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	<title>Detektiv Nachrichten</title>
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	<description>Detektei Böhm ermittelt</description>
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		<title>Strafanzeige gegen Hobby-Ermittler</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 06:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Licht ins Dunkel zu bringen und ungel&#246;ste F&#228;lle zu kl&#228;ren – davon tr&#228;umen viele. Man sollte bei seinen privaten Ermittlungen nur nicht zu weit gehen und sich stattdessen wie jeder professionelle Detektiv an die Spielregeln halten. Die sind durch den Gesetzgeber klar vorgegeben. Wer diese Grenzen &#252;berschreitet, wird ganz schnell selbst zum Fall f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Licht ins Dunkel zu bringen und ungel&#246;ste F&#228;lle zu kl&#228;ren – davon tr&#228;umen viele. Man sollte bei seinen privaten Ermittlungen nur nicht zu weit gehen und sich stattdessen wie jeder professionelle Detektiv an die Spielregeln halten. Die sind durch den Gesetzgeber klar vorgegeben. Wer diese Grenzen &#252;berschreitet, wird ganz schnell selbst zum Fall f&#252;r die Justiz, manchmal auch zum Patienten beim Psychiater. Mit diesen Konsequenzen muss jetzt ein 34-J&#228;hriger aus N&#252;rnberg rechnen. Er hatte sich als Privatdetektiv versucht und wollte unbedingt den Tod der Studentin Maya Pikowski aufkl&#228;ren.</p>
<p>Die junge Frau war im vergangenen Jahr auf mysteri&#246;se Weise verschwunden. Die Leiche fand man sechs Wochen sp&#228;ter in der Pegnitz. Da es kaum Hinweise gab und auch die Obduktion keine weiteren Spuren zutage f&#246;rderte, stufte man den Tod als Ungl&#252;ck oder Suizid ein. Einige Hobby-Ermittler wollten es nicht dabei belassen. Sie suchten auf eigene Faust nach Spuren und Zeugen. Bei der Staatsanwaltschaft trudelten daraufhin gleich mehrere Strafanzeigen und Ermittlungsantr&#228;ge ein, damit der Fall wieder aufgerollt wird. F&#252;r die Justiz nicht ungew&#246;hnlich, insbesondere wenn es nur wenige Fakten gibt. Versucht hatte es auch der 34-J&#228;hrige. Er ging bei seiner Detektivarbeit allerdings einen Schritt zu weit.</p>
<p>Der Mann befragte Professoren und Studierende an der Akademie der bildenden K&#252;nste. Obwohl er mit Engelszungen zum Gehen aufgefordert wurde, blieb er stur. Selbst ein Hausverbot hielt ihn nicht davon ab, ein zweites Mal zu kommen, Fragen zu stellen und auf seine privaten Ermittlungen zu pochen. Das Ergebnis: Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet. Das Verfahren gegen den Hobby-Detektiv hat bereits begonnen. Der 34-J&#228;hrige selbst spricht von unbekannten Zeugen. Der Rechtsanwalt versucht es &#252;ber eine ganz andere Schiene und fordert eine psychiatrische Untersuchung. Die Verhandlung wird im kommenden Jahr fortgesetzt.</p>
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		<title>Pimp my Lebenslauf</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 08:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Lebenslauf ein wenig abzurunden und um Qualifikationen zu erweitern, die nie erworben wurden, wird immer beliebter, ist allerdings auch ein gef&#228;hrliches Spiel. Gesicherte Statistiken, wie viele Bewerbungen „gesch&#246;nt“ wurden, gibt es zwar nicht. Die interne Auswertung einer Detektei ergab jedoch, dass von 5.000 Unterlagen knapp 1.500 mit gef&#228;lschten Daten versehen waren. Diese immens hohe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Lebenslauf ein wenig abzurunden und um Qualifikationen zu erweitern, die nie erworben wurden, wird immer beliebter, ist allerdings auch ein gef&#228;hrliches Spiel. Gesicherte Statistiken, wie viele Bewerbungen „gesch&#246;nt“ wurden, gibt es zwar nicht. Die interne Auswertung einer Detektei ergab jedoch, dass von 5.000 Unterlagen knapp 1.500 mit gef&#228;lschten Daten versehen waren. Diese immens hohe Quote von 30 Prozent bleibt nat&#252;rlich auch den Unternehmen nicht verborgen. Sie setzen daher immer mehr auf Detektivarbeit, um die Kandidaten genauer zu durchleuchten. Denn schlechte Erfahrungen mit unqualifizierten Mitarbeitern m&#246;chte niemand machen.</p>
<p>Um sich juristisch abzusichern, lassen viele Firmen die Jobanw&#228;rter inzwischen eine Einverst&#228;ndniserkl&#228;rung unterschreiben, dass die Bewerbung &#252;berpr&#252;ft werden darf. Alleine dieser Schritt f&#252;hrt dazu, dass 15 Prozent einen R&#252;ckzieher machen. Einige allerdings auch, weil sie schlichtweg nicht f&#252;r einen Arbeitgeber t&#228;tig werden wollen, der seine Mitarbeiter kontrolliert. Dabei gilt: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu verlieren. Wer hingegen ein wenig mit Software und Kopierer nachgeholfen hat, w&#252;rde sp&#228;testens jetzt auffliegen. Da wird schon mal das Diplom der Freundin genommen und mit dem eigenen Namen versehen oder ein Text aus dem Internet, der von einem Namensvetter geschrieben wurde, auf die eigene Liste gesetzt.</p>
<p>Viele der „&#196;nderungen“ lassen sich relativ leicht feststellen. Ein Zeugnis, das auf einem Sonntag ausgestellt wurde, ist zum Beispiel sehr unwahrscheinlich. Detektive empfehlen grunds&#228;tzlich, sich Originalbelege zeigen zu lassen. Denn Kopien auf den ersten Blick als F&#228;lschung zu identifizieren ist selbst f&#252;r Experten schwer. Wenn ein Bewerber auff&#228;llt und seinen Lebenslauf gepimpt hat, ist die Absage die harmloseste Folge. Im schlimmsten Fall geht die Sache vor Gericht, teilweise wegen Urkundenf&#228;lschung, aber auch wegen T&#228;uschung. Wer bereits eingestellt wurde und dann enttarnt wird, muss sogar mit Schadenersatzforderungen rechnen und den aufgrund des gef&#228;lschten Profils zu viel erhaltenen Lohn erstatten.</p>
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		<title>Detektive observieren Fu&#223;ballstars</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 07:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Profifu&#223;ball ist ein hartes Pflaster, schlie&#223;lich geht es um viel Geld. Wer keine Leistung bringt oder die Erwartungen nicht erf&#252;llt, landet auf der Ersatzbank oder muss damit rechnen, vonseiten des Vereins die rote Karte zu erhalten. Damit die Stars, in die viele Millionen Euro investiert werden, sich ausschlie&#223;lich auf den Fu&#223;ball konzentrieren, gehen einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Profifu&#223;ball ist ein hartes Pflaster, schlie&#223;lich geht es um viel Geld. Wer keine Leistung bringt oder die Erwartungen nicht erf&#252;llt, landet auf der Ersatzbank oder muss damit rechnen, vonseiten des Vereins die rote Karte zu erhalten. Damit die Stars, in die viele Millionen Euro investiert werden, sich ausschlie&#223;lich auf den Fu&#223;ball konzentrieren, gehen einige Vereine auch ungew&#246;hnliche Wege. Der FC Barcelona zum Beispiel scheut nicht davor zur&#252;ck, einen Privatdetektiv auf die Kicker anzusetzen, um zu kontrollieren, ob sie abends im Bett liegen oder lieber feuchtfr&#246;hlich feiern.</p>
<p>Wie jetzt bekannt wurde, lie&#223; der ehemalige Pr&#228;sident des sportlich &#228;u&#223;erst erfolgreichen Vereins, Joan Laporta, in der Saison 2007/2008 gleich drei Spieler von einer Detektei observieren: Eto&#8217;o, Ronaldinho und Deco. Wie das Wochenmagazin „Interviu“ berichtete, spiegelten die Berichte der Ermittler nicht gerade das wider, was man ein muster- und in dem Fall vor allen Dingen vertragskonformes Verhalten nennt. Die drei Superstars des internationalen Fu&#223;balls sollen gleich mehrmals gegen die internen, disziplinarischen Regeln des FC Barcelona versto&#223;en haben.</p>
<p>Die Konsequenz aus den Detektiv-Berichten: Trainer Josep Guardiola pl&#228;dierte nach seinem Amtsantritt 2008 daf&#252;r, Ronaldinho, Eto&#8217;o und Deco aus dem Kader zu streichen und an andere Vereine zu verkaufen. W&#228;hrend Ronaldinho zum AC Milan wechselte und Deco zum Chelsea FC, spielte Eto&#8217;o noch ein weiteres Jahr f&#252;r Barcelona. Ebenfalls auf der Liste der Spieler, die &#252;berwacht wurden, steht Gerard Pique. Auch ihn observierten die Ermittler &#252;ber mehrere Tage, konnten den Verantwortlichen des Vereins aber keine nennenswerten Vorkommnisse liefern.</p>
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		<title>Video-Uhr f&#252;r Hobby-Detektive</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 06:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spionage]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[James Bond ohne Uhr – unvorstellbar. Mit Minibombe, simpler Schnur oder Pfeifwerfer versehen, geh&#246;rt der von „Q“ getunte Chronograph zu den wichtigsten Werkzeugen im Leben des Agenten. Ganz so aufw&#228;ndig gestaltet wie die Modelle von 007 ist die wasserdichte Video-Uhr, die im Gadget-Handel f&#252;r rund 120 Euro angeboten wird, zwar nicht. Daf&#252;r wartet sie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>James Bond ohne Uhr – unvorstellbar. Mit Minibombe, simpler Schnur oder Pfeifwerfer versehen, geh&#246;rt der von „Q“ getunte Chronograph zu den wichtigsten Werkzeugen im Leben des Agenten. Ganz so aufw&#228;ndig gestaltet wie die Modelle von 007 ist die wasserdichte Video-Uhr, die im Gadget-Handel f&#252;r rund 120 Euro angeboten wird, zwar nicht. Daf&#252;r wartet sie mit einer Reihe von Features auf, die im Alltag eines Hobby-Detektivs durchaus n&#252;tzlich sein k&#246;nnen. Sie verf&#252;gt dem Namen entsprechend &#252;ber eine Videofunktion. Zudem lassen sich Fotos schie&#223;en und direkt im vier Gigabyte gro&#223;en Speicher ablegen.</p>
<p>Die Uhr pr&#228;sentiert sich in einem schlichten Schwarz, abgesetzt mit roten N&#228;hten am Armband. Dadurch wirkt sie recht sportlich und modern. Das Ziffernblatt ist mit vier mal vier Zentimetern weder sonderlich gro&#223; noch zu klein und entspricht weitgehend der Optik eines normalen Chronographen. Von au&#223;en ist also nicht zu erkennen, dass sich im Geh&#228;use weit mehr befindet als nur das Uhrwerk. Verbaut wurde eine Kamera, die Videos in einer Aufl&#246;sung von 1280 mal 960 Bildpunkten oder Fotos im Bildverh&#228;ltnis von 4:3 aufnimmt. Dar&#252;ber hinaus lassen sich Ger&#228;usche aufzeichnen. Der interne Speicher sollte f&#252;r einfache Observationen v&#246;llig reichen. Dass sich auch die Uhrzeit ablesen l&#228;sst, versteht sich bei einer Spionageuhr von selbst.</p>
<p>Um die Daten auslesen und am PC auswerten zu k&#246;nnen, wird die Uhr ganz einfach per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden. Der Anschluss versteckt sich hinter einem der Funktionskn&#246;pfe des Geh&#228;uses, in das zus&#228;tzlich ein LED-Power-Licht eingebaut wurde. Sobald das Kabel angeschlossen ist, wird auch direkt der Lithium Polymer Akku geladen, damit die Video-Uhr f&#252;r den n&#228;chsten Einsatz bereit ist. Laut Hersteller ist sie wasserdicht, sollte aber keineswegs f&#252;r Tauchg&#228;nge genutzt werden. Das w&#252;rde die Technik auf Dauer vermutlich nicht &#252;berstehen und f&#252;r verschwommene Bilder bzw. Filme sorgen. </p>
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		<title>Vermeintliche Bombe erweist sich als GPS-Sender eines Hobby-Ermittlers</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 06:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Polizisten m&#252;ssen zwar auch detektivischen Sp&#252;rsinn beweisen, sollten sich aber nicht dazu verleiten lassen, Hobby-Detektiv zu spielen und die Pfade der Dienstvorschriften zu verlassen. Das kann b&#246;se enden – in Genf mit einer gezielten Sprengung. Weil ein Grieche mit seinem Mercedes immer wieder durch ein bestimmtes Viertel fuhr und st&#228;ndig anhielt, keimte beim Beamten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Polizisten m&#252;ssen zwar auch detektivischen Sp&#252;rsinn beweisen, sollten sich aber nicht dazu verleiten lassen, Hobby-Detektiv zu spielen und die Pfade der Dienstvorschriften zu verlassen. Das kann b&#246;se enden – in Genf mit einer gezielten Sprengung. Weil ein Grieche mit seinem Mercedes immer wieder durch ein bestimmtes Viertel fuhr und st&#228;ndig anhielt, keimte beim Beamten der Verdacht, der Mann verdiene sein Geld mit Drogen. Um eine Best&#228;tigung f&#252;r die Vermutung zu erhalten, montierte er kurzerhand eine Plastikbox mit GPS-Sender unter dem Auto.</p>
<p>Das h&#228;tte auch funktioniert, zumindest die Ortung des Fahrzeugs, w&#228;ren dem Verd&#228;chtigen w&#228;hrend seiner Fahrten nicht eigenartige Ger&#228;usche aufgefallen. Um auf Nummer sicher zu gehen, brachte er seinen Wagen in die Werkstatt. Ein Blick unter das Fahrzeug lie&#223; sowohl dem Besitzer als auch dem Kfz-Mechaniker einen Schrecken durch die Glieder jagen. Sie entdeckten einen schwarzen Kasten aus Plastik, an dem jeweils ein rotes und ein gr&#252;nes Licht blinkten. Der Grieche, aktenkundig aufgrund eines Finanzdelikts, f&#252;rchtete einen Anschlag der russischen Mafia und rief die Polizei.</p>
<p>Die kam dann auch und w&#228;hlte den aus ihrer Sicht besten Weg angesichts der zwei Blinklichter: Sie sprengte den Kasten. Sp&#228;ter zeigte sich, dass die vermeintliche Bombe ein GPS-Ger&#228;t im Wert von knapp 100 Franken war. Gekauft und montiert hatte es der Polizist. Im Kasten fanden die Beamten zudem eine SIM-Karte, wie die Polizei sie nutzt, wenn sie in Spionagef&#228;llen ermittelt. Diese „Zutat“ hatte der Mann von einem Kollegen erhalten. Der Fall landete vor Gericht. Der Ex-Polizist begr&#252;ndete sein Vorgehen mit dem Verdacht, es handle sich um einen Drogendealer. Er bekam einen Freispruch, gegen den der Grieche jetzt Revision eingelegt hat.</p>
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		<title>Diebin kopiert CDs im Elektrofachmarkt</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 06:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Ladendiebe immer dreister werden, ist nichts Neues. Doch das, was sich eine 52-J&#228;hrige in Rostock erlaubte, lie&#223; selbst den gestandenen Detektiv eines Elektrofachmarktes staunen. Langfinger sind normalerweise darauf bedacht, von niemandem beobachtet zu werden, greifen die Waren und schleusen sie an der Kasse vorbei. Die Frau hingegen stellte sich in den Laden, nahm CD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Ladendiebe immer dreister werden, ist nichts Neues. Doch das, was sich eine 52-J&#228;hrige in Rostock erlaubte, lie&#223; selbst den gestandenen Detektiv eines Elektrofachmarktes staunen. Langfinger sind normalerweise darauf bedacht, von niemandem beobachtet zu werden, greifen die Waren und schleusen sie an der Kasse vorbei. Die Frau hingegen stellte sich in den Laden, nahm CD f&#252;r CD aus dem Regal und eignete sich den Inhalt an, ohne die Silberscheiben aus dem Gesch&#228;ft zu tragen. Wie das geht? Sie kopierte die CDs auf ihren Laptop.</p>
<p>Die „Diebin“ war nachmittags in das Fachgesch&#228;ft gegangen und hatte ihren Rechner dabei. Das ist insoweit nicht auff&#228;llig. Schlie&#223;lich wird sie nicht die einzige Kundin sein, die m&#246;glicherweise Probleme mit dem Laptop hat, es zur Reparatur bringt oder dem Verk&#228;ufer eine Frage zur Installation stellt. Von daher achtete auch niemand auf sie. Doch statt in die PC- steuerte sie geradewegs in die Musikabteilung, startete den mobilen Computer und schob die CDs in das Laufwerk. Innerhalb weniger Minuten rippte sie die Titel auf die Festplatte und schnappte sich die n&#228;chste CD.</p>
<p>Dabei lie&#223; sie sich weder von anderen Kunden st&#246;ren, noch zeigte sie sich sonst irgendwie nerv&#246;s. Erst als der Hausdetektiv sie ansprach und die Polizei kam, war das Spiel vorbei. Das Notebook dient jetzt als Beweisst&#252;ck. Ladendiebstahl wird man der Frau nicht vorwerfen k&#246;nnen. Daf&#252;r droht m&#246;glicherweise eine Anzeige wegen Urheberrechtsverletzung. Doch selbst das ist nicht sicher, da jeder das Recht hat, sich eine private Kopie des Originals zu erstellen. Wenn die Frau Gl&#252;ck hat, steht nur noch Sachbesch&#228;digung in der Klageschrift. Denn die Verpackung musste sie aufrei&#223;en, um an den Inhalt zu kommen.</p>
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		<title>Firmen untersch&#228;tzen die Gefahr von Wirtschaftskriminalit&#228;t</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 07:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahlen sagen manchmal mehr als tausend Worte, werden aber trotzdem nicht ernst genommen. Das trifft, sehr zum Leidwesen der Handelskammern, Verb&#228;nde und der Politik, auch auf das Thema Wirtschaftskriminalit&#228;t zu. Ob in der Bundesrepublik Deutschland oder in &#214;sterreich: Viele Firmen untersch&#228;tzen die Gefahr und laufen damit ins offene Messer. Alleine in Vorarlberg sind laut vorsichtiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlen sagen manchmal mehr als tausend Worte, werden aber trotzdem nicht ernst genommen. Das trifft, sehr zum Leidwesen der Handelskammern, Verb&#228;nde und der Politik, auch auf das Thema Wirtschaftskriminalit&#228;t zu. Ob in der Bundesrepublik Deutschland oder in &#214;sterreich: Viele Firmen untersch&#228;tzen die Gefahr und laufen damit ins offene Messer. Alleine in Vorarlberg sind laut vorsichtiger Sch&#228;tzungen bereits 50 Prozent der Unternehmen Opfer krimineller Handlungen geworden. </p>
<p>Unter dem Strich steht in der Alpenrepublik ein Gesamtschaden von j&#228;hrlich 15 Milliarden Euro. Der Betrag gliedert sich unter anderem in drei Milliarden Euro Schaden durch Wirtschaftsspionage, f&#252;nf Milliarden Euro Verluste durch Produktpiraterie und sechs Milliarden Euro, die durch Korruption den Bach runtergehen. Diese Zahlen haben keine feste statistische Basis, denn nur maximal ein bis zehn Prozent aller F&#228;lle von Wirtschaftskriminalit&#228;t landen auf den Schreibtischen der Polizei oder der Staatsanwaltschaft. Der Rest wird verschwiegen, aus Angst vor einem Imageschaden. In dieser Hinsicht „ticken“ die Unternehmen in den beiden L&#228;ndern absolut gleich und bleiben nur Sch&#228;tzungen zum Ausma&#223; der Sch&#228;den.</p>
<p>Dazu nennt Maximilian Burger-Scheidlin, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der internationalen Handelskammer in Wien, ein klassisches Beispiel: Wird ein Mitarbeiter beim Betrug erwischt, greifen interne L&#246;sungen – meist eine einvernehmliche K&#252;ndigung – und bleibt der Vorfall „geheim“. Aus diesem Grund steht die Wirtschaftskriminalit&#228;t auch nur mit zwei Prozent in der Kriminalstatistik, w&#228;hrend der Schaden ein Drittel ausmacht. Um das Problem nicht weiter wachsen zu lassen, stehen die Handelskammer sowie gut ausgebildete Detektive mit Rat und Tat zur Seite. Sie helfen Unternehmen, sicherer zu werden.</p>
<p>Das umfasst in &#214;sterreich zum Beispiel den Rat, Betriebsf&#252;hrungen nur noch auf ein Minimum zu reduzieren, um m&#246;glichen Spionen gar keine Chance zu geben. Statt im gro&#223;en Stil sollte sich die F&#252;hrung auf einen eng gefassten Rahmen beschr&#228;nken und genau kontrolliert werden. Die Schwierigkeit liegt darin, &#252;berhaupt erst ein Problembewusstsein zu schaffen, damit die Firmen ihr Fachwissen und die teils selbst entwickelten Maschinen nach innen und au&#223;en sch&#252;tzen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Weltrekord f&#252;r die drei ???</title>
		<link>http://www.detektei-boehm.de/blog/2010/08/23/neuer-weltrekord-fuer-die-drei/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 06:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Generation der heute 30-J&#228;hrigen wird sich noch gut an die gelben Kassetten erinnern. Sie kosteten anfangs f&#252;nf, sp&#228;ter knapp acht Mark und boten etwa eine Stunde beste Unterhaltung f&#252;r Jungen und M&#228;dchen. Die Rede ist von H&#246;rspielen. Dabei haben sich vor allem die „Drei ???“ hervorgetan. Sie erreichten das, was man einen Kultstatus nennt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Generation der heute 30-J&#228;hrigen wird sich noch gut an die gelben Kassetten erinnern. Sie kosteten anfangs f&#252;nf, sp&#228;ter knapp acht Mark und boten etwa eine Stunde beste Unterhaltung f&#252;r Jungen und M&#228;dchen. Die Rede ist von H&#246;rspielen. Dabei haben sich vor allem die „Drei ???“ hervorgetan. Sie erreichten das, was man einen Kultstatus nennt. Der wurde jetzt mit einem Weltrekord belohnt: 15.000 Fans lauschten in der Berliner Waldb&#252;hne Jens Wawrczeck, Andreas Fr&#246;hlich und Oliver Rohrbeck. Sie geben dem ersten Detektiv Justus Jonas, dem zweiten Detektiv Peter Shaw und dem f&#252;r Recherche und Archive zust&#228;ndigen Bob Andrews seit 31 Jahren ihre Stimmen.</p>
<p>Die Detektivgeschichten haben von Anfang an fasziniert, als Buch und als H&#246;rspiel. Heute sind die ersten Kassetten, die auf den Markt kamen, begehrter denn je. Dieser Trend h&#228;lt schon seit ein paar Jahren an und geht auch an den Synchronsprechern nicht spurlos vorbei. Die Idee, Live-H&#246;rspiele auf die B&#252;hne zu bringen und durch die Lande zu touren, kommt schlie&#223;lich nicht von ungef&#228;hr. Dass die Auftritte derart erfolgreich sein und in einem Weltrekord m&#252;nden w&#252;rden, hatte wohl niemand erwartet. Oliver Rohrbeck brachte es auf den Punkt und rief dem Berliner Publikum zu: „Das ist der reine Wahnsinn.“</p>
<p>Die Sprecher wurden gefeiert wie Popstars und fuhren standesgem&#228;&#223; im wei&#223;en Cabrio auf die B&#252;hne. Zweieinhalb Stunden dauerte ihre Show. Zu Geh&#246;r brachten sie „Die drei ??? und der seltsame Wecker“. Die Zuschauer fieberten mit den Detektiven mit, entz&#252;ndeten ihre Feuerzeuge als die Hobby-Ermittler nach Licht fragten und feierten den Rekord mit einer Lao-Ola-Welle. Noch nie hatte die Live-Auff&#252;hrung eins H&#246;rspiels so viele Besucher auf den Plan gerufen. „Vielen, vielen Dank, dass Ihr uns das erm&#246;glicht. Das ist ein Lebenstraum, das hat man einmal im Leben“, bedankten sich die Sprecher. Den alten Rekord hatten sie im November 2009 in K&#246;ln aufgestellt, mit 11.183 Zuschauern.</p>
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		<title>Dopings&#252;ndern auf der Spur</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 06:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Detektive ermitteln in vielen Bereichen, so auch im Sport. Der Schwerpunkt liegt hier ganz klar darauf, Doping-S&#252;nder zu &#252;berf&#252;hren. Einer der bekanntesten Privatdetektive der Branche ist Jeff Novitzky. Er ist 43 Jahre alt, arbeitete bei bei der US-amerikanischen Steuerbeh&#246;rde IRS und gilt trotz Glatze als Mann f&#252;r haarige F&#228;lle. Dass der 1.98 Meter gro&#223;e H&#252;ne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Detektive ermitteln in vielen Bereichen, so auch im Sport. Der Schwerpunkt liegt hier ganz klar darauf, Doping-S&#252;nder zu &#252;berf&#252;hren. Einer der bekanntesten Privatdetektive der Branche ist Jeff Novitzky. Er ist 43 Jahre alt, arbeitete bei bei der US-amerikanischen Steuerbeh&#246;rde IRS und gilt trotz Glatze als Mann f&#252;r haarige F&#228;lle. Dass der 1.98 Meter gro&#223;e H&#252;ne &#252;berhaupt als Doping-Detektiv unterwegs ist, war eher Zufall. Er fand im Abfall eines Labors Dopingproben und Belege. W&#228;hrend die f&#252;r die Drogenbek&#228;mpfung zust&#228;ndige DEA den Fund und generell Doping als „kleine Kiste“ abwertete, lie&#223; er nicht locker und stellte dutzende Sportler an den Pranger.</p>
<p>Der Leichtathletin Marion Jones bracht Jeff Novitzkys Arbeit sechs Monate Gef&#228;ngnis ein. Der Chef des Labors, der sich mit der Aussage „betr&#252;gen, um zu gewinnen – die Athleten tun es und die Regierung auch“ aus der Aff&#228;re ziehen wollte, sa&#223; vier Monate ein. Jetzt steht der mehrmalige Tour de France Gewinner Lance Armstrong auf der Liste des als beinhart geltenden Mannes. Ausl&#246;ser war das Gest&#228;ndnis des ehemaligen Weggef&#228;hrten und Teamkameraden Floyd Landis. Seine Aussage, auch Lance Armstrong habe gedopt, best&#228;tigte im Grunde genommen zwar nur die Vermutungen, die schon vielfach ge&#228;u&#223;ert wurden. Dass es jetzt allerdings einen „Zeugen“ gibt, ist f&#252;r den Detektiv der erste Schritt.</p>
<p>Jeff Novitzky sprach selbst mit Floyd Landis und nahm sich weitere Radprofis vor, die an der Seite von Armstrong fuhren. Seine Arbeitsweise gilt als akribisch und gleichzeitig aggressiv. Wenn er erst einmal Blut geleckt hat, bringt man ihn nur schwer wieder von der F&#228;hrte ab. Experten vermuten, dass der Ermittler auch dieses Mal wieder einen Skandal an Tageslicht bringen wird. Dass er sich dabei nicht immer an die Buchstaben des Gesetzes h&#228;lt, st&#246;rt ihn wenig. Die Laborfunde entsorgte Novitzky im eigenen Hausm&#252;ll – illegal. Da er aber genau wei&#223;, wo er ansetzen muss, um die Sportler zur Kooperation zu dr&#228;ngen, hat er auch Erfolg. Bei Marion Jones sorgte letztlich ein Meineid der Sportlerin f&#252;r die Verurteilung.</p>
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		<title>Ladendieb wollte Detektiv werden</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 07:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie hei&#223;t es so sch&#246;n: den Bock zum G&#228;rtner machen. In diesem Fall hatte ein Supermarkt den richtigen Riecher und lehnte die Bewerbung eines 43-J&#228;hrigen als Ladendetektiv ab. Der Mann hatte der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung erkl&#228;rt, der Lebensmittelmarkt sei nicht sicher und man k&#246;nne problemlos Waren mitgehen lassen. Als das Argument nicht zog, wurde der M&#246;chtegern-Ermittler aktiv. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie hei&#223;t es so sch&#246;n: den Bock zum G&#228;rtner machen. In diesem Fall hatte ein Supermarkt den richtigen Riecher und lehnte die Bewerbung eines 43-J&#228;hrigen als Ladendetektiv ab. Der Mann hatte der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung erkl&#228;rt, der Lebensmittelmarkt sei nicht sicher und man k&#246;nne problemlos Waren mitgehen lassen. Als das Argument nicht zog, wurde der M&#246;chtegern-Ermittler aktiv. Allerdings auf eine Art und Weise, mit der er sich die Zukunft als Detektiv oder Fachkraft im Sicherheitsgewerbe wohl verbaut haben d&#252;rfte.</p>
<p>Statt es bei der Absage zu belassen, zog er wenige Tage sp&#228;ter los und schnappte sich eine Flasche Wodka in dem Gesch&#228;ft. Das gleiche Spiel wiederholte er mehrmals. Die ersten drei Diebst&#228;hle blieben unbemerkt. Der letzte Versuch scheiterte dann. Der 43-J&#228;hrige wurde dabei beobachtet, wie er den Schnaps einsteckte. Statt versch&#228;mt zu reagieren, &#246;ffnete er seinen Rucksack und zeigte stolz das Diebesgut der vergangenen Tage. Damit wollte er beweisen, wie schlecht es um die Sicherheit in dem Haus bestellt ist. In seinem Eifer hat der Mann nur eines &#252;bersehen: Aus einer Strafanzeige wegen Ladendiebstahls wurden daraufhin gleich vier.</p>
<p>Dass der Bund der Detektive jetzt auch Ladendetektive in seine Reihen aufnimmt und daf&#252;r sorgen m&#246;chte, dass die Ausbildung reglementiert wird, hat einen guten Grund – das belegt dieser Fall recht eindrucksvoll. Privatermittler machen zwar hin und wieder auch lange Finger, allerdings immer nur im Auftrag der Kunden, um die Sicherheitsma&#223;nahmen zu kontrollieren und zu analysieren. Daraus resultieren unter anderem Verbesserungen in der Video&#252;berwachung oder eine neue Ausrichtung der Strategien. Aber einen Job als Detektiv zu ergattern, indem man Schnaps stiehlt, ist eine ziemlich bl&#246;de Idee.</p>
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