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	<title>Detektiv Nachrichten</title>
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	<description>Detektei Böhm ermittelt</description>
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		<title>In &#214;sterreich bl&#252;ht die Wirtschaftskriminalit&#228;t</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An Ideenreichtum, den einen oder anderen Euro extra zu verdienen, mangelt es anscheinend nicht. Zus&#228;tzlichen Auftrieb erh&#228;lt die Phantasie wohl durch die Finanz- und Wirtschaftskrise. Dass einige dabei in Grauzonen abtauchen oder sich gleich auf ein illegales Spielfeld begeben, sorgt allerdings f&#252;r einen bitteren Beigeschmack. Der wiederum kommt den Detekteien zugute. Sie haben deutlich mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An Ideenreichtum, den einen oder anderen Euro extra zu verdienen, mangelt es anscheinend nicht. Zus&#228;tzlichen Auftrieb erh&#228;lt die Phantasie wohl durch die Finanz- und Wirtschaftskrise. Dass einige dabei in Grauzonen abtauchen oder sich gleich auf ein illegales Spielfeld begeben, sorgt allerdings f&#252;r einen bitteren Beigeschmack. Der wiederum kommt den Detekteien zugute. Sie haben deutlich mehr zu tun – zumindest in &#214;sterreich. Die Chefs schauen viel genauer hin. Firmen greifen schneller ein. Denn in Zeiten der Krise will jeder seine Sch&#228;fchen im Trockenen und nicht im Stall eines anderen wissen.</p>
<p>Das gilt umso mehr, wenn die Bem&#252;hungen, den Betrieb „am Laufen“ zu halten, aus den eigenen Reihen torpediert werden. Da stehlen Hotelangestellte Geschirr, um es in anderen Unterk&#252;nften zu verkaufen, und ein Kfz-Meister wird in der Freizeit in der heimischen Garage zur Konkurrenz f&#252;r den Arbeitgeber. Derlei F&#228;lle kennt Berufsdetektiv Lukas Helmberger zuhauf. Sie f&#252;llen seine und die Arbeitsb&#252;cher der Kollegen. Wirtschaftskriminalit&#228;t geh&#246;rt inzwischen den h&#228;ufigsten Auftragsgr&#252;nden. Das liege ganz einfach daran, dass die Firmen auf jeden Cent achten m&#252;ssten. </p>
<p>Umso &#228;rgerlicher, wenn man dann auf Betr&#252;ger hereinf&#228;llt, die im Namen einer nicht existenten Gesellschaft Waren und Dienstleistungen erhalten, aber nie bezahlen. Damit haben die Ermittler ebenso zu tun wie mit betr&#252;gerischen Insolvenzen und dem Verdacht auf unlauteren Wettbewerb. Zudem steigt die Angst, sich eine Zecke in den Pelz zu setzen – also Mitarbeiter in die Firma zu holen, bei denen mehr Schein als Sein vermutet wird. Bei einem berechtigten Verdacht, und nur dann wie die Detektive betonen, werden die Personen &#252;berwacht. Man sei kein Datensammler und distanziere sich auch plumpen Schn&#252;ffelauftr&#228;gen.</p>
<p>Viele Detekteien in &#214;sterreich suchen angesichts der Auftragslage &#252;brigens selbst Nachwuchskr&#228;fte. Da es keine staatliche Ausbildungsverordnung f&#252;r Ermittler gibt, springt der Verband ein. Momentan werden vor allem Frauen f&#252;r den verdeckten Personenschutz gesucht. Man(n) bzw. Frau sollte sich den Job allerdings nicht so vorstellen wie er im Fernsehen pr&#228;sentiert wird. Reich werde man bei einem Einstiegsgehalt von rund 1.000 Euro netto auch nicht. Daf&#252;r k&#228;men Adrenalinjunkies durchaus auf ihre Kosten.</p>
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		<title>Verbrecherjagd ganz modern &#8211; Software vergleicht Schuhabdr&#252;cke</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 07:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[SchuVT – h&#246;rt sich komisch an, kann aber viel. Die Abk&#252;rzung steht f&#252;r einen automatischen Schuhsohlenvergleich, der Tatortermittlern eine Menge Arbeit abnimmt. Mussten die Feinheiten einer Sohle bislang mit Lupe und blo&#223;em Auge seziert und dann mit vorhandenen Mustern abgeglichen werden, sorgt die spezielle Software jetzt daf&#252;r, dass binnen weniger Sekunden gleich mehrere Schritte auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SchuVT – h&#246;rt sich komisch an, kann aber viel. Die Abk&#252;rzung steht f&#252;r einen automatischen Schuhsohlenvergleich, der Tatortermittlern eine Menge Arbeit abnimmt. Mussten die Feinheiten einer Sohle bislang mit Lupe und blo&#223;em Auge seziert und dann mit vorhandenen Mustern abgeglichen werden, sorgt die spezielle Software jetzt daf&#252;r, dass binnen weniger Sekunden gleich mehrere Schritte auf einmal erledigt werden. Das System wurde in Tirol entwickelt und ist jetzt in allen &#246;sterreichischen Bundesl&#228;ndern im Einsatz.</p>
<p>Die geistigen V&#228;ter des SchuVT sind ein Kriminaltechniker, der seine Erfahrungen aus der Praxis hat einflie&#223;en lassen, und eine Softwarefirma, die alle Informationen digital umgesetzt hat. Damit Schuhsohlen verglichen werden k&#246;nnen, ist nur ein Foto oder eine Folie n&#246;tig, wie sie an Tatorten zum Einsatz kommt, um Spuren zu sichern. Die Abdr&#252;cke werden eingescannt und so in die digitale Datenverarbeitung der Polizei &#252;bermittelt. SchuVT klassifiziert den jeweiligen Schuhabdruck nach 15 Gruppen, die in sich nochmals in bis zu acht Untergruppen gegliedert sind. Um die Datei sp&#228;ter zuordnen zu k&#246;nnen, werden s&#228;mtliche Details der Tat mit dem Abdruck gespeichert.</p>
<p>Wenn das System einen Treffer landet, wird die &#220;bereinstimmung direkt gemeldet und kann im Anschluss von einem Experten verifiziert werden. Sinn macht das System: In den Archiven der &#246;sterreichischen Polizei lagern hunderte Schuhabdr&#252;cke auf Papier. Sich s&#228;mtliche Einzelheiten zu merken, ist selbst f&#252;r Spezialisten unm&#246;glich. Diese Aufgabe hat jetzt SchuVT &#252;bernommen und leistet gute Arbeit – wesentlich besser als das Vorg&#228;ngerprogramm.</p>
<p>Bislang konnten 47 Straftaten einer Gruppe zugeordnet und eine Person verurteilt werden. Gl&#252;ck hatte ein anderer Tatverd&#228;chtiger. Sein Schuhabdruck &#228;hnelte einem Profil, das die Beamten an einem Tatort gefunden hatten. SchuVT entlastete den Mann, indem es kleine Unterschiede der Abdr&#252;cke auflistete.</p>
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		<title>2009 – ein durchwachsenes Jahr f&#252;r Detektive</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 07:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ums&#228;tze der Detektivbranche sind im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent eingebrochen. Damit hat sich die Wirtschaftskrise auch auf die Auftragslage von Detekteien und Privatermittlern niedergeschlagen. Das ergab eine repr&#228;sentative Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Detektive (BDD) bei seinen Mitgliedern.
Besonders deutlich habe sich der R&#252;ckgang im Bereich der Mitarbeiter&#252;berwachung bemerkbar gemacht. Viele Unternehmen seien verunsichert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ums&#228;tze der Detektivbranche sind im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent eingebrochen. Damit hat sich die Wirtschaftskrise auch auf die Auftragslage von Detekteien und Privatermittlern niedergeschlagen. Das ergab eine repr&#228;sentative Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Detektive (BDD) bei seinen Mitgliedern.</p>
<p>Besonders deutlich habe sich der R&#252;ckgang im Bereich der Mitarbeiter&#252;berwachung bemerkbar gemacht. Viele Unternehmen seien verunsichert, nachdem illegale Ma&#223;nahmen einiger deutscher Gro&#223;unternehmen publik und aus Sicht des BDD zu Recht von den Medien &#246;ffentlich angeprangert wurden. Diese Entwicklung habe sich schon in der ersten Jahresh&#228;lfte 2009 abgezeichnet und daf&#252;r gesorgt, dass Entscheidungstr&#228;ger in der Wirtschaft zur&#252;ckhaltender geworden seien, wenn es um Ermittlungen im Personalbereich gehe.</p>
<p>Der Bundesverband Deutscher Detektive weist daher nochmals darauf hin, „dass Ermittlungen gegen kriminelle Mitarbeiter im Rahmen des geltenden Rechts zul&#228;ssig und betriebswirtschaftlich mit Blick auf die weit &#252;berwiegende Zahl der ehrlichen Mitarbeiter unerl&#228;sslich sind“. Mit Auftr&#228;gen dieser Art sollten allerdings nur fachlich qualifizierte und seri&#246;s arbeitende Privatdetektive betraut werden. Dementsprechend wichtig sei das Qualit&#228;tssicherungskonzept, das der BDD im Juni vergangenen Jahres vorgestellt hat.</p>
<p>Abgesehen von den eher negativen Aspekten aus 2009 gibt es auch positive Meldungen. So ist die Erfolgsquote wieder erfreulich hoch. 61 Prozent aller F&#228;lle, die an Detekteien herangetragen wurden, seien vollst&#228;ndig aufgekl&#228;rt worden. Eine teilweise Aufkl&#228;rung erzielten die Ermittler bei 35 Prozent der Auftr&#228;ge. Lediglich in vier Prozent der F&#228;lle sei ein Erfolg versagt geblieben. „Dieses herausragende Ergebnis kann sich sehen lassen und braucht keinen Vergleich zu scheuen“, so der BDD in seiner Pressmitteilung.</p>
<p>Entsprechend zuversichtlich blickt die Branche in die Zukunft. Die Mehrheit der Detektive – immerhin 64 Prozent – geht davon aus, dass sich der Negativtrend aus 2009 in diesem Jahr nicht fortsetzen wird. Auch die Prognosen zum Umsatz sind wieder optimistischer. Von einem R&#252;ckgang gehen die Detektive in 2010 nicht aus. Sie prognostizieren vielmehr einen leichten Umsatzzuwachs.</p>
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		<title>Detektiv ver&#246;ffentlicht Buch &#252;ber den Fall Madeleine McCann</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 07:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen sind zweieinhalb Jahre vergangen, seit der Fall Maddie McCann zu einem Medienereignis sondergleichen wurde. Die Entf&#252;hrung bzw. das Verschwinden des M&#228;dchens im Mai 2007 aus einer Ferienanlage an der Algarve ist bis heute nicht gekl&#228;rt. Vermutungen gibt es viele, hei&#223;e Spuren derzeit keine. Trotzdem sorgt der Fall erneut f&#252;r Wirbel. Einer der Detektive, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen sind zweieinhalb Jahre vergangen, seit der Fall Maddie McCann zu einem Medienereignis sondergleichen wurde. Die Entf&#252;hrung bzw. das Verschwinden des M&#228;dchens im Mai 2007 aus einer Ferienanlage an der Algarve ist bis heute nicht gekl&#228;rt. Vermutungen gibt es viele, hei&#223;e Spuren derzeit keine. Trotzdem sorgt der Fall erneut f&#252;r Wirbel. Einer der Detektive, die sich seinerzeit auf die Suche nach dem Kind machten, hat jetzt ein Buch ver&#246;ffentlicht und darin seine ganz pers&#246;nliche Meinung zum Ausdruck gebracht. Sehr zum Missfallen der Eltern von Maddie.</p>
<p>Denn der Ermittler vermutet, dass die damals Vierj&#228;hrige schon tot war, als sie verschwand. Das w&#252;rde hei&#223;en: Entweder haben Entf&#252;hrer das Kind in der Ferienanlage umgebracht und die Leiche verschwinden lassen. Oder aber die Eltern sind in den Fall verwickelt – was auch die portugiesische Polizei immer wieder mehr oder weniger offen angedeutet hatte. Kate und Gerry McCann wurden jedenfalls mehrmals verh&#246;rt. Doch auch die Gespr&#228;che mit den Beh&#246;rden, ob nun aus England oder Portugal, brachten die Ermittlungen nicht einen Schritt weiter.</p>
<p>Dass der Privatdetektiv sich nun erlaubt, aus dem Fall Profit zu sch&#246;pfen und dar&#252;ber hinaus noch eine aus Sicht der Eltern unhaltbare These aufstellt, f&#252;hrte schnurstracks vor Gericht. Das Urteil in dem Prozess, der seit knapp zwei Wochen l&#228;uft, soll Ende Januar gesprochen werden. Die McCanns verlangen von dem Detektiv aufgrund pers&#246;nlicher Verleumdung Schadensersatz in H&#246;he von 1,2 Millionen Euro. Auch das Buch soll verboten werden. </p>
<p>Gute Erfahrungen mit Detektiven haben die Eltern ohnehin nicht gemacht. Die erste Detektei, die sie beauftragt hatten – eine Firma, deren schlechter Ruf in der Branche ein offenes Geheimnis ist –, versprach eine schnelle L&#246;sung und hatte angeblich die richtige Spur. Die verlief aber ebenso im Sand wie alle anderen Hinweise und Tipps, die man angeblich von Insidern erhalten hatte. &#196;hnlich erging es auch anderen Ermittlern, die eingeschaltet wurden. Ob der Fall jemals aufgekl&#228;rt wird, ist fraglich. Die M&#246;glichkeit besteht nach wie vor, wenngleich die Zeit viele Spuren verw&#228;ssert hat.</p>
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		<title>Pater ermittelt mit detektivischem Sp&#252;rsinn</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 05:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Er hei&#223;t nicht Pater Brown oder – in der modernen Variante – Pfarrer Braun. Und ihm sitzt auch kein Bischof im Nacken, der ihn wegen seines Faibles f&#252;r Kriminalistik st&#228;ndig versetzt. Guardian Thomas vom Franziskanerkloster in Maria Enzersdorf (&#214;sterreich) geh&#246;rt zu der Sorte Detektiv, die nur hin und wieder aktiv werden und dabei einen gro&#223;en [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er hei&#223;t nicht Pater Brown oder – in der modernen Variante – Pfarrer Braun. Und ihm sitzt auch kein Bischof im Nacken, der ihn wegen seines Faibles f&#252;r Kriminalistik st&#228;ndig versetzt. Guardian Thomas vom Franziskanerkloster in Maria Enzersdorf (&#214;sterreich) geh&#246;rt zu der Sorte Detektiv, die nur hin und wieder aktiv werden und dabei einen gro&#223;en Bogen um Kapitalverbrechen wie Mord und Totschlag machen. Aktuell ist der Geistliche auf der Spur von zwei Opferstock-Dieben.</p>
<p>Entdeckt hatte Pater Thomas Lackner das Verbrechen, als er die B&#228;nder der Video&#252;berwachung kontrollierte. Sie wurde f&#252;r genau solche F&#228;lle im Gotteshaus installiert. Was er dabei zu sehen bekam, &#228;rgert den Guardian. „Die sind ganz ungeniert in unsere Kirche marschiert und haben sich an unseren Opferst&#246;cken zu schaffen gemacht“, erkl&#228;rte er in einem Interview. Die Tat weckte erneut den Ermittler im Mann Gottes. Jetzt fahndet er nach dem P&#228;rchen. Pater Thomas geht davon aus, dass es sich um Profis handelt, die nicht zum ersten Mal einen Opferstock geleert haben. Erkannt hat er es daran, wie die beiden mit der Taschenlampe und dem Diebeswerkzeug umgegangen sind.</p>
<p>Sicher d&#252;rfen sich die Diebe nicht f&#252;hlen. Der Guardian geh&#246;rt zwar nicht zu den Profis in Sachen Spurensuche, war aber schon einmal erfolgreich und liegt regelm&#228;&#223;ig auf der Lauer. Das liegt schlichtweg daran, dass Piet&#228;t f&#252;r viele Verbrecher inzwischen ein Fremdwort ist. Sie machen sich immer &#246;fter auch in Kirchen zu schaffen und sei es nur, um ein paar Euro aus dem Opferstock zu „angeln“. Nicht umsonst verf&#252;gt das Franziskanerkloster im Bereich M&#246;dling &#252;ber die Video&#252;berwachung. Pater Thomas wird sich die Bilder vermutlich noch sehr oft ansehen und nach Anhaltspunkten Ausschau halten. Vielleicht gelingt es ihm erneut, der Polizei den entscheidenden Tipp zu geben und die T&#228;ter dingfest zu machen.</p>
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		<title>Diebe haben vor Weihnachten Hochkonjunktur</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 06:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Freude &#252;ber volle Kassen in der Vorweihnachtszeit wird in vielen Gesch&#228;ften durch Ladendiebst&#228;hle getr&#252;bt. Im Holsteinischen Courier erkl&#228;rt der Vorsitzende des dortigen Einzelhandelsverbandes, Gerd Gr&#252;mmer: „So schlimm war es noch nie.“ Er setzt jetzt auf eine Detektei. Anders werde man nicht mehr Herr der Lage.
Seit Mitte November verzeichnen er und seine Kollegen deutlich mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freude &#252;ber volle Kassen in der Vorweihnachtszeit wird in vielen Gesch&#228;ften durch Ladendiebst&#228;hle getr&#252;bt. Im Holsteinischen Courier erkl&#228;rt der Vorsitzende des dortigen Einzelhandelsverbandes, Gerd Gr&#252;mmer: „So schlimm war es noch nie.“ Er setzt jetzt auf eine Detektei. Anders werde man nicht mehr Herr der Lage.</p>
<p>Seit Mitte November verzeichnen er und seine Kollegen deutlich mehr Diebst&#228;hle. Abschrecken lie&#223;en sich die Langfinger nicht einmal durch eine Video&#252;berwachung. Sie seien sogar so dreist und griffen in unbesetzte Kassen, w&#228;hrend die Mitarbeiter von Komplizen abgelenkt werden. Zwei Sekunden, l&#228;nger dauere es nicht, und das Geld sei weg. Dass am helllichten Tag gleich ganze Regale mit Kosmetika leerger&#228;umt werden, wundert Gerd Gr&#252;mmer schon gar nicht mehr.</p>
<p>Hinter den Diebst&#228;hlen steckten zwar auch „kleine Fische“, die aus Geldmangel ein paar Geschenke mitgehen lassen. Aktuell seien es aber vermehrt Banden, die sich den Trubel vor Weihnachten zunutze machen und im gro&#223;en Stil Geld und Waren mitgehen lassen, vermutet der Einzelh&#228;ndler. Die Artikel w&#252;rden dann im Internet angeboten oder anderweitig verkauft. In seinen vier Filialen will Gr&#252;mmer mit Detektiven f&#252;r mehr Sicherheit sorgen und seine Kollegen auf die erh&#246;hte Gefahr von Diebst&#228;hlen aufmerksam machen.</p>
<p>Das Problem kennen auch die Betreiber gr&#246;&#223;erer Kaufh&#228;user. „In der Vorweihnachtszeit arbeiten wir deshalb immer mit h&#246;herem Einsatzvolumen“, so Andy Grabowski von Karstadt. Gezielt Pr&#228;senz zeigen, lautet seine Devise. Privatdetektive seien in seinem Haus das ganze Jahr &#252;ber aktiv, um Diebe auf frischer Tat ertappen zu k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich w&#252;rden die Bereiche, in denen besonders h&#228;ufig gestohlen werde, vor Weihnachten extra gesichert. Wie, das bleibt verst&#228;ndlicherweise ein Betriebsgeheimnis. In Zahlen lassen sich die Diebst&#228;hle nur schwer fassen. Die Polizei kann in ihrer Statistik lediglich die Delikte auflisten, die auch tats&#228;chlich angezeigt werden. Das ist meist nur dann der Fall, wenn der T&#228;ter erwischt wird.</p>
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		<title>Krypto-Handy f&#252;r die Bundeskanzlerin</title>
		<link>http://www.detektei-boehm.de/blog/2009/11/23/krypto-handy-fuer-die-bundeskanzlerin/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 07:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spionage]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundeskanzlerin Angela Merkel geh&#246;rt zu den Menschen, die ohne Mobiltelefon aufgeschmissen w&#228;ren. Termine koordinieren, R&#252;cksprache halten oder allzu vorlaute Parteifreunde zur Raison bringen – fast alles wird angesichts des dicken Kalenders mobil erledigt. Damit die Sicherheit dabei nicht zu kurz kommt, erhalten die Bundeskanzlerin, ihre Kollegen vom Bundestag und hochrangige Beamte jetzt Krypto-Handys mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel geh&#246;rt zu den Menschen, die ohne Mobiltelefon aufgeschmissen w&#228;ren. Termine koordinieren, R&#252;cksprache halten oder allzu vorlaute Parteifreunde zur Raison bringen – fast alles wird angesichts des dicken Kalenders mobil erledigt. Damit die Sicherheit dabei nicht zu kurz kommt, erhalten die Bundeskanzlerin, ihre Kollegen vom Bundestag und hochrangige Beamte jetzt Krypto-Handys mit einem speziellen Prozessor, der s&#228;mtliche Sprach- und Textnachrichten inklusive E-Mails noch besser verschl&#252;sselt. Kosten je Chip: 2.618 Euro plus Handy – einem Nokia E63.</p>
<p>Die Ausgaben in H&#246;he von mehreren Millionen Euro beweisen, dass Spionageabwehr l&#228;ngst nicht nur in der Wirtschaft thematisiert wird, sondern auch auf dem politischen Parkett oberste Priorit&#228;t genie&#223;t. Schlie&#223;lich soll nicht jeder mith&#246;ren oder -lesen k&#246;nnen, welche Pl&#228;ne bei der Bundeswehr oder auf wirtschaftlicher Ebene verfolgt werden. Nachrichtendienste und andere Lauscher, die technisch in der Lage w&#228;ren, normale Handygespr&#228;che abzufangen, d&#252;rften es dank der neuen Verschl&#252;sselungschips jetzt erheblich schwerer haben, Einblicke in die Arbeit und geheimen Absprachen der Minister und Abgeordneten zu erhalten. Angela Merkel wird es freuen. Sie gilt laut einer inoffiziellen Liste als Handy-Meisterin und ruft in der Mittagspause auch schon mal beim franz&#246;sischen Pr&#228;sidenten Nicolas Sarkozy an.</p>
<p>Telefonate mit dem US-Pr&#228;sidenten Barack Obama, einem gro&#223;en Fan der Blackberry-Technik, werden allerdings auch mit der neuen Krypto-Technik nicht einfacher. Spontane Gr&#252;&#223;e oder ein Plausch nach Feierabend sind nicht drin. Jedes Gespr&#228;ch muss vorher vereinbart und damit quasi angemeldet werden. Das liegt nicht etwa daran, dass die US-Amerikaner in punkto Spionageabwehr noch hartn&#228;ckiger sind, sondern schlichtweg an der Tatsache, dass jedes gesprochene Wort des Pr&#228;sidenten aufgezeichnet wird – ohne Ausnahme. </p>
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		<item>
		<title>Forensik 2010: Spannender Vortrag f&#252;r Detektive in Wien</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 08:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die forensische Biologie gewinnt im Rahmen der Beweisf&#252;hrung immer mehr an Bedeutung. Einer der Experten auf diesem Gebiet ist der Diplombiologe Dr. rer. medic. Mark Benecke. Da er sich vor allem mit K&#228;fern, Maden und anderem Getier auf Leichen befasst, haben WDR und „stern“ ihm bereits einige mehr oder weniger nette Beinamen verpasst: Madendoktor und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die forensische Biologie gewinnt im Rahmen der Beweisf&#252;hrung immer mehr an Bedeutung. Einer der Experten auf diesem Gebiet ist der Diplombiologe Dr. rer. medic. Mark Benecke. Da er sich vor allem mit K&#228;fern, Maden und anderem Getier auf Leichen befasst, haben WDR und „stern“ ihm bereits einige mehr oder weniger nette Beinamen verpasst: Madendoktor und „Kommissar Schmei&#223;fliege“. </p>
<p>Nichtsdestotrotz: Gerade seine Arbeit hat schon oft zur Aufkl&#228;rung von Verbrechen beigetragen. Interessierte Detektive, Tatort-Ermittler und Mitarbeiter von Beh&#246;rden haben nun die M&#246;glichkeit, ein wenig von ihm zu lernen. Er h&#228;lt am 20. Januar einen Vortrag im Rahmen der Forensik 2010 im Schloss Wilhelminenberg in Wien.</p>
<p>Dass es Dr. Mark Benecke angesichts des spannenden Themas nicht bei Worten belassen wird, d&#252;rfte klar sein. Er bringt Anschauungsobjekte, Fotos und jede Menge Hintergrundinformationen zu seinen F&#228;llen mit und beantwortet die Fragen, was Maden auf Faulleichen mit Marienwundern zu tun haben oder warum O.J. Simpson doch verurteilt wurde. </p>
<p>Gelernt hat der Spezialist, der Zoologie, Biologie und Psychologie studierte, unter anderem an der FBI-Academy. Neben der T&#228;tigkeit als Sachverst&#228;ndiger ist Dr. Benecke als Ausbilder an deutschen Polizeischulen und Gastdozent in vielen L&#228;ndern dieser Welt unterwegs. Wer sich ein wenig auf den Vortrag vorbereiten m&#246;chte: Es gibt eine Reihe von Fachb&#252;chern und Aufs&#228;tzen vom „Madendoktor“.</p>
<p>Die Teilnahme an der Forensik 2010 mit dem Vortrag „Forensische Biologie zur Unterst&#252;tzung in der Beweisf&#252;hrung &#8211; DNA, Blutspuren, Madenbefall“ ist nicht gerade g&#252;nstig: Die Tagungspauschale betr&#228;gt 299 Euro. Abonnenten der Zeitschrift „der detektiv“ zahlen 249 Euro. F&#252;r ZAD- und Eurodet-Mitglieder, Studierende und Beh&#246;rden gilt ein reduzierter Preis von 199 Euro. In der Pauschale enthalten sind unter anderem Getr&#228;nke und das Mittagessen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. N&#228;here Informationen gibt es auf www.forensik2010.at. </p>
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		<title>Facebook als Informationsquelle f&#252;r Justiz und Detektive</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 08:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Plattformen wie Facebook sind beliebt. Die sozialen Netzwerke erstrecken sich &#252;ber den gesamten Globus und dienen in erster Linie dazu, sich selbst und seine Interesse darzustellen. Dass ein allzu freiz&#252;giger Umgang mit pers&#246;nlichen Informationen eher gef&#228;hrlich ist, dar&#252;ber wurde schon oft berichtet. Zwei Frage sollte man sich daher stellen, bevor man etwas ver&#246;ffentlicht: Was gebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Plattformen wie Facebook sind beliebt. Die sozialen Netzwerke erstrecken sich &#252;ber den gesamten Globus und dienen in erster Linie dazu, sich selbst und seine Interesse darzustellen. Dass ein allzu freiz&#252;giger Umgang mit pers&#246;nlichen Informationen eher gef&#228;hrlich ist, dar&#252;ber wurde schon oft berichtet. Zwei Frage sollte man sich daher stellen, bevor man etwas ver&#246;ffentlicht: Was gebe ich &#252;ber mich preis und wem vertraue ich? Denn nicht jeder, der sich die Nutzerseiten ansieht, hat Gutes im Sinn.</p>
<p>Dass es dabei immer auf den Blickwinkel ankommt, beweist das Beispiel eines Betr&#252;gers aus den USA. Er konnte nur aufgrund seiner Daten bei Facebook geschnappt werden Beinahe t&#228;glich berichtete er dar&#252;ber, wie toll die Partys sind. Die US-Beh&#246;rden verfolgten mit Interesse, was sich auf der Seite tat. Sie vermuteten den Mann in Mexiko, konnten ihn aber nicht genau lokalisieren. Das &#228;nderte sich, als der Bankbetr&#252;ger einen US-Justizangestellten als Freund hinzuf&#252;gte. Die Ermittler wandten sich an den neuen Facebook-Freund und erhielten den entscheidenden Hinweis. Hinter Gittern wird der Partyg&#228;nger jetzt eher wenig zu berichten haben.</p>
<p>Das zeigt: Soziale Netzwerke sind eine ideale Informationsquelle f&#252;r Justiz und Detektive. Auch Privatermittler nutzen Facebook &#038; Co. zu Recherchezwecken. Wie oft sie damit Erfolge verbuchen konnten, dar&#252;ber schweigen sich Detekteien wohlweislich aus. Lukas Helmberger, Pr&#228;sident des &#246;sterreichischen Detektivverbandes, erkl&#228;rt dazu lediglich: „Im Grunde genommen ist Facebook eine Quelle im Internet wie alle anderen Seiten auch. Zudem haben wir kein Interesse daran, unsere Ermittlungsstrategien breitzutreten.“</p>
<p>Nur so viel, die meisten Journalisten w&#252;rden &#228;hnlich recherchieren wie Detektive – eben nur mit einem anderen Motiv. &#196;hnlich sieht das Arthur H&#228;fele, Bundessprecher der Berufsdetektive. Sein knapper Kommentar lautete: „Wir &#252;berwachen alles im Internet.“ Dabei geh&#246;re die Recherche bei sozialen Netzwerken l&#228;ngst nicht zur Hauptt&#228;tigkeit von Detektiven, habe aber gro&#223;es Potential f&#252;r die Zukunft. Ohne Auftrag w&#252;rde ohnehin keiner der Kollegen aktiv und sich auf den Seiten umsehen. Das ist manchmal auch gar nicht n&#246;tig: Ein Dieb war so clever, sich in einem fremden Haus bei Facebook einzuloggen und verga&#223;, sich wieder abzumelden. Da h&#228;tte er auch gleich auf die Polizei warten k&#246;nnen.</p>
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		<title>BDD: Datenschutz darf nicht zum T&#228;terschutz mutieren</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 07:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) greift in seiner j&#252;ngsten Pressemitteilung die Ergebnisse der Studie zur Wirtschaftskriminalit&#228;t 2009, erstellt von PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Universit&#228;t Halle-Wittenberg, auf. Sie decken sich weitgehend mit den Positionen des BDD.
Demnach w&#252;rden immer mehr Unternehmen erkennen, dass der Schaden durch den Verzicht auf eine innerbetriebliche Strafverfolgung deutlich schwerer wiege als ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) greift in seiner j&#252;ngsten Pressemitteilung die Ergebnisse der Studie zur Wirtschaftskriminalit&#228;t 2009, erstellt von PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Universit&#228;t Halle-Wittenberg, auf. Sie decken sich weitgehend mit den Positionen des BDD.</p>
<p>Demnach w&#252;rden immer mehr Unternehmen erkennen, dass der Schaden durch den Verzicht auf eine innerbetriebliche Strafverfolgung deutlich schwerer wiege als ein m&#246;glicher Imageschaden, wenn Straftaten bekannt, aber folgenlos blieben. Diese Erkenntnis d&#252;rfe allerdings nicht zur illegalen &#220;berwachung von Mitarbeitern f&#252;hren wie es bei Lidl, der Bahn und der Telekom der Fall gewesen sei. Diese Skandale h&#228;tten f&#252;r Verunsicherung gesorgt und damit dem Ansehen des gesamten Detektivgewerbes geschadet. Mit fachkundig ausgebildeten und seri&#246;s arbeitenden Detektiven w&#228;ren die Personal&#252;berwachungsskandale laut BDD vermeidbar gewesen.</p>
<p>Dar&#252;ber sollte nicht vergessen werden, dass Unternehmen das Recht und gegen&#252;ber ihren zuverl&#228;ssigen Mitarbeitern auch die Pflicht haben, bei Anhaltspunkten auf kriminelle Handlungen zu reagieren und Ermittlungen in Auftrag zu geben. Das entspreche der aktuellen Regelung des Bundesdatenschutzgesetzes. Sollten in diesem Rechtsbereich &#196;nderungen vorgenommen werden, d&#252;rfe der Datenschutz jedoch nicht zum T&#228;terschutz mutieren. Denn die Wirtschaftskriminalit&#228;t stellte die deutsche Wirtschaft weiterhin vor gro&#223;e Probleme, die intern, zunehmend aber auch mit fachkundiger Hilfe von privaten Ermittlern bew&#228;ltigt werden m&#252;ssten.</p>
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