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	<title>Detektiv Nachrichten &#187; Geschichten</title>
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	<description>Detektei Böhm ermittelt</description>
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		<title>Pater ermittelt mit detektivischem Sp&#252;rsinn</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 05:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er hei&#223;t nicht Pater Brown oder – in der modernen Variante – Pfarrer Braun. Und ihm sitzt auch kein Bischof im Nacken, der ihn wegen seines Faibles f&#252;r Kriminalistik st&#228;ndig versetzt. Guardian Thomas vom Franziskanerkloster in Maria Enzersdorf (&#214;sterreich) geh&#246;rt zu der Sorte Detektiv, die nur hin und wieder aktiv werden und dabei einen gro&#223;en [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er hei&#223;t nicht Pater Brown oder – in der modernen Variante – Pfarrer Braun. Und ihm sitzt auch kein Bischof im Nacken, der ihn wegen seines Faibles f&#252;r Kriminalistik st&#228;ndig versetzt. Guardian Thomas vom Franziskanerkloster in Maria Enzersdorf (&#214;sterreich) geh&#246;rt zu der Sorte Detektiv, die nur hin und wieder aktiv werden und dabei einen gro&#223;en Bogen um Kapitalverbrechen wie Mord und Totschlag machen. Aktuell ist der Geistliche auf der Spur von zwei Opferstock-Dieben.</p>
<p>Entdeckt hatte Pater Thomas Lackner das Verbrechen, als er die B&#228;nder der Video&#252;berwachung kontrollierte. Sie wurde f&#252;r genau solche F&#228;lle im Gotteshaus installiert. Was er dabei zu sehen bekam, &#228;rgert den Guardian. „Die sind ganz ungeniert in unsere Kirche marschiert und haben sich an unseren Opferst&#246;cken zu schaffen gemacht“, erkl&#228;rte er in einem Interview. Die Tat weckte erneut den Ermittler im Mann Gottes. Jetzt fahndet er nach dem P&#228;rchen. Pater Thomas geht davon aus, dass es sich um Profis handelt, die nicht zum ersten Mal einen Opferstock geleert haben. Erkannt hat er es daran, wie die beiden mit der Taschenlampe und dem Diebeswerkzeug umgegangen sind.</p>
<p>Sicher d&#252;rfen sich die Diebe nicht f&#252;hlen. Der Guardian geh&#246;rt zwar nicht zu den Profis in Sachen Spurensuche, war aber schon einmal erfolgreich und liegt regelm&#228;&#223;ig auf der Lauer. Das liegt schlichtweg daran, dass Piet&#228;t f&#252;r viele Verbrecher inzwischen ein Fremdwort ist. Sie machen sich immer &#246;fter auch in Kirchen zu schaffen und sei es nur, um ein paar Euro aus dem Opferstock zu „angeln“. Nicht umsonst verf&#252;gt das Franziskanerkloster im Bereich M&#246;dling &#252;ber die Video&#252;berwachung. Pater Thomas wird sich die Bilder vermutlich noch sehr oft ansehen und nach Anhaltspunkten Ausschau halten. Vielleicht gelingt es ihm erneut, der Polizei den entscheidenden Tipp zu geben und die T&#228;ter dingfest zu machen.</p>
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		<title>Facebook als Informationsquelle f&#252;r Justiz und Detektive</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 08:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Plattformen wie Facebook sind beliebt. Die sozialen Netzwerke erstrecken sich &#252;ber den gesamten Globus und dienen in erster Linie dazu, sich selbst und seine Interesse darzustellen. Dass ein allzu freiz&#252;giger Umgang mit pers&#246;nlichen Informationen eher gef&#228;hrlich ist, dar&#252;ber wurde schon oft berichtet. Zwei Frage sollte man sich daher stellen, bevor man etwas ver&#246;ffentlicht: Was gebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Plattformen wie Facebook sind beliebt. Die sozialen Netzwerke erstrecken sich &#252;ber den gesamten Globus und dienen in erster Linie dazu, sich selbst und seine Interesse darzustellen. Dass ein allzu freiz&#252;giger Umgang mit pers&#246;nlichen Informationen eher gef&#228;hrlich ist, dar&#252;ber wurde schon oft berichtet. Zwei Frage sollte man sich daher stellen, bevor man etwas ver&#246;ffentlicht: Was gebe ich &#252;ber mich preis und wem vertraue ich? Denn nicht jeder, der sich die Nutzerseiten ansieht, hat Gutes im Sinn.</p>
<p>Dass es dabei immer auf den Blickwinkel ankommt, beweist das Beispiel eines Betr&#252;gers aus den USA. Er konnte nur aufgrund seiner Daten bei Facebook geschnappt werden Beinahe t&#228;glich berichtete er dar&#252;ber, wie toll die Partys sind. Die US-Beh&#246;rden verfolgten mit Interesse, was sich auf der Seite tat. Sie vermuteten den Mann in Mexiko, konnten ihn aber nicht genau lokalisieren. Das &#228;nderte sich, als der Bankbetr&#252;ger einen US-Justizangestellten als Freund hinzuf&#252;gte. Die Ermittler wandten sich an den neuen Facebook-Freund und erhielten den entscheidenden Hinweis. Hinter Gittern wird der Partyg&#228;nger jetzt eher wenig zu berichten haben.</p>
<p>Das zeigt: Soziale Netzwerke sind eine ideale Informationsquelle f&#252;r Justiz und Detektive. Auch Privatermittler nutzen Facebook &#038; Co. zu Recherchezwecken. Wie oft sie damit Erfolge verbuchen konnten, dar&#252;ber schweigen sich Detekteien wohlweislich aus. Lukas Helmberger, Pr&#228;sident des &#246;sterreichischen Detektivverbandes, erkl&#228;rt dazu lediglich: „Im Grunde genommen ist Facebook eine Quelle im Internet wie alle anderen Seiten auch. Zudem haben wir kein Interesse daran, unsere Ermittlungsstrategien breitzutreten.“</p>
<p>Nur so viel, die meisten Journalisten w&#252;rden &#228;hnlich recherchieren wie Detektive – eben nur mit einem anderen Motiv. &#196;hnlich sieht das Arthur H&#228;fele, Bundessprecher der Berufsdetektive. Sein knapper Kommentar lautete: „Wir &#252;berwachen alles im Internet.“ Dabei geh&#246;re die Recherche bei sozialen Netzwerken l&#228;ngst nicht zur Hauptt&#228;tigkeit von Detektiven, habe aber gro&#223;es Potential f&#252;r die Zukunft. Ohne Auftrag w&#252;rde ohnehin keiner der Kollegen aktiv und sich auf den Seiten umsehen. Das ist manchmal auch gar nicht n&#246;tig: Ein Dieb war so clever, sich in einem fremden Haus bei Facebook einzuloggen und verga&#223;, sich wieder abzumelden. Da h&#228;tte er auch gleich auf die Polizei warten k&#246;nnen.</p>
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		<title>Philip Marlowe</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 22:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Direktor einer &#214;lgesellschaft genoss Raymond Chandler alle nur erdenklichen Freiheiten, inklusive einer Geliebten, f&#252;r die er eigens ein Apartment einrichtete. Die Weltwirtschaftskrise riss auch ihn 1932 in den Abgrund. Er verlor seinen Job. F&#252;r Krimifans eine gl&#252;ckliche Wendung. Denn anderenfalls h&#228;tte Chandler, der vor 50 Jahren am 26. M&#228;rz 1959 verstarb, seine Liebe zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Direktor einer &#214;lgesellschaft genoss Raymond Chandler alle nur erdenklichen Freiheiten, inklusive einer Geliebten, f&#252;r die er eigens ein Apartment einrichtete. Die Weltwirtschaftskrise riss auch ihn 1932 in den Abgrund. Er verlor seinen Job. F&#252;r Krimifans eine gl&#252;ckliche Wendung. Denn anderenfalls h&#228;tte Chandler, der vor 50 Jahren am 26. M&#228;rz 1959 verstarb, seine Liebe zur Sprache vermutlich nicht ausgelebt und w&#228;re die Literatur um einige Klassiker &#228;rmer. Darunter die F&#228;lle von Philip Marlowe, einer Detektivfigur, die viele Schriftsteller inspirierte und zum Archetypen des Privatermittlers wurde.</p>
<p>Marlowe raucht, mal Pfeife, mal Zigaretten, trinkt Bourbon und hat eine Vorliebe f&#252;r Schach, wenngleich er meistens nur alte Partien nachspielt. Er ist ein Einzelg&#228;nger, der nach au&#223;en hin als harter Ermittler auftritt, in seinem Herzen aber ein echter Romantiker ist und das im Roman „Der lange Abschied“ auch zum Ausdruck bringt. Raymond Chandler l&#228;sst den Detektiv in Los Angeles agieren, einem Moloch aus Korruption, in dem Moral zum Fremdwort verkommen zu sein scheint. Marlowe bildet in diesem Punkt eine Ausnahme. Er hat Grunds&#228;tze. Den Charakter umschreibt der Autor v&#246;llig schn&#246;rkellos: Marlowe ist zynisch, hartgesotten und stolz. „Er ist ein einsamer Mann. Sein Stolz besteht darin, dass man ihn wie einen stolzen Mann behandelt oder es sehr bald bereut, ihm je begegnet zu sein&#8221;, so Chandler.</p>
<p>Die Romane mit Philip Marlowe sind nicht k&#252;nstlich konstruiert. Sie sind ein Spiegelbild der Gesellschaft jener Zeit, dringen durch alle Schichten und lassen Verbrechen, die andere Autoren wie einen Paukenschlag in den Vordergrund r&#252;cken, beinahe schon beil&#228;ufig wirken. Schade, dass Raymond Chandler nach dem Tode seiner Frau dem Alkohol verfiel. Vielleicht w&#228;re noch der ein oder andere Klassiker auf seiner Schreibmaschine entstanden wie „Der gro&#223;e Schlaf“ (1939), „Lebwohl, mein Liebling“ (1940), „Das hohe Fenster“ (1942), „Die Tote im See“ (1943), „Die kleine Schwester“ (1949), „Der lange Abschied“ (1953) oder „Playback“ (1958). Das j&#252;ngste Werk hat Robert Parker vollendet: „Einsame Klasse“ (1989).</p>
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		<title>Moonlight &#8211; Vampir-Detektiv erreicht Spitzen-Quote</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 16:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Krimis im TV haben schon immer f&#252;r recht hohe Einschaltquoten gesorgt. Waren es anfangs die Tatorte am Sonntagabend im Ersten und die Krimireihen am Freitag im ZDF, hat inzwischen jeder Sender eine Serie, in der Kommissare, Tatortermittler nach dem Vorbild der CSI-Spezialisten oder Detektive auf Spurensuche gehen. Das Bild der Privatdetektive reicht dabei von smart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krimis im TV haben schon immer f&#252;r recht hohe Einschaltquoten gesorgt. Waren es anfangs die Tatorte am Sonntagabend im Ersten und die Krimireihen am Freitag im ZDF, hat inzwischen jeder Sender eine Serie, in der Kommissare, Tatortermittler nach dem Vorbild der CSI-Spezialisten oder Detektive auf Spurensuche gehen. Das Bild der Privatdetektive reicht dabei von smart bis hart und von seri&#246;s bis halbseiden. ProSieben versucht es jetzt erneut mit einer ganz speziellen Art des Detektivs: Einem Untoten, besser bekannt als Vampir. „Moonlight“ hei&#223;t die neue Serie am Montagabend. Die Idee des Ermittlers mit Rei&#223;z&#228;hnen gab es schon einmal. Damals ging Angel auf die Jagd nach Seinesgleichen und D&#228;monen.</p>
<p>In Moonlight hei&#223;t der Hauptdarsteller Mick St. John – gespielt von Alex O&#8217;Loughlin –, der als Privatdetektiv Bu&#223;e f&#252;r sein Leben als Monster tut und den Menschen hilft. Unterst&#252;tzt wird er dabei von seinem Artgenossen Josef (Jason Dohring) und der Internetreporterin Beth Turner (Sophia Myles). Moonlight w&#228;re keine moderne Serie, wenn es nur darum ginge, das B&#246;se zu jagen und am Ende jeder Folge die Welt ein St&#252;ckchen besser gemacht zu haben. Beth und Mick verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die f&#252;r einen zus&#228;tzlichen roten Faden sorgt. Die Ex-Frau des Detektivs, die ihn in der Hochzeitsnacht biss und zum Vampir machte, entf&#252;hrte die Reporterin im Alter von vier Jahren, um ihren Mann f&#252;r sich zur&#252;ckzugewinnen.</p>
<p>Mit der ersten Folge der Serie, die im September 2007 in den USA an den Start ging, konnte ProSieben gleich punkten. Der M&#252;nchner Privatsender erreichte einen Marktanteil von 15,3 Prozent. Besonders begehrt scheint der untote Detektive bei den j&#252;ngeren Zuschauern zu sein. Die 14- bis 29j&#228;hrigen entschieden sich laut Statistik zu 21,7 Prozent f&#252;r „Moonlight“. Das zeigt einmal mehr: Privatdetektive sind in, wenn sie dann noch ein kleines Geheimnis umgibt – umso besser.</p>
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		<title>Weibliche Detektive im Roman</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 22:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hartgesottene Kerle, die gerne einen &#252;ber den Durst trinken und auch sonst eher unkonventionell vorgehen, haben das Bild des Roman-Detektivs &#252;ber Jahre hinweg gepr&#228;gt. Frauen in der Rolle der Ermittlerin waren Mangelware. Wenn sich eine Autorin daran wagte, musste sie mit dem Spott der Kollegen rechnen. Einen weiblichen Profi – Miss Marple &#252;bernimmt zwar eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hartgesottene Kerle, die gerne einen &#252;ber den Durst trinken und auch sonst eher unkonventionell vorgehen, haben das Bild des Roman-Detektivs &#252;ber Jahre hinweg gepr&#228;gt. Frauen in der Rolle der Ermittlerin waren Mangelware. Wenn sich eine Autorin daran wagte, musste sie mit dem Spott der Kollegen rechnen. Einen weiblichen Profi – Miss Marple &#252;bernimmt zwar eine gewisse Vorreiterrolle, allerdings nur als Amateur – brachten sie daher erst relativ sp&#228;t ins Spiel. In den 70er Jahren wurde das Eis gebrochen und Krimis von, f&#252;r und mit Frauen zum Renner.</p>
<p>Die Figur der Sharon McCone, geschaffen von Marisa Muller im Roman „Edwin of the Iron shoes“ war die erste Detektivin, die beruflich auf M&#246;rderjagd ging. Sara Paretsky und Sue Grafton sprangen auf den Zug auf und sorgten f&#252;r einen grundlegenden Wandel im Detektivroman, der ausgehend von den Vereinigten Staaten in die ganze Welt getragen wurde. Bekannt wurden damit unter anderem Doris Gerke, Regula Venske und Ingrid Noll. Sie hauchten der Frau als Detektiv zumindest literarisch Leben ein, mal als professionelle Privatdetektivin, mal als Psychologin, Pathologin oder auch Kr&#228;uterfrau, die sich mit Kriminalf&#228;llen besch&#228;ftigen.</p>
<p>Laut der Amerikanistik-Professorin Evelyne Keitel hat die neue Garde der Schriftstellerinnen ihren Figuren weit menschlichere und sympathischere Z&#252;ge gegeben als sie noch Sherlock Holmes und Co. hatten. Sie setzen bei ihren Ermittlungen mehr auf Eingebungen, Gef&#252;hle sowie „merkw&#252;rdige Gedankenverbindungen“, die immer neu geordnet werden, bis sie sich letztlich verdichten und der Fall gel&#246;st ist. Das sei, so die Professorin, ergiebiger als trockene Logik. Dass die Leser diese Art sch&#228;tzen, beweisen die Verkaufszahlen der Romane.</p>
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		<title>Von kleinen Fischen und bissigen Dieben</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 22:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[In Neustadt an der Donau haben die Kaufhaus- und Ladendetektive viel zu tun, hat es den Anschein. In einem aktuellen Bericht der &#246;rtlichen Polizei werden gleich drei Eins&#228;tze von Detektiven aufgelistet. Richtig gro&#223;e Fische sind dabei nicht ins Netz gegangen. Der h&#246;chste Schaden lag bei 13,98 Euro. In allen drei F&#228;llen werden die Kosten f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Neustadt an der Donau haben die Kaufhaus- und Ladendetektive viel zu tun, hat es den Anschein. In einem aktuellen Bericht der &#246;rtlichen Polizei werden gleich drei Eins&#228;tze von Detektiven aufgelistet. Richtig gro&#223;e Fische sind dabei nicht ins Netz gegangen. Der h&#246;chste Schaden lag bei 13,98 Euro. In allen drei F&#228;llen werden die Kosten f&#252;r die Anzeige die der entwendeten Gegenst&#228;nde deutlich &#252;bersteigen.</p>
<p>Interessant ist an den Polizeiberichten vor allem, dass sie eines ganz deutlich zeigen: Ladendiebstahl kennt keine (Alters-)Grenzen. Dienstags hielt eine Siebenj&#228;hrige den Detektiv eines Kaufhauses auf Trab. Sie steckte sich k&#252;nstliche Fingern&#228;gel f&#252;r 11,95 Euro in die Tasche. Sie wurde angehalten, auf die Tat angesprochen und sollte mit ins B&#252;ro kommen. Nach wenigen Schritten nahm das M&#228;dchen jedoch Rei&#223;aus und konnte fliehen. Nicht ganz so schnell war die 67j&#228;hrige, die einen Tag sp&#228;ter in einem Kaufhaus des Diebstahls &#252;berf&#252;hrt wurde. Sie wollte ohne zu zahlen an der Kasse vorbei und wurde angesichts eines Schadens von 9,99 Euro angezeigt. Einsichtig zeigte sich ein 27j&#228;hriger. Er hatte es zwar geschafft, den Laden zu verlassen, wurde aber aufgehalten und kam freiwillig mit. Bei ihm ging es um ein Radio und ein wenig Kosmetik f&#252;r 13,98 Euro.</p>
<p>W&#228;hrend die Neust&#228;dter Detektive ihre Arbeit als Routine bezeichnen konnten, hatte es einer ihrer Kollegen in M&#252;nchen mit einem wahrlich bissigen Jungen zu tun. Der 19j&#228;hrige, der eine Videokamera in seine Hose verstecken wollte, biss dem Kaufhausdetektiv in den Finger und wollte fl&#252;chten. Da der T&#228;ter polizeibekannt ist und als Intensivt&#228;ter gilt, landete er direkt in der Haftanstalt. </p>
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		<title>Drogenkauf zur Mitarbeiterpr&#252;fung ist nicht erlaubt</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 11:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Privatdetektive haben sehr viele M&#246;glichkeiten, ihren Mandaten brauchbares Material zu beschaffen. Video&#252;berwachung und Fotos sind nur zwei davon. &#220;berschreitet ein Privatermittler bei seiner Arbeit allerdings die vom Gesetzgeber gezogenen Grenzen, wird er selbst zur Zielperson. Passiert ist dies einem Detektiv, der von einem Nobelhotel beauftragt worden war, das Personal auf Zuverl&#228;ssigkeit zu testen. Als er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Privatdetektive haben sehr viele M&#246;glichkeiten, ihren Mandaten brauchbares Material zu beschaffen. Video&#252;berwachung und Fotos sind nur zwei davon. &#220;berschreitet ein Privatermittler bei seiner Arbeit allerdings die vom Gesetzgeber gezogenen Grenzen, wird er selbst zur Zielperson. Passiert ist dies einem Detektiv, der von einem Nobelhotel beauftragt worden war, das Personal auf Zuverl&#228;ssigkeit zu testen. Als er dabei einen Barkeeper fragte, ob er Haschisch f&#252;r ihn habe und ihm zwei P&#228;ckchen abkaufte, ging er zu weit und landete jetzt vor Gericht.</p>
<p>Zu verdanken hat er es dem Hotelangestellten, der sich gegen diesen Trick und die daraufhin ausgesprochene K&#252;ndigung zur Wehr setzte. Erfolg hatte der 43j&#228;hrige Barkeeper damit nicht. Das Arbeitsgericht befand, dass derlei Tests durchaus zul&#228;ssig seien. Die Unterlagen landeten sp&#228;ter zur Pr&#252;fung beim Staatsanwalt. Der nahm sich den Detektiv zur Brust. Dessen Gutgl&#228;ubigkeit, der Drogenkauf sei &#252;ber den Ermittlungsauftrag gedeckt, lie&#223; die Richter ein wenig schmunzeln. Auch die Aussage, er habe vorher extra seinen Anwalt gefragt und der habe ihm best&#228;tigt, dass er bei geringen Mengen nichts bef&#252;rchten m&#252;sse, brachten ihn nicht weiter. </p>
<p>„Das war doch alles im legalen Bereich“, &#228;rgerte sich der Privatdetektiv, musste sich aber eines Besseren belehren lassen. „In dem Punkt gibt es bei uns keine Toleranz“, hielt der Richter ihm vor. Immerhin schenkte er dem 41j&#228;hrigen Glauben, dass er seine Methode zur Mitarbeiterpr&#252;fung inzwischen ge&#228;ndert habe. Dadurch kam er mit einem blauen Auge davon. Gegen die Zahlung von 300 Euro wurde das Verfahren eingestellt.</p>
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		<title>Kaufhausdetektiv beweist hervorragenden Riecher</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 21:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
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		<description><![CDATA[Privatdetektive brauchen einen guten Riecher. Im &#252;bertragenen Sinne hei&#223;t das nicht mehr und auch nicht weniger, als dass ein Detektiv sich auch mal auf seinen Instinkt verlassen k&#246;nnen muss. Dass es durchaus auch w&#246;rtlich gemeint sein kann, hat k&#252;rzlich ein Ladendetektiv bewiesen. Er hatte, wie es sein Job verlangt, ein Auge auf die Kunden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Privatdetektive brauchen einen guten Riecher. Im &#252;bertragenen Sinne hei&#223;t das nicht mehr und auch nicht weniger, als dass ein Detektiv sich auch mal auf seinen Instinkt verlassen k&#246;nnen muss. Dass es durchaus auch w&#246;rtlich gemeint sein kann, hat k&#252;rzlich ein Ladendetektiv bewiesen. Er hatte, wie es sein Job verlangt, ein Auge auf die Kunden und nahm dabei Witterung auf.</p>
<p>Ein 33j&#228;hriger Mann, der dem Detektiv seit Betreten des Gesch&#228;ftes aufgefallen war, hatte einen merkw&#252;rdigen Duft an sich. Gut, es gibt viele Parf&#252;ms und Rasierwasser, die gew&#246;hnungsbed&#252;rftig sind. Aber es war nicht der Hauch von Vanille, Moschus oder Weihrauch, die der Kunde verstr&#246;mte. Das, was sein Riechorgan dem Gehirn meldete, erinnerte den Kaufhausdetektiv in Krefeld mehr an etwas, das man rauchen kann: Marihuana.</p>
<p>So verst&#228;ndigte er die Polizei und behielt derweil den Kunden im Blick. Als die Beamten eintrafen und den 33j&#228;hrigen baten, seinen Rucksack zu &#246;ffnen, kam ans Tageslicht, was der Detektiv gerochen hatte. 1000 Gramm des Rauschmittels holten die Polizisten aus der Tasche. Gekauft hatte der Mann den Stoff in Venlo. Jetzt laufen die Ermittlungen gegen ihn, denn f&#252;r den Eigenbedarf ist es etwas viel. Der Detektiv darf sich freuen. Auf seine Nase kann er sich jedenfalls verlassen.</p>
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		<title>Detektiv Wilsberg ermittelt in M&#252;nster</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 01:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[An aalglatten Detektiven haben Fernsehzuschauer kein Interesse. Erst, wenn er Privatermittler ein paar Macken und Kanten hat, zeitigt sich auch ein Erfolg. Das beweist in bester Manier Georg Wilsberg, der seit 1995 mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig im ZDF ermittelt und nicht selten selbst ins Visier der Polizei ger&#228;t. „Und die Toten l&#228;sst man ruhen“, hie&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An aalglatten Detektiven haben Fernsehzuschauer kein Interesse. Erst, wenn er Privatermittler ein paar Macken und Kanten hat, zeitigt sich auch ein Erfolg. Das beweist in bester Manier Georg Wilsberg, der seit 1995 mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig im ZDF ermittelt und nicht selten selbst ins Visier der Polizei ger&#228;t. „Und die Toten l&#228;sst man ruhen“, hie&#223; sein erster Fall, geschrieben von J&#252;rgen Kehrer, der mit den Wilsberg-Romanen den Ansto&#223; gab.</p>
<p>Ort des Geschehens ist M&#252;nster. Die Stadt ist stolz darauf und bietet seit 2003 F&#252;hrungen an, w&#228;hrend der man innerhalb von 90 Minuten die wichtigsten Schaupl&#228;tze der Detektiv-Reihe gezeigt bekommt. Der Dreh- und Angelpunkt, in dem so manche Ermittlung beginnt, ist das Antiquariat des Privatdetektivs an der Frauenstra&#223;e. Dabei war Georg Wilsberg, in der Pilotfolge gespielt von Joachim Król, danach von Leonard Lansink, einst Rechtsanwalt. Seit er seine Zulassung verlor, steht er als Antiquar und Detektiv st&#228;ndig kurz vor der Pleite.</p>
<p>Der feste Personenkreis der Serie ist &#252;berschaubar. Das macht es auch f&#252;r den Zuschauer einfacher. Zum einen gibt es den Freund. In den ersten 14 Folgen war es Manfred H&#246;ch (Heinrich Schafmeister). Danach &#252;bernahm Ekkehard „Ekki“ Talk&#246;tter (Oliver Korittke) die Rolle des Kumpels, der dem Detektiv st&#228;ndig sein Auto leihen darf. Mit dabei sind auch Alex Holtkamp (Ina Paule Klink) als Pflegetochter sowie Anna Springer (Rita Russek) und Overbeck (Roland Jankowsky) von der Polizei. Gepr&#228;gt sind die Geschichten zum Teil von Spannung, viel mehr aber von Humor.</p>
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		<title>Meisterdetektiv Nick Knatterton</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 12:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Gedacht war er als Parodie auf Superman. Geworden ist er eine der bekanntesten deutschen Detektivfiguren: Nick Knatterton. Von 1950 bis 1959 unterhielt der Meisterdetektiv mit seinen Abenteuern und nicht zuletzt den politisch angehauchten Seitenhieben die Leser der Quick als Comic in mehreren Folgen. Der Erfolg war so gro&#223;, dass es schon 1952 Sammelb&#228;nde gab. Komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gedacht war er als Parodie auf Superman. Geworden ist er eine der bekanntesten deutschen Detektivfiguren: Nick Knatterton. Von 1950 bis 1959 unterhielt der Meisterdetektiv mit seinen Abenteuern und nicht zuletzt den politisch angehauchten Seitenhieben die Leser der Quick als Comic in mehreren Folgen. Der Erfolg war so gro&#223;, dass es schon 1952 Sammelb&#228;nde gab. Komplett wurde das Werk von Manfred Schmidt, dem Zeichner und Erfinder der Figur, erst 1988 auf den Markt gebracht.</p>
<p>Lieblingswort des Privatdetektivs, der sich mit allerhand Halunken befassen musste, war das ber&#252;hmte „Kombiniere“. Der Wunsch, Detektiv zu werden, war bei Nick Knatterton, geboren als Nikolaus Kuno Freiherr von Knatter, schon fr&#252;h geweckt. Dabei kam ihm seine vom Autor zugeschriebene Intelligenz immer zugute. Selbst seinen weiblichen Gegenspielern, die recht &#252;ppig ausgestattet und dem Detektiv nicht abgeneigt waren, konnte er widerstehen. Mit seiner Hochzeit sollte eigentlich alles enden. Das lie&#223;en die Fans aber nicht zu.</p>
<p>Der gro&#223;e Boom, den die Serie um den Meisterdetektiv ausl&#246;ste, m&#252;ndete 1959 in einem Kinofilm mit Karl Liefen in der Hauptrolle. Auch Pers&#246;nlichkeiten wie Gert Fr&#246;be und G&#252;nter Pflitzmann spielten in „Nick Knattertons Abenteuer – Der Raub der Gloria Nylon“ mit. In den 80er Jahren folgten einige Zeichentrickfilme. Wie weit es der Detektiv gebracht hat, beweist der Bund Deutscher Kriminalbeamter. Er vergibt die Nick Knatterton-Ehrenm&#252;tze. </p>
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