Archiv für die Kategorie ‘Technik’

Funkgeräte für Kinder und Detektive

Donnerstag, 08. Mai 2008

Mit zwei Dosen und einer Schnur als Kommunikationsmittel kann man Kinder heute nicht mehr begeistern. Da muss schon etwas mehr Technik her, damit das Spielzeug nicht ratzfatz in der Ecke landet. Funkgeräte wird dieses Schicksal über kurz oder lang zwar auch ereilen. Immerhin dürften sie etwas intensiver genutzt werden, um wie die Helden aus TKKG, Drei Fragzeichen oder die fünf Freunde Detektiv zu spielen. Deshalb werden die Geräte nicht mehr einfach als Walky Talky verkauft, sondern heißen Detective Kit Funkgerät, so wie es unter anderem von Motorola angeboten wird.

Schon auf der Verpackung ist ein Mann mit tief ins Gesicht gezogenem Hut und einem Trenchcoat zu erkennen – halt das typische Klischee eines Privatdetektivs. Dazu gibt es einen Taschenkompass aus Metall, ein Fernglas und eine Lupe, damit die Ausrüstung auch komplett ist. Preis für das Set für angehende Ermittler: Rund 40 Euro. Rein vom technischen Gesichtspunkt her könnten die beiden Funkgeräte durchaus auch bei einer Detektei zum Einsatz kommen. Sie sind lizenzfrei, klein und handlich. Ähnliche Geräte finden sich in den Listen der Shops, die sich auf Privatermittler als Kundschaft spezialisiert haben.

Die Auswahl in einem solchen Spezialgeschäft ist natürlich erheblich größer und reicht bis hin zum Paket mit Headset und Gürtelclip für weit über 200 Euro. Selbst in Zeiten des Mobiltelefons ist das Funkgerät immer noch eine der einfachsten und günstigsten Methoden, untereinander Kontakt zu halten. Denn in der Regel agieren Detektive als Team, insbesondere wenn es um aufwändigere Observationen geht. Und da ist eine reibungslose Kommunikation unabdingbar.

Auch ein Babyphon geht als Abhörtechnik durch

Montag, 28. April 2008

Ein einfaches Babyphon wie es für wenige Euro im Handel zu kaufen und in fast allen Haushalten mit Nachwuchs zu finden ist reicht schon aus, um sich Informationen zu beschaffen, die eigentlich geheim oder vertraulich bleiben sollten. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der Vorstandsvorsitzende von Porsche, Wendelin Wiedeking. Der Top-Manager wurde in einem Hotel über ein solches Babyphon abgehört. Nicht gerade die Krönung der Technologie, aber wirksam wie man sieht. Immerhin hat der Sicherheitsdienst es entdeckt.

Beim Betriebsratschef Alfons Hück wurde modernere Abhörtechnik verwendet. In seinem Büro war im Festnetztelefon eine Wanze eingebaut. In beiden Fällen wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Einen konkreten Verdacht gibt es noch nicht, wohl die Erkenntnis, dass nicht gerade Profis am Werk waren. Bereits vor zwei Jahren fand eine Detektei im Appartement des VW-Markenvorstands, Wolfang Bernhard, eine Wanze. Er hatte sich gewundert, dass Manager-Kollegen über Gesprächsinhalte informiert waren, die sie eigentlich gar nicht kennen dürften.

An diesen drei Beispielen zeigt sich sehr deutlich, dass gerade in der Industrie besondere Vorsicht angebracht ist, damit Firmeninterna nicht in falsche Hände geraten. Nun würde ein Babyphon im Büro des Vorstands vermutlich sofort auffallen – im Hotel könnte es zur Ausstattung gehören und wird deshalb gerne unterschätzt. Moderne Wanzen hingegen lassen sich so anbringen, dass sie nicht gesehen werden, im Telefon, im Bücherregal, in Lampen oder schlicht am Schreibtisch. Die Reichweite der Abhörtechnik beträgt mehrere hundert Meter, abhängig unter anderem von den räumlichen Gegebenheiten. Um sicher zu gehen, dass man nicht belauscht wird, kann ein Privatdetektiv mit Spezialgeräten auf die Suche nach den kleinen Spitzeln gehen. Damit spart man sich böse Überraschungen, wenn etwa die Konkurrenz ein paar Tage eher mit einem neuen Produkt auf den Markt kommt, an dem man selbst jahrelang geforscht hat.

GPS-Ortung macht Observationen leichter

Donnerstag, 10. April 2008

Über uns kreist eine Vielzahl von Satelliten, die Privatdetektiven die Arbeit erheblich erleichtern können. Global Positioning System oder kurz GPS lautet das Zauberwort, übersetzt ganz einfach globales Positionsbestimmungssystem. Es kommt nicht nur bei den Navigationsgeräten, die in den meisten Autos mittlerweile zum Standard gehören, zum Einsatz, sondern kann auch für die Observation von Personen und die Überwachung von Waren genutzt werden.

Nötig sind dafür ein Sender und ein Empfänger. Dabei kommt es vor allem auf die Leistungsfähigkeit des Senders und seine Batteriekapazität an, wenn eine Zielperson längere Zeit durch eine Detektei beschattet werden soll. Angebracht wird das Gerät in der Regel am Fahrzeug der betreffenden Person. So können die Detektive bei der Verfolgung ausreichend Abstand halten und verlieren ihr Ziel dennoch nicht aus den Augen. Dank moderner Systeme lässt sich jede Meter, der mit dem Auto zurückgelegt wird, genau protokollieren. Sollte ein Einschreiten seitens der Ermittler nötig werden, können sie sehr schnell reagieren. Auf diese Weise kann auch kontrolliert werden, ob Firmenfahrzeuge wirklich nur für betriebliche Fahrten genutzt werden.

Ein weiteres Einsatzgebiet für die GPS-Ortung ist der Warenverkehr. Firmen können den Transport ihrer Güter über die Satelliten-Ortung verfolgen und – sollte der Verdacht bestehen, dass gestohlen wird – Sicherheitsmaßnahmen einleiten. Die Charge würde dann von einem Detektiv mit einem Sender versehen und überwacht. Das Angebot an Technik dieser Art und den Zugriff auf die Daten ist inzwischen recht groß. Denn die GPS-Ortung kann auch für „zivile“ Zwecke verwendet werden. Geworben wird unter anderem damit, dass sich die Sender ideal dazu eignen, Patienten mit Alzheimer oder Senioren zu schützen.

Es funkt aus dem Kugelschreiber

Dienstag, 18. März 2008

Der Kugelschreiber gehört zu den beliebtesten Werbegeschenken. Er ist günstig in der Herstellung, praktisch im Gebrauch und bei den meisten gehört er zu den ständigen Begleitern. Dass ein solcher Stift weit mehr kann als nur eine blaue, rote oder schwarze Paste auf Papier zu bringen, damit man seine Gedanken aufschreiben oder wichtige Hinweise notieren kann, beweist das Modell mit Minisender. Von außen Kugelschreiber, von innen feinste Technologie im Miniformat, mit der sich vertrauliche Gespräche abhören lassen.

Ein kleines Manko gibt es allerdings: Die Batterie ist nicht sonderlich leistungsstark. Sie macht nach rund vier Stunden schlapp und ist damit nicht für den Dauereinsatz geeignet. Und da die Mine zugunsten des Senders etwas kleiner ausfällt und entsprechend eher den Geist aufgibt, sieht man die Knopfzelle und die Bauteile spätestens, wenn man die Mine wechseln möchte anstatt den kompletten Kuli zu entsorgen. Dafür hat die Technik es in sich. Selbst, wenn der Stift auf dem Schreibtisch liegt und die Gesprächspartner einige Meter davon entfernt stehen, wird jedes Wort klar übertragen. Das Mikrofon ist so fein justiert, dass auch Flüstern wenig nützt. Das gilt für einen Bereich von bis zu 100 Quadratmetern.

Um die Gespräche mithören oder mitschneiden zu können, bedarf es eines Scanners, der überall im Elektrofachhandel gekauft werden kann. Der Sender arbeitet in einem Bereich von 350 bis 460 MHz und kann – abhängig von der Umgebung – bis zu 400 Meter weit übertragen. Eine Richtantenne am Scanner kann diesen Wert verdoppeln. Für erfahrene Ermittler und Sicherheitskräfte, die über die nötigen Detektoren verfügen, dürfte es jedoch ein Leichtes sein, den Sender zu finden, wenn er aktiv ist.

Telefongespräche belauschen

Dienstag, 04. März 2008

Manch Vater wüsste zu gerne, worüber sich die Tochter stundenlang am Telefon unterhält und die Leitung blockiert. Während es im privaten Bereich vornehmlich darum geht, einfach zu plaudern, Rezepte auszutauschen, Termine zu vereinbaren oder über die Nachbarn zu tratschen, sind es bei Firmen Interna und bei kriminellen Subjekten Pläne für den nächsten Beutezug. Am Telefon fühlen sich die meisten sicher. Dabei erlaubt die Technik heute ohne größeren Aufwand, jedes Gespräch mitzuhören.

Legal ist es nicht, das Telefon fremder Leute anzuzapfen. Gemacht wird es dennoch. Und meist fällt es nicht einmal auf, da die nötigen Geräte teilweise kleiner sind als ein Streichholz und nur selten die Größe eines Ein-Euro-Stücks erreichen. Welche Methode wo zum Einsatz kommt, hängt schlicht davon ab, welche Technik beim Telefonieren genutzt wird. ISDN-Anlagen verlangen eine andere Vorgehensweise als der schlichte alte analoge Telefonanschluss. Für beides gibt es passende Telefonsender, die nicht einmal eine eigene Stromversorgung benötigen, da sie über die Leitung des Telefons gespeist werden.

Firmen, die sicher sein wollen, dass die Gespräche nicht abgehört werden, sollten deshalb mit Hilfe eines Detektivs, der die Technik kennt und weiß, wo sie installiert wird, nach Möglichkeit regelmäßige Kontrollen durchführen. Das bezieht sich nicht alleine auf die Telefonapparate. Sie mit einer Wanze zu bestücken, ist zwar der übliche Weg. Inzwischen werden die Sender allerdings auch direkt an der Telefonanlage angebracht. Die Reichweite beträgt je nach Umstand bis zu 500 Meter, wo dann ein Mini-Rekorder mit Festplatte für bis zu 90 Tage Material alles aufnimmt.

Die Brille verrät alles

Freitag, 22. Februar 2008

Passwörter, Firewall und Virenscanner machen ein PC-System noch lange nicht sicher. Es bedarf nicht einmal des Zugangs zu einem der Rechner, um Daten zu erhalten. Es reicht eine einfache Ausrüstung und ein gut gewählter Platz, von dem aus man seiner Spionagetätigkeit nachgehen kann. Spiegelung und Reflexion lauten die Zauberwörter für jeden, der mehr wissen möchte als er sollte. Dass es funktioniert, haben Informatiker der Universität Saarbrücken getestet.

Die Idee klingt wie ein aus Hollywood-Thriller. Da sitzt jemand mit einem Fernglas und liest einfach mit. Ganz so einfach ist es nun auch nicht. Denn den Bildschirminhalt zu erkennen ist meist recht schwer. Dafür kann man sich an die Brille, eine Tee- oder Kaffeekanne halten, auf der sich alles widerspiegelt. Gibt es keine reflektierenden Flächen, wird die Pupille beobachtet und auf Reaktionen gewartet. Dann muss nur noch die Digitalkamera parat liegen und im richtigen Moment ein Foto gemacht werden. Moderne Software sorgt später dafür, dass die verzerrten Spiegelbilder von Brille oder Tasse etwas hergeben.

Brillengläser haben sich bei dem Test als bestes Medium erwiesen, um an Passwörter oder Bilanzen zu gelangen. Eine Schrift in der Größe Zwölf-Punkt konnte noch aus zehn Metern ausgelesen werden. Trägt der Betreffende keine Brille, reichen schon die Spiegelungen auf der Pupille aus. Wie gut die Ergebnisse sind, hängt mit von der Ausrüstung ab. Investiert man ein paar Euro mehr, verspricht diese Methode sehr gute Erfolge. Die Wissenschaftler raten Firmen daher beim Umgang mit firmeninternen Daten, besser die Vorhänge zu schließen und auf Auffälligkeiten in gegenüberliegenden Fenstern zu achten.

Abhörtechnik – klein, kleiner, winzig

Freitag, 18. Januar 2008

Mäuschen spielen, um zu erfahren, worüber sich andere gerade unterhalten – Detektive müssen öfter in diese Rolle schlüpfen. Da sie sich nicht einfach so neben die Zielperson stellen oder zu ihnen an einen Tisch setzen können, greifen Privatermittler auf technische Hilfsmittel zurück. Gerade im Bereich der Abhörtechnik gilt dabei inzwischen: Klein ist oft nicht klein genug. Viele der Minisender, die unauffällig angebracht werden können, sind gerade mal halb so groß wie eine Büroklammer.

Im freien Gelände kann mittels dieser Abhörtechnik mehrere hundert Meter Abstand gehalten werden. Innerhalb von Gebäuden hängt die Reichweite von den Gegebenheiten und möglichen Störquellen wie Mobiltelefonen oder anderen Geräten ab. Je nach Einsatz und den Möglichkeiten, den Sender anzubringen – was in Räumen, in denen abgehört werden soll, etwas einfacher ist –, gibt es Sender, die mit einer kleinen Knopfzelle funktionieren. Andere benötigen einen Neun-Volt-Block oder mehr. Das macht sich preislich bemerkbar. Bis zu 700 Euro kosten die Sender, die auch mit dem GSM-Standard arbeiten und somit über ein Mobiltelefon abgehört werden können.

Kommt der Einsatz von Minisendern nicht in Frage, weil schnell reagiert werden muss, kann auf Richtmikrofone oder elektronische Stethoskope zurückgegriffen werden. Ein solches Stethoskop kann an einer Scheibe oder auch einer Tür befestigt werden. Dank des Verstärkers und einer Rauschunterdrückung kann so problemlos über einen Kopfhörer gelauscht werden. Im Freien helfen Richtmikrofone, die in verschiedenen Ausstattungen angeboten werden, nicht nur als Parabol-Mikrofon wie es oft im Fernsehen zu bewundern ist.

Detektoren finden auch die kleinsten Wanzen

Montag, 07. Januar 2008

Viele Unternehmen stecken einen Großteil ihres Gewinns in Forschung und Entwicklung, um der Konkurrenz im Kampf um Marktanteile einen Schritt voraus zu sein. Schwarze Schafe scheuen die Investition und setzen auf Betriebsspionage, um so an die Ergebnisse zu gelangen. Das Problem ist allseits bekannt. Das alleinige Verbot von Fotohandys nützt wenig. Denn Abhörgeräte, Minikameras und oft auch Mitarbeiter stellen die eigentlichen Gefahren dar, bei denen ein Detektiv schon im Vorfeld aktiv werden kann.

Einerseits besteht die Möglichkeit, sensible Bereiche selbst per Videoüberwachung kontrollieren zu lassen. Andererseits kann eine Detektei jeden Raum auf versteckte Überwachungstechnik hin überprüfen. Laien fehlt der Blick für die Feinheiten der Technik. Ein Detektiv weiß aus Berufserfahrung, wo sich Wanzen und Kameras befinden könnten. Zudem kann er auf Hilfsmittel zurückgreifen, die versteckte Geräte aufspüren. Entsprechende Detektoren, die unter anderem auf die Funkwellen reagieren, arbeiten recht effektiv und sind auch nur im Fachhandel erhältlich.

Damit die Sicherheit auf Dauer gewährleistet ist, muss regelmäßig kontrolliert werden. Und selbst dann sind noch nicht alle Bereiche abgedeckt. Auch in den kleinsten Mobiltelefonen können heute schon Wanzen versteckt werden, über die Gespräche abgehört werden. Ein Krypto Handy kann hier ein wenig Abhilfe schaffen, auch wenn es mit über 2.000 Euro sehr teuer ist.

Der Faktor Mitarbeiter ist und bleibt allerdings das größte Sicherheitsproblem. Detekteien bieten daher an, Bewerber schon vor der Anstellung genauer zu überprüfen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Posten in einem sicherheitsrelevanten Bereich des Unternehmens vergeben wird.

Speicherplatz satt bei moderner Videoüberwachung

Mittwoch, 02. Januar 2008

Einfache Überwachungskameras samt allen Kabeln und Minimonitor mit Mattscheibe in schwarz-weiß gibt es in jedem Baumarkt für unter 100 Euro. Für den Hausgebrauch, sprich zur Absicherung des Grundstücks oder der eigenen vier Wände, sind diese Geräte sicherlich tauglich. Geht es aber um eine professionelle Überwachung durch einen Detektiv, bedarf es ausgefeilter Technik, die auch bei Gegenlicht und schlechten Lichtverhältnissen brauchbare Ergebnisse liefert.

Bei den günstigen Modellen reicht schon zu viel Sonnenschein, um nur noch Schemen zu erkennen. Moderne Kameras hingegen stellen sich auf solche Situationen ein. Hier liegt auch der Preisunterschied. Minikameras mit einer Größe unter 20 Millimeter kosten im Fachhandel rund 190 Euro. Sie gibt es in allen Formen. Getarnt als Bewegungsmelder, Uhr oder als Schaltkasten für die Heizung liefern sie selbst bei wenig Licht noch perfekte Bilder. Für die Kameraüberwachung rund um die Uhr stehen Detektiven Gerät mit getrennter Nachtsichttechnologie zur Verfügung, die weitaus besser arbeiten als herkömmliche Infrarotkameras.

Viele der Videokameras verfügen über einen eigenen Speicher. Je nach Bildformat und Qualität nehmen sie über 60.000 einzelne Fotos auf oder aber bis zu 1000 Stunden Videomaterial. Kommen Kamera und Speicher getrennt zum Einsatz kommt es auf die Reichweite des Senders der Videokamera an. Im Haus sind bis zu 30 Meter, im freien Gelände bis zu 100 Meter möglich. Die Speichermedien orientieren sich am PC-Standard. Angeboten werden Anlagen mit bis zu zwei Festplatten zu je 500 Gigabyte, die über ein Jahr lang aufzeichnen können.

Kameraüberwachung zur Prävention

Mittwoch, 19. Dezember 2007

In jedem Geschäft und Lagerraum gibt es schlecht einsehbare Ecken und Winkel. Und die Möglichkeit, ständig alles im Blick zu haben, ist gerade bei kleineren Läden nicht gegeben. Ideal für Diebe und Mitarbeiter, die sich hin und wieder gerne selbst bedienen. Es kommt leider immer öfter vor, dass Angestellte in die Kasse greifen oder kartonweise Waren mitnehmen. Meist fällt es erst später oder zu spät auf. Hier können Detektive helfen, indem sie mit einer Videoüberwachung für mehr Sicherheit und Klarheit sorgen.

Gibt es konkrete Verdachtsmomente und fällt auf, dass häufiger Dinge entwendet werden, kann eine Detektei gezielt beraten, wie die Kameraüberwachung am besten organisiert wird. Die Ermittler suchen einerseits die richtigen Stellen, um Videokameras zu installieren. Andererseits stellen sie für die zeitlich begrenzten Überwachungsmaßnahmen das Equipment und kontrollieren die Aufnahmen. Die Technik ist inzwischen so ausgereift, dass die Kameras nicht auffallen und sich Diebe somit in Sicherheit wiegen.

Sinnvoll ist die Videoüberwachung auch, wenn es um Prävention geht. Dann sind die Kameras nicht versteckt, sondern für jeden sichtbar angebracht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass solche Maßnahmen sehr erfolgreich sind und es weit seltener zu Diebstählen kommt. Der Detektiv berät, wo die Kameras installiert werden sollten, um optimale Ergebnisse zu liefern, und welche Überwachungsanlage sich für welche Zwecke und Räumlichkeiten rentiert. Die Investition in eine Kameraüberwachung rentiert sich angesichts der Schäden, die durch Ladendiebe auf Dauer entstehen.