ftsmann, der sein Geld als Porsche-Tuner verdient, war vor sechs Wochen nach S&#252;dafrika gereist. Seit einem mysteri&#246;sen Telefonat fehlt jede Spur von ihm.</p>
<p>So wie es aussieht, ist der 52-J&#228;hrige aus Leonberg auf einen Betr&#252;ger hereingefallen. Er war auf der Suche nach Geldgebern, nachdem das Finanzamt einen Millionenbetrag von ihm zur&#252;ckfordert hatte. Da kam der Anruf von einem angeblichen Interessenten aus S&#252;dafrika zum richtigen Zeitpunkt. Der Mann, dessen Name der Polizei bekannt ist, wollte eine Erbschaft in eine s&#252;dafrikanische Niederlassung des Tuning-Experten investieren. Wie sich herausstellte, gab es nie eine Erbschaft. Stattdessen rief Uwe Gemballa zu Hause an und bat – f&#252;r ihn absolut un&#252;blich – in Englisch um eine Million Dollar. Das Geld ben&#246;tige er, weil er einen Unfall gehabt habe, erz&#228;hlte er seiner Familie.</p>
<p>Mehr wei&#223; die Ehefrau nicht. Sie wartet seit sechs Wochen auf ein Lebenszeichen und &#252;bt jetzt offen Kritik an den Ermittlungsbeh&#246;rden in S&#252;dafrika. Damit keine Schatten auf die Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft 2010 fallen, werde die Familie nicht unterst&#252;tzt. Christiane Gemballa ist fest davon &#252;berzeugt, dass ihr Mann in eine Falle gelockt und entf&#252;hrt wurde. Sie hat jetzt einen privaten Ermittler beauftragt, der kl&#228;ren soll, was genau passiert ist und wo ihr Mann festgehalten wird. Interpol hat sich inzwischen ebenfalls in die Ermittlungen eingeschaltet. F&#252;r das Tuning-Unternehmen vielleicht zu sp&#228;t. Die Firma hat bereits einen Insolvenzantrag stellen m&#252;ssen.</p>
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		<title>In &#214;sterreich bl&#252;ht die Wirtschaftskriminalit&#228;t</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An Ideenreichtum, den einen oder anderen Euro extra zu verdienen, mangelt es anscheinend nicht. Zus&#228;tzlichen Auftrieb erh&#228;lt die Phantasie wohl durch die Finanz- und Wirtschaftskrise. Dass einige dabei in Grauzonen abtauchen oder sich gleich auf ein illegales Spielfeld begeben, sorgt allerdings f&#252;r einen bitteren Beigeschmack. Der wiederum kommt den Detekteien zugute. Sie haben deutlich mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An Ideenreichtum, den einen oder anderen Euro extra zu verdienen, mangelt es anscheinend nicht. Zus&#228;tzlichen Auftrieb erh&#228;lt die Phantasie wohl durch die Finanz- und Wirtschaftskrise. Dass einige dabei in Grauzonen abtauchen oder sich gleich auf ein illegales Spielfeld begeben, sorgt allerdings f&#252;r einen bitteren Beigeschmack. Der wiederum kommt den Detekteien zugute. Sie haben deutlich mehr zu tun – zumindest in &#214;sterreich. Die Chefs schauen viel genauer hin. Firmen greifen schneller ein. Denn in Zeiten der Krise will jeder seine Sch&#228;fchen im Trockenen und nicht im Stall eines anderen wissen.</p>
<p>Das gilt umso mehr, wenn die Bem&#252;hungen, den Betrieb „am Laufen“ zu halten, aus den eigenen Reihen torpediert werden. Da stehlen Hotelangestellte Geschirr, um es in anderen Unterk&#252;nften zu verkaufen, und ein Kfz-Meister wird in der Freizeit in der heimischen Garage zur Konkurrenz f&#252;r den Arbeitgeber. Derlei F&#228;lle kennt Berufsdetektiv Lukas Helmberger zuhauf. Sie f&#252;llen seine und die Arbeitsb&#252;cher der Kollegen. Wirtschaftskriminalit&#228;t geh&#246;rt inzwischen den h&#228;ufigsten Auftragsgr&#252;nden. Das liege ganz einfach daran, dass die Firmen auf jeden Cent achten m&#252;ssten. </p>
<p>Umso &#228;rgerlicher, wenn man dann auf Betr&#252;ger hereinf&#228;llt, die im Namen einer nicht existenten Gesellschaft Waren und Dienstleistungen erhalten, aber nie bezahlen. Damit haben die Ermittler ebenso zu tun wie mit betr&#252;gerischen Insolvenzen und dem Verdacht auf unlauteren Wettbewerb. Zudem steigt die Angst, sich eine Zecke in den Pelz zu setzen – also Mitarbeiter in die Firma zu holen, bei denen mehr Schein als Sein vermutet wird. Bei einem berechtigten Verdacht, und nur dann wie die Detektive betonen, werden die Personen &#252;berwacht. Man sei kein Datensammler und distanziere sich auch plumpen Schn&#252;ffelauftr&#228;gen.</p>
<p>Viele Detekteien in &#214;sterreich suchen angesichts der Auftragslage &#252;brigens selbst Nachwuchskr&#228;fte. Da es keine staatliche Ausbildungsverordnung f&#252;r Ermittler gibt, springt der Verband ein. Momentan werden vor allem Frauen f&#252;r den verdeckten Personenschutz gesucht. Man(n) bzw. Frau sollte sich den Job allerdings nicht so vorstellen wie er im Fernsehen pr&#228;sentiert wird. Reich werde man bei einem Einstiegsgehalt von rund 1.000 Euro netto auch nicht. Daf&#252;r k&#228;men Adrenalinjunkies durchaus auf ihre Kosten.</p>
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