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	<title>Detektiv Nachrichten &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Detektei Böhm ermittelt</description>
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		<title>Pimp my Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 08:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Lebenslauf ein wenig abzurunden und um Qualifikationen zu erweitern, die nie erworben wurden, wird immer beliebter, ist allerdings auch ein gef&#228;hrliches Spiel. Gesicherte Statistiken, wie viele Bewerbungen „gesch&#246;nt“ wurden, gibt es zwar nicht. Die interne Auswertung einer Detektei ergab jedoch, dass von 5.000 Unterlagen knapp 1.500 mit gef&#228;lschten Daten versehen waren. Diese immens hohe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Lebenslauf ein wenig abzurunden und um Qualifikationen zu erweitern, die nie erworben wurden, wird immer beliebter, ist allerdings auch ein gef&#228;hrliches Spiel. Gesicherte Statistiken, wie viele Bewerbungen „gesch&#246;nt“ wurden, gibt es zwar nicht. Die interne Auswertung einer Detektei ergab jedoch, dass von 5.000 Unterlagen knapp 1.500 mit gef&#228;lschten Daten versehen waren. Diese immens hohe Quote von 30 Prozent bleibt nat&#252;rlich auch den Unternehmen nicht verborgen. Sie setzen daher immer mehr auf Detektivarbeit, um die Kandidaten genauer zu durchleuchten. Denn schlechte Erfahrungen mit unqualifizierten Mitarbeitern m&#246;chte niemand machen.</p>
<p>Um sich juristisch abzusichern, lassen viele Firmen die Jobanw&#228;rter inzwischen eine Einverst&#228;ndniserkl&#228;rung unterschreiben, dass die Bewerbung &#252;berpr&#252;ft werden darf. Alleine dieser Schritt f&#252;hrt dazu, dass 15 Prozent einen R&#252;ckzieher machen. Einige allerdings auch, weil sie schlichtweg nicht f&#252;r einen Arbeitgeber t&#228;tig werden wollen, der seine Mitarbeiter kontrolliert. Dabei gilt: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu verlieren. Wer hingegen ein wenig mit Software und Kopierer nachgeholfen hat, w&#252;rde sp&#228;testens jetzt auffliegen. Da wird schon mal das Diplom der Freundin genommen und mit dem eigenen Namen versehen oder ein Text aus dem Internet, der von einem Namensvetter geschrieben wurde, auf die eigene Liste gesetzt.</p>
<p>Viele der „&#196;nderungen“ lassen sich relativ leicht feststellen. Ein Zeugnis, das auf einem Sonntag ausgestellt wurde, ist zum Beispiel sehr unwahrscheinlich. Detektive empfehlen grunds&#228;tzlich, sich Originalbelege zeigen zu lassen. Denn Kopien auf den ersten Blick als F&#228;lschung zu identifizieren ist selbst f&#252;r Experten schwer. Wenn ein Bewerber auff&#228;llt und seinen Lebenslauf gepimpt hat, ist die Absage die harmloseste Folge. Im schlimmsten Fall geht die Sache vor Gericht, teilweise wegen Urkundenf&#228;lschung, aber auch wegen T&#228;uschung. Wer bereits eingestellt wurde und dann enttarnt wird, muss sogar mit Schadenersatzforderungen rechnen und den aufgrund des gef&#228;lschten Profils zu viel erhaltenen Lohn erstatten.</p>
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		<title>Firmen untersch&#228;tzen die Gefahr von Wirtschaftskriminalit&#228;t</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 07:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahlen sagen manchmal mehr als tausend Worte, werden aber trotzdem nicht ernst genommen. Das trifft, sehr zum Leidwesen der Handelskammern, Verb&#228;nde und der Politik, auch auf das Thema Wirtschaftskriminalit&#228;t zu. Ob in der Bundesrepublik Deutschland oder in &#214;sterreich: Viele Firmen untersch&#228;tzen die Gefahr und laufen damit ins offene Messer. Alleine in Vorarlberg sind laut vorsichtiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlen sagen manchmal mehr als tausend Worte, werden aber trotzdem nicht ernst genommen. Das trifft, sehr zum Leidwesen der Handelskammern, Verb&#228;nde und der Politik, auch auf das Thema Wirtschaftskriminalit&#228;t zu. Ob in der Bundesrepublik Deutschland oder in &#214;sterreich: Viele Firmen untersch&#228;tzen die Gefahr und laufen damit ins offene Messer. Alleine in Vorarlberg sind laut vorsichtiger Sch&#228;tzungen bereits 50 Prozent der Unternehmen Opfer krimineller Handlungen geworden. </p>
<p>Unter dem Strich steht in der Alpenrepublik ein Gesamtschaden von j&#228;hrlich 15 Milliarden Euro. Der Betrag gliedert sich unter anderem in drei Milliarden Euro Schaden durch Wirtschaftsspionage, f&#252;nf Milliarden Euro Verluste durch Produktpiraterie und sechs Milliarden Euro, die durch Korruption den Bach runtergehen. Diese Zahlen haben keine feste statistische Basis, denn nur maximal ein bis zehn Prozent aller F&#228;lle von Wirtschaftskriminalit&#228;t landen auf den Schreibtischen der Polizei oder der Staatsanwaltschaft. Der Rest wird verschwiegen, aus Angst vor einem Imageschaden. In dieser Hinsicht „ticken“ die Unternehmen in den beiden L&#228;ndern absolut gleich und bleiben nur Sch&#228;tzungen zum Ausma&#223; der Sch&#228;den.</p>
<p>Dazu nennt Maximilian Burger-Scheidlin, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der internationalen Handelskammer in Wien, ein klassisches Beispiel: Wird ein Mitarbeiter beim Betrug erwischt, greifen interne L&#246;sungen – meist eine einvernehmliche K&#252;ndigung – und bleibt der Vorfall „geheim“. Aus diesem Grund steht die Wirtschaftskriminalit&#228;t auch nur mit zwei Prozent in der Kriminalstatistik, w&#228;hrend der Schaden ein Drittel ausmacht. Um das Problem nicht weiter wachsen zu lassen, stehen die Handelskammer sowie gut ausgebildete Detektive mit Rat und Tat zur Seite. Sie helfen Unternehmen, sicherer zu werden.</p>
<p>Das umfasst in &#214;sterreich zum Beispiel den Rat, Betriebsf&#252;hrungen nur noch auf ein Minimum zu reduzieren, um m&#246;glichen Spionen gar keine Chance zu geben. Statt im gro&#223;en Stil sollte sich die F&#252;hrung auf einen eng gefassten Rahmen beschr&#228;nken und genau kontrolliert werden. Die Schwierigkeit liegt darin, &#252;berhaupt erst ein Problembewusstsein zu schaffen, damit die Firmen ihr Fachwissen und die teils selbst entwickelten Maschinen nach innen und au&#223;en sch&#252;tzen.</p>
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		<title>BDD: Datenschutz darf nicht zum T&#228;terschutz mutieren</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 07:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) greift in seiner j&#252;ngsten Pressemitteilung die Ergebnisse der Studie zur Wirtschaftskriminalit&#228;t 2009, erstellt von PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Universit&#228;t Halle-Wittenberg, auf. Sie decken sich weitgehend mit den Positionen des BDD. Demnach w&#252;rden immer mehr Unternehmen erkennen, dass der Schaden durch den Verzicht auf eine innerbetriebliche Strafverfolgung deutlich schwerer wiege als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) greift in seiner j&#252;ngsten Pressemitteilung die Ergebnisse der Studie zur Wirtschaftskriminalit&#228;t 2009, erstellt von PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Universit&#228;t Halle-Wittenberg, auf. Sie decken sich weitgehend mit den Positionen des BDD.</p>
<p>Demnach w&#252;rden immer mehr Unternehmen erkennen, dass der Schaden durch den Verzicht auf eine innerbetriebliche Strafverfolgung deutlich schwerer wiege als ein m&#246;glicher Imageschaden, wenn Straftaten bekannt, aber folgenlos blieben. Diese Erkenntnis d&#252;rfe allerdings nicht zur illegalen &#220;berwachung von Mitarbeitern f&#252;hren wie es bei Lidl, der Bahn und der Telekom der Fall gewesen sei. Diese Skandale h&#228;tten f&#252;r Verunsicherung gesorgt und damit dem Ansehen des gesamten Detektivgewerbes geschadet. Mit fachkundig ausgebildeten und seri&#246;s arbeitenden Detektiven w&#228;ren die Personal&#252;berwachungsskandale laut BDD vermeidbar gewesen.</p>
<p>Dar&#252;ber sollte nicht vergessen werden, dass Unternehmen das Recht und gegen&#252;ber ihren zuverl&#228;ssigen Mitarbeitern auch die Pflicht haben, bei Anhaltspunkten auf kriminelle Handlungen zu reagieren und Ermittlungen in Auftrag zu geben. Das entspreche der aktuellen Regelung des Bundesdatenschutzgesetzes. Sollten in diesem Rechtsbereich &#196;nderungen vorgenommen werden, d&#252;rfe der Datenschutz jedoch nicht zum T&#228;terschutz mutieren. Denn die Wirtschaftskriminalit&#228;t stellte die deutsche Wirtschaft weiterhin vor gro&#223;e Probleme, die intern, zunehmend aber auch mit fachkundiger Hilfe von privaten Ermittlern bew&#228;ltigt werden m&#252;ssten.</p>
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		<title>&#220;berwachungsskandal bei der Deutschen Bank</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 02:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Liste der Unternehmen, die ihre Mitarbeiter bespitzeln bzw. bespitzelt haben, wird immer l&#228;nger. Jetzt steht die Deutsche Bank in der Kritik, dass sie Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder sowie kritische Aktion&#228;re von Detektiven hat &#252;berwachen und kontrollieren lassen. Beauftragt wurde die Detektei, die sich bereits bei der Telekom-Aff&#228;re nicht gerade r&#252;hmlich verhalten und gleich eine ganze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Liste der Unternehmen, die ihre Mitarbeiter bespitzeln bzw. bespitzelt haben, wird immer l&#228;nger. Jetzt steht die Deutsche Bank in der Kritik, dass sie Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder sowie kritische Aktion&#228;re von Detektiven hat &#252;berwachen und kontrollieren lassen. Beauftragt wurde die Detektei, die sich bereits bei der Telekom-Aff&#228;re nicht gerade r&#252;hmlich verhalten und gleich eine ganze Branche ins Zwielicht gestellt hat. Josef Ackermann, Vorstandschef der Deutschen Bank, r&#228;umt „m&#246;gliche einzelne“ Verst&#246;&#223;en gegen die Datenschutzbestimmungen ein. Von Stasi-Methoden zu sprechen, ist hier durchaus angebracht. Die Privatermittler, die f&#252;r den Bankenprimus aktiv wurden, haben ihr Handwerk bei der Staatssicherheit der ehemaligen DDR gelernt.</p>
<p>Aufgedeckt hat den Skandal das Magazin „Spiegel“. Ganz sicher ist, dass Gerald Herrmann vom Aufsichtsrat der Bank und eines Zeichens Vertreter der Gewerkschaft Verdi &#252;berwacht wurde. Bei ihm hat sich die Deutsche Bank „formell und f&#246;rmlich“ f&#252;r die Vorg&#228;nge aus dem Jahr 2001 entschuldigt. Seinerzeit hatte Herrmann die Renditeziele der Bank angesichts des gleichzeitigen Stellenabbaus in Frage gestellt. Vorgeworfen wurde ihn, vertrauliche Daten weitergegeben zu haben. Da der Verdacht v&#246;llig aus der Luft gegriffen war, hatten die Detektive in diesem Fall nur wenig zu tun und konnten ihre &#220;berwachung schon nach kurzer Zeit abbrechen.</p>
<p>Da die Deutsche Bank sich selbst bei der Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemeldet hat, erfolgt jetzt eine Sonderpr&#252;fung. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein, insbesondere, ob es sich wirklich nur um Einzelf&#228;lle handelt, die jetzt ans Tageslicht kommen. Laut „Spiegel“ l&#228;sst sich anhand eines internen Pr&#252;fberichtes des Kreditinstitutes ablesen, dass auch Vorstandsmitglieder observiert worden sind. Sie sollen in Kontakt zum ehemaligen Medienmogul Leo Kirch gestanden haben, der die Bank f&#252;r seine Pleite verantwortlich macht und klagt. Ebenfalls auf der Liste der &#220;berwachungsopfer steht ein Aktion&#228;r, der sich kritisch ge&#228;u&#223;ert hatte. Ihm haben die Detektive sogar mit weiblichen Lockv&#246;geln eine Falle stellen wollen.</p>
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		<title>Die Bahn lie&#223; 173.000 Mitarbeiter &#252;berpr&#252;fen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 21:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bislang zum &#220;berwachungsskandal bei der Bahn genannten Zahlen kratzten allesamt nur an der Oberfl&#228;che. Sie sind lediglich die Spitze des Eisberges, dessen wahre Ausma&#223;e jetzt ans Tageslicht kamen, weil der Antikorruptionsbeauftragte des Unternehmens, Wolfgang Schaupenstein, vor dem Verkehrsausschuss des Bundestages Tacheles reden musste. Ausgegangen wurde von 1.000 F&#228;llen. In Wirklichkeit wurden in der Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bislang zum &#220;berwachungsskandal bei der Bahn genannten Zahlen kratzten allesamt nur an der Oberfl&#228;che. Sie sind lediglich die Spitze des Eisberges, dessen wahre Ausma&#223;e jetzt ans Tageslicht kamen, weil der Antikorruptionsbeauftragte des Unternehmens, Wolfgang Schaupenstein, vor dem Verkehrsausschuss des Bundestages Tacheles reden musste. Ausgegangen wurde von 1.000 F&#228;llen. In Wirklichkeit wurden in der Zeit von 2002 bis 2003 &#252;ber 173.000 Mitarbeiter &#252;berpr&#252;ft. Das sind fast drei Viertel aller Besch&#228;ftigten des Konzerns. Eine Zahl, die auch f&#252;r die Politiker nur schwer zu verdauen ist, selbst angesichts der Erkl&#228;rung der Bahn, der Datenabgleich sei rechtlich nicht zu beanstanden.</p>
<p>Ins Visier geraten sind damit nicht nur die F&#252;hrungskr&#228;fte der Bahn, sonder beinahe jeder, der auf der Lohnliste steht. Kontrolliert wurden Bankverbindungen, Rufnummern und die Adressen, um m&#246;gliche &#220;berschneidungen mit den 80.000 Lieferanten des Unternehmens zu finden. Dass eine Detektei mit diesen Ma&#223;nahmen betraut worden war, davon erfuhren die Angestellten nichts. Erst vorige Woche erfolgte die Anweisung, die „Mitarbeiter ins Bild zu setzen“. Freude kam in der Belegschaft nicht auf. Ein Manager sprach von blankem Entsetzen. Bei den Aufsichtsr&#228;ten d&#252;rfte es eher Wut sein. Informiert war nur der vierk&#246;pfige Pr&#252;fungsausschuss, die &#252;brigen 16 Mitglieder wussten von nichts und erfuhren wie die Mitarbeiter erst jetzt von den Auftr&#228;gen an die Detektive.</p>
<p>Mit der Aff&#228;re, bei der unter dem Strich in 175 F&#228;llen ein Tatverdacht vorlag und entsprechende Ma&#223;nahmen eingeleitet wurden, soll sich jetzt der Pr&#252;fungsausschuss des Aufsichtsrates besch&#228;ftigen. Diesen Antrag stellte das Bundesverkehrsministerium. Auch der Verkehrsausschuss des Bundestages wird die Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen. Denn Vermutungen, dass die Mitarbeiter ausgesp&#228;ht werden, gab es schon fr&#252;her. Horst Friedrich, Verkehrspolitiker der FDP, sieht die Bahn und insbesondere Konzernchef Helmut Mehdorn angesichts des Ausma&#223;es in Erkl&#228;rungsnot und betonte, das Unternehmen sei kein rechtsfreier Raum.</p>
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		<title>Lidl als F&#246;rdermitglied des Bundesverbandes Deutscher Detektive</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 23:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der &#220;berwachungsskandal bei Lidl publik wurde, hat sich einiges getan. Zwar wird der Discounter auch zuk&#252;nftig nicht auf den Einsatz von Detektiven verzichten. Daf&#252;r setzt man jetzt auf Ermittler, die den Qualit&#228;tsstandards des Bundesverbandes Deutscher Detektive e.V. (BDD) gen&#252;gen und somit gew&#228;hrleisten, dass die „Spielregeln“ eingehalten werden. Diese Kehrtwende hat der Konzern schon vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der &#220;berwachungsskandal bei Lidl publik wurde, hat sich einiges getan. Zwar wird der Discounter auch zuk&#252;nftig nicht auf den Einsatz von Detektiven verzichten. Daf&#252;r setzt man jetzt auf Ermittler, die den Qualit&#228;tsstandards des Bundesverbandes Deutscher Detektive e.V. (BDD) gen&#252;gen und somit gew&#228;hrleisten, dass die „Spielregeln“ eingehalten werden. Diese Kehrtwende hat der Konzern schon vor einigen Monaten vollzogen und sich gleichsam als F&#246;rdermitglied des Verbandes angeboten. In einer gemeinsamen Pressemitteilung von BDD und Lidl weisen beide Parteien auf die Eckdaten der Vereinbarung hin.</p>
<p>Lidl verpflichtet sich demnach, nur noch Detektive und Bewachungskr&#228;fte zu engagieren, die den Anforderungsprofilen des BDD entsprechen und wird bei der Vergabe von Auftr&#228;gen in erster Linie auf die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes zur&#252;ckgreifen. Im Gegenzug bietet der BDD dem Unternehmen eine „Reihe von Serviceleistungen an und ber&#228;t bei auftretenden Sach- und Fachfragen“, hei&#223;t es in der Mitteilung. „Der Bundesverband Deutscher Detektive begr&#252;&#223;t die mit Lidl getroffene Vereinbarung, auch als erstes Zeichen sichtbarer Unterst&#252;tzung unseres Verbandes aus der deutschen Wirtschaft“, so BDD-Pr&#228;sidentin Eveline Wippermann.</p>
<p>Auf Seiten von Lidl ist der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftrage Dr. Joachim Jacob daf&#252;r zust&#228;ndig, dass ein neues, ganzheitliches Datenschutz- und Sicherheitskonzept implementiert wird. Die F&#246;rdermitgliedschaft beim BDD ist ein Teil dieses Konzeptes. Vorgesehen ist, dass Detektive und Sicherheitspersonal nur als „Ultima Ratio“, als letzte M&#246;glichkeit, zur Aufdeckung von Straftaten herangezogen werden. Sollte dieser Fall eintreten, wird es laut Lidl ganz klare Vorgaben geben. </p>
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		<title>Produktpiraterie schadet der Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 01:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich am Strand f&#252;r ein paar Euro ein Polohemd mit Krokodil-Emblem kauft, das sich nach zwei Waschg&#228;ngen l&#246;st, oder eine Luxus-Uhr, deren Sekundenzeiger laut tickt statt leise zu schleichen, sollte sich nicht wundern. Den meisten ist durchaus bewusst, dass sie sich eine F&#228;lschung zugelegt haben. Sie wissen auch, dass es am Zoll zu Problemen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich am Strand f&#252;r ein paar Euro ein Polohemd mit Krokodil-Emblem kauft, das sich nach zwei Waschg&#228;ngen l&#246;st, oder eine Luxus-Uhr, deren Sekundenzeiger laut tickt statt leise zu schleichen, sollte sich nicht wundern. Den meisten ist durchaus bewusst, dass sie sich eine F&#228;lschung zugelegt haben. Sie wissen auch, dass es am Zoll zu Problemen kommen k&#246;nnte. Denn der Schaden, der durch Produkt- und Markenpiraterie entsteht, ist enorm. Viele der betroffenen Firmen lassen demonstrativ die gef&#228;lschte Ware zerst&#246;ren. Entdeckt wird sie immer &#246;fter von Detektiven, die damit beauftragt werden, H&#228;ndler, Lieferanten und Hersteller dingfest zu machen.</p>
<p>Produktpiraterie ist ein &#220;bel, das l&#228;ngst auch die kleineren Unternehmen trifft. Sie investieren viel Zeit und Geld in die Entwicklung von Produkten oder Designs und m&#252;ssen sich damit auf einem riesigen Markt behaupten. Werden die Produkte einfach nachgeahmt und aufgrund des geringeren Aufwandes g&#252;nstiger verkauft, ziehen sie den K&#252;rzeren. Das reicht von der Handtasche und Kleidung &#252;ber Werkzeuge und Maschinen bis hin zur Elektronik. Besonders gef&#228;hrlich sind F&#228;lschungen von Autoersatzteilen. Sie haben schon zu t&#246;dlichen Unf&#228;llen gef&#252;hrt. Aufgabe der Detektei ist es, Anhaltspunkte zu finden. Dazu werden in der Regel Testk&#228;ufe durchgef&#252;hrt. Die geschulten Ermittler wissen, auf welche Details sie achten zu haben. Das sind teilweise nur minimale Abweichungen in der Schrift oder auf der Verpackung.</p>
<p>Je nach Auftrag werden im Anschluss an einen Fund auch die Hinterm&#228;nner ermittelt. Dazu haben die Detektive zwei Alternativen. Entweder sie observieren das Gesch&#228;ft bzw. den Versandhandel – viele F&#228;lschungen werden online verkauft oder versteigert – oder sie schleusen sich ein und stellen die n&#246;tigen Kontakte her. Das gesamte Vorgehen, vom ersten Kauf bis zu den m&#246;glichen Treffen wird dokumentiert, damit gerichtsverwertbare Beweise vorliegen, die in einer Anzeige oder dem Eingreifen der Polizei m&#252;nden.</p>
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